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Leberkrebs

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  • Leberkrebs

    Sehr geehrter Prof.Dr. Wust,

    bei meiner Mutter wurde bei einer Blutuntersuchung erhöhte Leberwerte festgestellt. Die CT-Aufnahmen
    ergaben keinen genauen Befund.Im Krankenhaus
    sagt man nach dem 10 minütigem Gespräch es
    würde sich um Leberkrebs handeln, aufgrund Ihres
    Brustkrebses 1985. Nach der Gewebeprobe (mußte
    2x gemacht werden) lautet die Diagnose: Leber-
    malignom, histologisch am ehesten primär hepato-
    zelluläres Karcinom. In der gesamten Umfelddiag-nostik wurden keine Metastasen bzw andersartige
    Tumore festgestellt.
    GGT 611, AP 440, AFP 4,1(0,6-6,7), CA 15-3 von 24
    CEA von 1,3 und CA 19-9 von 121 (leicht erhöht auf-
    grund Gallengankompression.
    Bis auf Magenschmerzen, Müdigkeit und Abgeschla-
    genheit geht es meiner Mutter soweit gut.
    Die Chemotherapie beginnt in 2 Wochen.
    Ich kann gar nicht glauben das es sich um Leberkrebs handelt.
    M.f.G.
    Nicole



  • RE: Leberkrebs


    Es wurde ja eine histologische Sicherung des Malignoms vorgenommen. Also muß ein Krebsbefall der Leber vorliegen. Bezüglich des CT scheint mir ein Mißverständnis vorzuliegen. Da sieht man bestimmt etwas. Da man nicht operiert (was die Therapie der Wahl wäre), sondern eine Chemotherapie durchführt, muß der Befall recht ausgedehnt sein (oder der Sitz ist sehr zentral, siehe erhöhte Werte von GGT und AP). Vielleicht lassen Sie sich das CT noch einmal zeigen bzw. erklären. Fragen Sie, warum das hepatozelluläre Karzinom nicht operativ entfernt werden kann.

    Kommentar


    • RE: Leberkrebs


      Sehr geehrter Herr Professor

      Vor ca. 6 Wochen wurden wir schlagartig damit konfrontiert, daß meine Mutter an Brustkrbes erkrankt ist. Bei der weiteren Untersuchung wurde dann ein difuser Befall der Leber mit Metastasen festgestellt. (Sollen über das Lymp. System in die Leber gewandert sein) Weiterhin wurde ein (e) Metastasen (herd) am 7. Halswirbel festgestellt.
      Nachdem die rechte Brust abgenommen und im Umfeld 5 Lymphknoten entfernt wurden, wurden zunächst 20 Bestrahlungen im Bereich des Halswirbels durchgeführt.
      Nun soll die Chemo Therapie beginnen.

      Allerdings habe ich gewisse Bedenken diesbezüglich.

      Auffallend und erschreckend ist der körperliche Verfall meiner Mutter insbes. in den letzten 10 Tagen während der Bestrahlung.

      Uns ist nicht klar, wo dieser Verfall herrührt. Von den insges. 5 Wochen Klinikaufenthalt mußte meine Mutter die letzten 3 Wochen permanent liegen, da man eine Querschnittslähmung befürchtete.

      Dies führte dazu, daß sie Unmengen von Medikamenten zu sich nehmen mußte
      -Thrombosespritzen
      -Schmerzmittel
      -Kortison
      -Medikamente um die Verdauung zu regulieren
      -Infusionen mit Vitaminen , etc.

      Nun hat sie kaum Kraft selbständig zu gehen.

      Dies nährt meine Befürchtung, daß sie eine nun direkt beginnende Chemo Therapie nicht verkraften
      wird.

      Nun zu meinen eigentlichen Fragen :

      Ist es sinnvoll sofort mit der Chemo zu beginnen, oder sollte man vielleicht zwei Wochen oder länger warten und in dieser Zeit vielleicht eine Reha beginnen ?

      Was heißt eigentlich "difuser Befall" ? Ich stelle mir zumindest eine inoperable Sache vor !

      Sind die Lebenserwartungen bei Lebermetastasen tatsächlich so gering - zumal dies offensichtlich aufgrund des Fehlverhaltens meiner Mutter (zu lange mit Schmerzen im Bereich der Leber rumgelaufen -ohne Arzt zu konsultieren) recht spät diagnostiziert wurde.

      m.f.G D. Müller

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