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Therapiemöglichkeiten Prostatakrebs

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  • Therapiemöglichkeiten Prostatakrebs

    Guten Tag,

    ich hoffe Sie können mir helfen. Ich habe von der Leibowitz-Therapie gelesen und möchte gerne nähere Informationen dazu erfahren z. B. kann sie jeder Arzt anwenden? Wie sicher ist sie und wo kann ich diese Infos bekommen? Gibt es ein Buch darüber?

    Weiterhin möchte ich gerne mehr über Nebenwirkungen von Strahlentherapien erfahren und ob bei der Strahlentherapie die Krebszellen abgetötet oder nur ihr Wachstum verlangsamt wird.

    Mein Vater hat PK und wurde vor 2 Jahre operiert, nun wurde festgestellt, daß sich trotzdem Metastasen gebildet haben. Er ist in Behandlung bei einem Urologen, der ihn sofort eine Strahlentherapie empfohlen hat. Macht es Sinn zusätzlich einen Hämatologen u. Onkologen aufzusuchen, um vor einer Entscheidung einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten zu bekommen?

    Meine letzte Frage geht auf die Entstehung von Prostatakrebs zurück: ich weiß, daß der Erbfaktor eine Rolle spielt, aber welche Lebensumstände fördern den Ausbruch des PK? Kann es in Zusammenhang mit Nervenleiden / Schilddrüsenfehlfunktion stehen? Weiterhin wurde bei ihm Osteoporose festgestellt: besteht auch hier ein Zusammenhang?

    Ich bedanke mich vorab vielmals für die Antwort und Ihre Bemühungen!

    Nicole


  • RE: Therapiemöglichkeiten Prostatakrebs


    Beim metastasierenden Prostatakarzinom (wo?) ist die Hormontherapie angezeigt. Diese besteht aus einem LH-RH-Agonisten und einem Antiandrogen. Bei der Leibowitz-Therapie kommt lediglich noch ein dritter Wirkstoff hinzu (Finasterid = Proscar®). Das kann im Prinzip jeder Urologe durchführen - m.E. reicht aber die o.g. Androgenablation mit den zwei Wirkstoffen. Die Strahlentherapie ist eine hocheffektive Lokaltherapie, die zu langfristiger lokaler Kontrolle führen kann. Man müßte wissen, wo sie eingesetzt werden soll und mit welcher Dosierung. Eine Chemotherapie würde erst mal zurückgestellt, daher ist eine Vorstellung beim Onkologen nicht er-forderlich. Exogene Faktoren sind bei der Entstehung eher zweitrangig - zumindest kann man dies nicht nachweisen und es ist im Grunde müßig, darüber zu grübeln, wenn der Krebs erst einmal da ist.

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