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Darmkrebs

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  • Darmkrebs

    Bei meinem Vater (69) wurde vorhige Woche Darmkrebs mit Lebermetastasen festgestellt. Er wurde daraufhin operiert. Der Arzt stellte bei der Operation fest, daß keinen Sinn macht, den Tumor zu entfernen, da er schon zu weit fortgeschritten ist. Er legt ihm einen künstlichen Darmausgang und nähte meinen Vater wieder zu. Die Operation hat mein Vater soweit gut überstanden, nur plagen in jetzt Schüttelfrost und heftige Fieberkrämpfe. Wenn bis in ca. 1 Woche alles gut überstanden ist, beginnt die Chemotherapie. Die Ärzte haben uns jedoch wenig Hoffnung gemacht.
    In der Zwischenzeit hat er auch Schmerzen vom Urinkatheder der auch bleiben muß.
    Mein Vater ist auf jeden Fall nicht mehr der Mann, der er vor der Operation war. Ihm wurden alle Hoffnungen und Träume mit diesen Kathedern genommen.
    Gibt es denn keine Möglichkeit, meinem Vater zu helfen.
    Alles war wir im Moment tun können, ist bei ihm zu sein.


  • RE: Darmkrebs


    Es liegt ein inoperables Rektumkarzinom vor (so wie Sie es beschreiben). Um Harn- und Stuhlabfluß weiterhin zu gewährleisten, mußten entsprechende Ausgänge gelegt werden. Außerdem bestehen Lebermetastasen, die, auch wenn man das lokale Tumorgeschehen beherrschen könnte, vermutlich die Lebenserwartung begrenzen. Leider kann ich, zumal bei dem Informationsstand, auch nicht mehr sagen. Zu diskutieren wäre lediglich die Frage, ob neben der Che-motherapie vielleicht auch eine Strahlentherapie des Beckentumors erfolgen sollte. Damit könnte man die Krankheit stabilisieren, vielleicht auch zu einer gewissen Rückbildung bringen. Ob damit vielleicht der Blasenkatheter überflüssig werden könnte, ist von hier aus nicht zu beurteilen.

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