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Lebermetastasen

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  • Lebermetastasen

    S.G.Herr Prof. Wust,
    mein Mann hatte vor genau einem Jahr eine Operation Dickdarmtumor sowie Entfernung einer faustgroßen Lebermetastase. Dann folgte Chemo, 7 Monate lang. Im Juli diesen Jahres war die Behandlung abgeschlossen und er wurde als " ohne Befund" entlassen. Vor vier Wochen Kontrolle: drei 1-2 cm große Lebermetastasen vorhanden.
    Nach vielen Gesprächen mit Ärzten folgende Strategie: Chemo mit Oxaliplatin und nach drei Monaten erneut Kernspind, falls die Chemo was gebracht hat, werden die LM chirurgisch entfernt.
    Uns wurde zusätzlich eine Behandlung mit "dendritischen Zellen" empfohlen.
    1. Was bewirken die ?
    2. geht das parallel zur Chemo ?
    3. was darf das kosten und gibt es Zuschüsse ?
    4. hätten Sie auch die oben genannte Strategie empfohlen?
    Vielen Dank für Ihre Bemühungen
    Ulrike


  • RE: Lebermetastasen


    Die Vorgehensweise scheint mir sehr aufwendig und modern. Es ist immer günstig, wenn eine vollständige Entfernung (Leberteilresektion) angestrebt wird. Wenn das nicht möglich ist, kann immer noch eine ablative Methode (z.B. LITT) erwogen werden. Eine Immuntherapie mit dendri-tischen Zellen ist interessant, aber zur Zeit ungesichert. Eigentlich sollte eine solche Therapie im Rahmen einer Studie durchgeführt werden und für Sie nichts kosten. Im Gegenteil, lassen Sie sich den Hintergrund genauer erklären. Eine Immuntherapie kann parallel zu einer Chemotherapie durchgeführt werden. Insgesamt ist das eine recht ausgefeilte und vernünftige Strategie.

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