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Frage an Dr. Hennesser wegen chronischer Pankreatitis

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  • Frage an Dr. Hennesser wegen chronischer Pankreatitis

    Hallo,

    ich brauche mal wieder etwas Hilfe. Bin zur Zeit total am Boden. Meine Geschichte kennen Sie sicherlich.

    Ich habe seit 2007 immer wieder Bauchschmerzattacken. Seit diesem Tage wurden auch ständig MRT/MRPC, Blut, Magenspiegelung, Darmspiegelung etcv. gemacht.

    2012 wurde dann erstmals eine Endosono gemacht. Diagnose Verdacht auf beginnende chronische Pankreatitis. 2014 dann nochmals. Keine großen Veränderungen, aber Verdacht besteht weiterhing.

    Ich war dann vorsichtshalber 2015 im Februar in der Pankreasklinik in Bochum bei Prof. Uhl. Der hat mich ne Woche stationär aufgenommen und nochmals MRT/MRCP, CT, Ultraschall, Blut, Stuhl, Zuckertest etc. gemacht. Diagnose im MRCP sind 2 kleine Gangeinziehungen zu sehen (diese sind seit 2007 vorhanden und zu sehen). CT war nichts. Das Parenchym im MRT sagte alles OK. Keine Foci. Keine Herdbefunde. Keine Suspekte Raumforderung. Etc.

    Ständig immer wieder Bauchschmerzen wochenlag und teilweise Rückenschmerzen. Die Elastase war zwischendurch mal vermindert bei 178. Dann wieder 220, 357,429 und über 500. Im BLut war nie etwas von Lipase oder Amylase erhöht.

    Im Februar 2016 war ich dann nochmals zur Kontrolle bei Prof. Uhl in Bochum. Ergebnis diesmal mit Endosono, MRCP, MRT, Blut, Stuhl: Laut Endosono leichte Kaliberschwankungen, keine Foci, Keine suspekten Bereiche, keine Verkalkungen, wenn allenfalls beginnende chronische Pankreatitis. Der Kopf wirkt diskret fibrosiert, der Rest vermehrt lobuliert. MRCP weiterhin 2 kleine Gangeinziehungen keine Veränderung zu 2015. Blut CEA OK, CA 19-9 OK, CA 72-4 OK, Lipase OK, Amylase OK!

    Da ich aber seit 19. März 2016 so Bauchschmerzen wieder und vor allem jetzt seit 2 Wochen Rückenschmerzen habe, bin ich total verängstigt, dass doch etwas übersehen wurde, oder aber sich jetzt aus der chronischen Pankreatitis ein Karzinom entwickelt hat. Die Rückenschmerzen sind nachts so gut wie garnicht da. Beginnen so nach dem Aufstehen.

    Seit Juli letzten Jahres war öfters mal das Calprotectin im Stuhl erhöht. Dann wieder normal und seit Anfang diesen jahres öfters erhöht. Immer so bei 100, 200 und einmal 512. Letzte Woche wieder 100.


  • Re: Frage an Dr. Hennesser wegen chronischer Pankreatitis

    Und täglich grüßt das Murmeltier.........

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    • Re: Frage an Dr. Hennesser wegen chronischer Pankreatitis

      Symptome der Hypochondrie

      Hypochonder bilden sich ein, schlimme Symptome zu haben, die für bestimmte Krankheitsbilder sprechen. Allerdings bilden sie sich die einzelnen Symptome nicht völlig ein – das Herzrasen oder die Schweißausbrüche, die Schlafstörungen und die Magenbeschwerden gibt es tatsächlich, allerdings werden sie von den Betroffenen verstärkt wahrgenommen und es wird kleinen, unbedeutenden Symptomen eine große Bedeutung beigemessen.
      Die Hypochonder ordnen ihre jeweiligen Symptome selbstständig einem bestimmten Krankheitsbild zu – oft glauben sie unerschütterlich, an Krebs erkrankt zu sein oder an Multipler Sklerose zu leiden. Sie besuchen sehr häufig einen Arzt, vertrauen aber dessen Urteil nicht. Wenn sie vom Arzt bescheinigt bekommen, vollkommen gesund zu sein, so ist dies für sie nur eine ganz kurze Zeit lang ein Grund zum Aufatmen. Beim nächsten noch so kleinen Symptom, glauben sie sofort wieder, an der Krankheit zu leiden, die der Arzt bei ihnen zwar nicht feststellt, von der sie aber genau wissen, dass es sie gibt. Kennzeichnend für die Hypochondrie ist vor allem die ständige Angst und Panik der Betroffenen.
      Die Beschwerden an sich werden von den Betroffenen zwar oft als dramatisch bewertet, sind verglichen mit der alles erstickende Angst jedoch eher Nebensymptome. Nicht selten mündet die Angst in einer Panikattacke.

      Dr. Google und die Panik eine Krankheit zu bekommen

      Verspürt man ein Symptom oder einen Schmerz, so ist es natürlich nahe liegend im Internet nach dem Symptomen zu suchen. Schnell findet man in Internetforen oder Ratgeber-Webseiten eine Liste der möglichen Krankheiten. Schnell wird aus der Vermutung die Gewissheit, ich bin schwer krank und brauche Hilfe. Was man bei der Suche nicht bedenkt ist, dass man durch die Eingabe der Anzeichen bereits eine Vorselektion getroffen hat. Menschen die zwar die gleichen Symptome haben, aber nicht krank sind oder wieder gesund geworden sind, schreiben in der Regel nicht mehr darüber im Internet, da sie die Krankheit nicht mehr beschäftigt. Somit finden Sie online oft nur die Erfahrungsberichte, welche den Extremfall wiederspiegeln. Dieser Fall muss aber nicht auf Sie zutreffen. Zu den meisten Symptomen gibt es eine ganze Reihe von möglichen harmlosen und schlimmen Krankheiten. Je nach Interpretation kann man sich so ganz schnell sterbenskrank recherchieren.

