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Reizhusten

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  • Reizhusten

    Sehr geehrter Herr Dr. Hennesser,

    bereits seit weit über einem Jahr neige ich zu Reizhusten, der meistens völlig unproduktiv ist. Meistens tritt dieser nur dann auf, wenn ich sehr laut rede oder vor allem lache. Mein HNO-Arzt vermutete leztes als Ursache eine Schlafapnoe und starkes Schnarchen, tatsächlich wurden bei mir des öfteren Atemaussetzer im Schlaf beobachtet. Ich bin stark übergewichtig, wiege derzeit rund 135 kg bei 1,85. Zudem besteht bei mir ein Diabetes mellitus Typ 2. Als dieser noch nicht behandelt wurde, kam es bei mir zu einer starken Gewichtsabnahme von bis zu 15 kg. Der HbA1c lag bei 12,8. Nach Behandlung mit Dulaglutid stoppte die Gewichtsabnahme ziemlich schnell und der HbA1c sank auf 7,3.

    Trotz dieses Behandlungserfolgs schlug meine Diabetologin ein anderes, angeblich noch besseres Medikament vor. Dieses wirkt aber offensichtlich gar nicht, ich habe wieder mehr Durst und muss oft Wasser lassen. Zudem nehme ich wieder - trotz leider noch immer nicht angepasster Ernährung - an Gewicht ab.

    Etwas Angst macht mir mein derzeitig starker Reizhusten. Ich war Anfang Oktober etwas erkältet und seit dem tritt dieser Husten immer wieder sehr stark auf. Es gibt Stunden/Tage, wo dieser kaum vorhanden ist. Aber er ist seit Oktober sehr regelmäßig und teilweise stark vorhanden, Auswurf ist fast überhaupt nicht zu beobachten. Wenn, dann nur ganz gering. Anfang des Jahres lag ich mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus. Diese fiel zwar sehr stark aus (CRP von rund 260), besserte sich aber sehr schnell unter Antibiose. Ich bin also pneumologisch Ende Dezember gründlich untersucht worden.

    Leider bin ich auch Angstpatient und war deswegen bereits in Behandlung. Auch Sodbrennen kommt bei mir recht häufig vor. Ich weiß, dass eine Ferndiagnose unmöglich ist. Aber ich habe etwas Angst vor einem Lungenkarzinom. Bei meiner Großmutter wurde ein solches unlängst festgestellt. Ich bin 30 Jahre als und (fast) vollständiger Nichtraucher. Lediglich alle ein bis zwei Wochen rauche ich einmal eine Zigarre und vielleicht zweimal im Jahr eine Shisha. Zigaretten rauche ich gar nicht. Ich habe außerdem momentan oft vor allem nachts einen staubtrockenen Mund.

    Auch wenn ich als Medizinjournalist selber einen gewissen Überblick über die Welt der Medizin habe, mache ich mir derzeit manchmal etwas Sorgen. Würden Sie auch sagen, dass eine Lungenkrebserkrankung sehr unwahrscheinlich ist?

    Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Hilfe.

    Herzliche Grüße


    Gunnar Römer


  • Re: Reizhusten

    Unwahrscheinlich sicherlich, zumal der Verlauf über ein jahr deutlich dagegen spricht und der Gewichtsverlust durch den Diabetes gut erklärbar ist.

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