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Lungenkrebs

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  • Lungenkrebs

    Hallo,

    mein Name ist Isabelle und ich bin 21 Jahre alt. Mein Vater ist 38 Jahre alt und leidet seit 2 1/2 Jahren an Lungenkrebs, ohne das er in seinem Leben je eine Zigarette geraucht hat. Erst vor 1 1/2 Jahren wurde dieser Krebs diagnostiziert, obwohl seine Beschwerden und die Untersuchungen eindeutig waren. Es wurden Metastasen an der Wirbelsäule und an den Beckenknochen diagnostiziert. Vor ca. 8 Wochen wurde ihm ein Tumor aus dem Kopf operiert. (mit Erfolg) Und er hat Thrombose, sowie einen teilweise sehr starken Husten der uns allen den letzten Nerv raubt ( aus lauter Angst er könnte ersticken). Chemotherapie und Bestrahlung haben leider nicht zum gewünschten Erfolg geführt, aber der Tumor ist (vorerst?) zum Stillstand gekommen. Mein Vater ist sehr stark und tut alles um Gesund zu werden. Er lebt und ißt sehr gesund, bekommt regelmäßig Vitaminspritzen und ähnliches. Er lebt sein Leben so gut es in seiner Situation eben geht. Es hilft ihm sehr in unserer Umgebung zu Hause zu sein anstatt im Krankenhaus. Ich glaube auch sie können mir meine Ängste nicht nehmen, aber ich hoffe das sie meine Fragen beantworten können.
    Meine Fragen sind: 1. Ist dieser Husten gefährlich? Kann dabei etwas schlimmeres passieren?
    2. Ist es sehr schlimm, wenn er einige Stunden unter Rauchern ist? -> Wir gehen gerne mal Bowling spielen oder auch mal essen und dort gibt es leider nun mal keine Raucherfreie Zone, aber deshalb können wir uns ja nicht immer verstecken.

    Danke Isabelle



  • RE: Lungenkrebs


    Vermutlich entsteht dieser Husten durch Reizung der Bronchialschleimhaut, entweder durch den noch verbliebene Tumor oder eventuell auch durch als Folge der Therapie. Wenn der Husten trocken ist, sollte man Ihn symptomatisch behandeln (am besten mit Codein oder einem Ableger davon) - dann ist er nur störend, erfüllt aber keinen Sinn. Wenn viel Schleim herauskommt, sollte man mit Codein etwas zurückhaltender sein, vielleicht aber das Abhusten unterstützen. Gehen Sie doch mal zu einem Lungenfacharzt - der kann sicher etwas für Ihren Vater tun (falls noch nicht erfolgt).
    Direkt gefährlich ist der Husten wohl nicht - ich würde Ihn, wie gesagt, medikamentös unterdrücken. Wenn es Ihnen und Ihrem Vater Spaß macht, können Sie überall hingehen. Das bißchen Rauch in der Luft wird jetzt auch nicht mehr viel ändern.

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