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Krebsmarker positiv - Magenkrebs?

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  • Krebsmarker positiv - Magenkrebs?

    Sehr geehrter Herr Doktor Hennesser!

    Ich bin 32 Jahre alt und habe seit nun sechs Wochen mit meinem Magen Probleme. Zu Beginn hatte ich manchmal kurze krampfartige Schmerzen im Oberbauch (die aber verschwanden sobald ich mich hingelegt habe.) Ich habe dies ein paar Tage beobachtet, konnte aber kein Muster feststellen. Unabhängig von Nahrungsaufnahme, Uhrzeit usw.
    Die Krämpfe sind verschwunden, aber seit fünf Wochen habe ich konstant Druck im Magen (Oberbauch) und selten ein leichtes Brennen.
    Dies ist leicht auszuhalten, aber es beunruhigt mich dennoch.
    Zusätzlich habe ich ein leichtes Ziehen im Rücken und extreme Verspannungen auf Magenhöhe (nur eben im Rücken).

    Vor zwei Jahren war ich bei einem Heilpraktiker in Deutschland (in Österreich sind diese verboten) der gerade einen Krebsfrühtest entwickelt (Testphase), mit dem er (Krebs) Wachstum durch Veränderungen im Blut feststellen kann und auf die Zelltherapie von Autoimmunerkrankungen spezialisiert ist. Er wurde mir von sehr vielen Menschen empfohlen, weshalb ich ihn wegen eines geschwollenen, schmerzlosen Lymphknotens im Hals aufsuchte.
    Damals war ich gerade schwanger und kein Arzt wollte den LK behandeln.
    Das Ergebnis dieses Krebsttests war positiv, d.h. in meinem Blut war ein "langsames" Wachstum feststellbar (wobei vielleicht auch die Schwangerschaft ein Wachstum im Körper bedeutet!?) Er meinte, dass mein Ergebnis auf einen "niedrigmaligen Krebs" hindeuten würde, er aber bisher keinerlei Erfahrung mit Schwangeren bei seinem Test hätte.

    Seither habe ich diese unterschwellige Krebsangst in meinem Hinterkopf und seit meines anhaltenden Magendrucks denke ich permanent an Magenkrebs.

    Ich habe keine weiteren Symptome, kein Sodbrennen, einen gesunden Appetit, fühle mich fit, habe nicht an Gewicht verloren und auch meine Verdauung ist einwandfrei. Ich rauche auch nicht und trinke nur gelegentlich Alkohol, genetisch vorbelastet bin ich soweit ich weiß auch nicht (nur meine Großmutter hatte eine ziemlich heftige Bauchspeicheldrüsen- Entzündung, aber das ist ja eigentlich was anderes), allerdings esse ich gerne mal Speck und Gepöckeltes!?

    In einem Monat habe ich einen Termin zur Magenspiegelung. Meine Ärztin meint ich solle mir keine Sorgen machen, weil Magenkebs erst viel später auftritt, aber ich habe nun doch recht oft gelesen, dass Magendruck ohne weitere Begleiterscheinungen schon ein Indiz sein könnte und wollte Sie deshalb um eine zweite Meinung bitten.

    Vielen Dank vorab!

    Mit freundlichen Grüßen

    Olivia


  • Re: Krebsmarker positiv - Magenkrebs?

    Im Grunde ist es unverantwortlich was dieser sog. "Heilpraktiker" Ihnen für einen "Floh" ins Ohr gesetzt hat!!Vergessen Sie das bitte ganz schnell!Lassen Sie diese Spiegelung machen zu ihrer Beruhigung ,aber Sie können völlig entspannt dort hingehen-Ihre Ärztin schätzt die Situation bestimmt ganz richtig ein.Alles Gute,Johlina

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    • Re: Krebsmarker positiv - Magenkrebs?

      Vielleicht hilft dies bei der Einordnung Ihrer Sorgen: Ihr sogenannter Test war vor 2 Jahren, ein unbehandelter Magenkrebs wird etwa 6-9 Monate überlebt.
      Ich glaube Ihr Geld hätten Sie vor 2 Jahren sinnvoller investieren können - was überhaupt kein Vorwurf an Sie ist, es drückt eher mein Erschrecken über manche Praktiken aus.

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