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Pankreas Krebs-Tumor geplatzt?

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  • Pankreas Krebs-Tumor geplatzt?

    Meine Grossmutter (74) leidet an einem Krebs am Pankreas, bereits mit Lebermetastasen und Bauchwasser, leider schon im sehr fortgeschrittenen Stadium, da die Behandlung mit Gemzar, in einem frueheren Stadium, von den Aerzten verweigert wurde. Nun ist es so, dass sie an einem permanenten Schwaechezustand leidet und seit 2 Tagen an haeftiger Uebelkeit, obwohl sie kaum ist. Das erbrochene ist aber eben nicht Essen, sondern eine braun-scwarze Fluessigkeit, die bitter-agressiv riecht, manchmal schaumig und verursacht eine Reizung der Atemwege und staendiges Sodbrennen. Der behandelnde Arzt, allerdings kein Onkologe, meinte, dass es der Tumor geplatz ware. Ist es moeglich oder wahscheinlich?
    Ab heute bekommt sie Infusionen, basierend auf Glucose, Aminosteryl und Heparin. Waere die Erweiterung auf andere Substanzen sinnvoll und wenn ja, welche? Desweiteren haben wir geplant sie Sauerstoff zuzufuehren um etwas die Atmung zu erleichtern.
    Eine letzte Frage habe ich bezueglich den schmerzstillenden Mittel, sie bekommt Scobutil, Metoclopramid und Piafen injeziert, doch dies hilft nicht sehr viel. Koennen Sie etwas anderes empfehlen?

    Vielen Dank im Voraus,
    R. Todor


  • RE: Pankreas Krebs-Tumor geplatzt?


    Es handelt sich m.E. um galliges Erbrechen. Es wird auf die Dauer sehr schwierig, jemanden vollständig parenteral (über die Vene) zu ernähren. Daher ist die zusätzliche Nahrungszufuhr unverzichtbar - sonst sollte man nicht zu übertriebene Maßnahmen ergreifen. Die von Ihnen aufgeschriebenen Medikamente kann ich teilweise nicht finden, selbst in der neuesten Roten Liste. Z.T. sind sie gegen Übelkeit (MCP). Wenn starke Schmerzen vorliegen, benötigt man ein mor-phinhaltiges Präparat, z.B. MST o.ä.

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    • RE: Pankreas Krebs-Tumor geplatzt?


      Sehr geehrter Herr Todor,

      mein Vater hat die gleiche Symptomatik und quält sich sehr damit. Die Ärzte gehen davon aus, dass
      sich die Leber vergrößert und auf Magen und Darm
      drückt. So entleert sich die Dünndarmflüssigkeit
      in den Magen und verursacht dort Fäulnis, die erbrochen wird. Tun kann man nichts - außer, dass
      keine feste Nahrung mehr aufgenommen wird. Mein
      Vater wird durch einen sogenannten "Port" ernährt, da die Venen zunehmend schlechter zu finden sind.
      Eine Schmerzmitteleinstellung durch Morphiumpflaster (50ziger Dosierung) soll ihn von Schmerzen befreien und den Magen beruhigen.
      Leider ist er dadurch zunehmend weniger wach.

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