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Recklinghausen

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  • Recklinghausen

    Liebe Damen und Herren,
    eine Bekannte von mir hat die Krankheit Recklinghausen. Vor 2,5 Jahren wurden maligne Melanome in den Lymphlnoten unter der Achsel festgestellt. Die Lymphknoten wurden entfernt.
    Desweiteren wurden Metastasen in der Leber diagnostiziert. Sie bekam Chemotherapien.

    Jetzt ist sie im Krankenhaus und es wurde ein inoperabler bösartiger Knoten im Bauchraum (Magen) festgestellt. Ebenso hat sie in der Schlüsselbeingrube einen Golfballgroßen bösartigen Knoten. Und das eine Auge ist völlig deformiert.

    Die Ärzte rieten ihr gestern dazu, möglichst bald alles zu regeln, was nötig ist.

    Die Überlebenschancen bzw. die Lebenserwartung dürfte demnach nicht einmal mehr bei 3 Monaten, sondern vielmehr bei wenigen Wochen liegen, oder?

    Ich bin zwar kein Fachmann, aber im Laufe meines Studiums zum Dipl. Ing. Strahlenschutz habe ich mir einiges an medizinischem Wissen angeeignet und denke daher, dass sie vollig metastasiert ist und nur noch kurze Zeit zu leben hat. Liege ich da richtig???


    Danke,

    Kerstin Otte


  • RE: Recklinghausen


    Mir ist der Zusammenhang zwischen malignem Melanom und Morbus Recklinghausen nicht ganz klar. Patienten mit der o.g. Erkrankung können Neurofibrome entwickeln, die dann maligne entarten. Wenn bösartige Tumoren dieser Art vorliegen bzw. vorgelegen haben, ist die Prognose von der Ausdehnung abhängig. Was Sie beschreiben klingt nicht gut, da mehrere Orte betroffen sind. Andererseits ist mir nichts über Histologie und Wachstumsdynamik bekannt. Daher sollte man mit Prognosen sehr vorsichtig sein. Manche Tumoren, wie gerade Neurofibrosarkome, können ja auch recht langsam wachsen. Mit den Informationen, traue ich mir nicht zu, eine Einschätzung abzugeben.

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