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Prostatakrebs

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  • Prostatakrebs

    Sehr geehrter Herr Dr. Wust,

    bei meinem Vater wurde vor einigen Tagen Prostatakrebs diagostiziert, der Arzt riet ihm darauf hin die Prostata chirugisch entfernen zu lassen. nun habe ich auf ihrer seite etwas gelesen was mich ein bisschen verwirrt. Bezüglich der Lebenserwartung:

    Prognose
    Die Lebenserwartung hängt vom feingeweblichen Aufbau und dem Umfang der Tumorausbreitung ab. Die 5-Jahresüberlebenszeit bei Tumoren, die auf die Drüse begrenzt sind liegt bei 74-80%, bei gestreuten Tumoren bei höchstens 40%.

    Diese Prognose bezieht sich doch nur auf die Personen die den Tumor nicht behandeln lassen?

    Ist nach der radikalen Prostatektomie ein normales lebensalter erreichbar?

    Wenn der Krebsbeschränkt ist auf die drüse, ist dann mit der operation der Krebs beseitigt?

    Mit was für ner wahrscheinlichkeit muss ich als sohn damit rechnen an einem karzinom zu erkranken?

    Für Ihre Mühe möchte ich mich schon im Voraus bedanken


  • RE: Prostatakrebs


    Im frühen Stadium (das Stadium kenne ich hier aber nicht) liegt die Lebenserwartung nach radikaler Prostatektomie sehr hoch, fast wie normal. Man kann aber auch andere Therapien durch-führen (Seeds oder Bestrahlung) mit vergleichbaren Ergebnissen. Vielleicht ist die Op die wirksamste Methode, aber sie hat auch die meisten Risiken. Lesen Sie bei Ihrem Vorgänger.
    Wenn man ein Prostatakarzinom nicht behandelt, ist die Prognose schlechter als nach kurativer Therapie. Als Sohn haben Sie kein wesentlich höheres Risiko als jeder andere für ein Prostata-karzinom.

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