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Punktierung Leber

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  • Punktierung Leber

    Sehr geehrter Herr Dr. Wust,

    bei meiner Mutter (63) wurde nach Brustkrebsoperation und gleichzeitiger Entfernung von Lymphknoten in der Achselhöhle eine CT gemacht. Die Ärztin meinte einen Schatten auf der Leber zu sehen und daraufhin wurde die Leber punktiert. Befund negativ. Erneute Punktierung. Wieder negativ. Jetzt soll am Dienstag erneut eine Punktierung erfolgen, weil "da etwas sein muß". Ist solch ein Vorgehen üblich? Müßte man nach der CT nicht bereits genaueres sagen können oder über ein anderers Verfahren Sicherheit gewinnen können?

    Vielen Dank für Ihrer Antwort.


  • RE: Punktierung Leber


    Das ist für mich schwer beurteilbar, da ich das CT nicht gesehen habe. Es gibt auch andere bildgebende Verfahren für die Untersuchung wie Ultraschall oder MR-Tomographie (z.B. mit dem Kontrastmittel Endorem). Diese könnten den Verdacht erhärten und auch weitere Herde auffinden (sind ev. sensitiver). Vermutlich will man aber einen histologischen Beweis, weil davon eine mögliche Therapie abhängig gemacht wird. Wurde die Punktion CT-gesteuert oder Ultraschall-gesteuert durchgeführt? Im äußersten Fall müßte man eine Laparoskopie durchführen, um die Leber hinsichtlich Metastasen zu untersuchen. Die Laparoskopie gilt als die empfindlichste Me-thode, bei der auch eine Probenentnahme möglich ist.
    Für eine onkologische Therapie wird man jedenfalls i.d.R. einen Beweis für den Tumorbefall verlangen.

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