      Online nach Symptomen zu googeln ist nicht verkehrt um sich einen Überblick über die Möglichkeiten zu verschaffen. Diese Möglichkeiten aber gleich so zu interpretieren, als gebe es keine Zweifel, sind meist unbegründet. Wenn sich die Angst dann auch noch durch ein großes Blutbild, ein MRT, durch die Sonographie usw. als unbegründet erwiesen hat, dann waren Sie wochenlang bis zur Vorsorge-Untersuchung völlig unnötig in Angst.
      Viele Hypochonder kommen in irgendeiner Weise mit Krankheiten in Berührung, bevor sich die Störung bei ihnen entwickelt. Ein solcher Kontakt können beispielsweise Berichte in Radio und Fernsehen oder Artikel aus Zeitung oder Internet sein, aber auch der Kontakt mit Krankheit selbst, weil beispielsweise ein Freund, Bekannter oder Familienmitglied erkrankt ist, kommt hierfür in Frage.
      Bei vielen hypochondrischen Menschen beginnt die Störung in einer Stresssituation, aber manchmal auch erst, nachdem eine starke Belastung vorüber ist. Wenn die Betroffenen schlimmen Stress erlebt haben oder sich ihr Leben sehr verändert hat, kann eine Hypochondrie daraus entstehen, dass der Körper vermehrt Signale sendet, die von starker Belastung herrühren. Hierzu gehören beispielsweise Probleme mit der Verdauung, Kopfschmerzen oder Müdigkeitserscheinungen. Diese an und für sich harmlosen Symptome sind eigentlich ganz typisch und normal, werden vom Hypochonder allerdings für ernsthafte Symptome einer schweren Krankheit gedeutet. Diese Krankheit ähnelt oft der Krankheit, von der sie zuvor durch den erkrankten Menschen in ihrem Umfeld oder die Zeitungsberichte so viel mitbekommen haben.
      Die Angst krank zu sein ist jetzt bereits in ihren Anfangszügen und hat Gelegenheit, sich zu manifestieren und zur Phobie zu werden. Das liegt daran, dass die Betroffenen dabei sind, einen Teufelskreis zu betreten. Sie glauben fest daran, krank zu sein oder zu werden und kommen so natürlich zusätzlich in Stress. Sie widmen ihren Beschwerden noch mehr Aufmerksamkeit und finden noch mehr über ihre Probleme heraus, indem sie sich in Fachliteratur kundig machen. Dadurch finden die Betroffenen noch mehr Symptome, die auch auf sie zutreffen und werden immer überzeugter, krank zu sein. So kann noch mehr Stress entstehen, für den der Körper Signale sendet, die vom Hypochonder wiederum als bedrohliche Anzeichen für Krankheit gedeutet werden.
      Die Hypochonder beginnen nun, ihr Leben nach ihrer Angst auszurichten. Sie vermeiden jegliche Belastungen, seien sie körperlich oder seelisch. Schließlich müssen sie sich schonen, um nicht noch kranker zu werden. Dadurch ist der Körper allerdings keinerlei Belastung mehr gewohnt und reagiert natürlich bereits auf Treppensteigen mit schnellerem Herzschlag und Atmen. Dies wiederum interpretieren Hypochonder als zusätzliche Symptome ihrer Krankheit, von der sie überzeugt sind.
      Die Hypochondrie selbst lässt sich recht gut bekämpfen und behandeln, allerdings ist es schwierig, einen Hypochonder davon zu überzeugen, dass er kein organisches, sondern ein psychisches Problem hat. Da viele Hypochonder sich so sicher sind, eine Krankheit zu haben und keine Phobie, ist es für sie oft ein weiter Weg von Arzt zu Arzt, bis sie -manchmal nach Jahren – beginnen, möglicherweise eine psychotherapeutische Behandlung in Betracht zu ziehen. Dann allerdings können in einer kognitiven Verhaltenstherapie gute Erfolge bei der Behandlung erzielt werden.

      Ganz wichtig ist auch, dass Menschen mit Hypochondrie lernen, dass negative Gedanken und zu viel Beschäftigung mit dem Kranksein ihrer Gesundheit nicht gut tun. Viel besser wäre es, das Leben zu genießen und sich regelmäßig Dinge vorzunehmen, auf die sich gefreut werden kann – glückliche Gedanken beeinflussen auch die Symptome enorm, da der Körper sich dann entspannen kann und weniger Stress hat. Wer ständig Angst hast, krank zu sein, sollte sich definitiv Hilfe suchen. Für die Betroffenen selbst kommt dies oft gar nicht in Frage – wer Bekannte oder Verwandte hat, die wohl unter Hypochondrie leiden, werden mit sanfter Überzeugungskraft oft nicht viel machen können. Ein gemeinsames Gespräch mit eine Therapeuten oder Selbsthilfeseiten können hier bereits wichtige erste Schritte sein.
      Forum

      Melden Sie sich im Hypochondrie Forum an und profitieren Sie von den Erfahrungsberichten der vielen Mitglieder. Menschen mit ähnlichen Sorgen und Ängste sind eher in der Lage beruhigend auf Sie einzuwirken und Ihre geglaubten Symptome zu entkräften. Durch das Lesen der Berichte anderer Mitglieder lernen Sie Ihre Angststörung besser verstehen. Es ist immer leichter Anderen eine Hilfe zu sein als sich selbst. Durch die Hilfe, welche Sie den anderen Mitgliedern zu Teil werden lassen, behandelt Sie sich somit auch selbst.





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      • Re: Frage an Dr. Hennesser wegen chronischer Pankreatitis

        Sehr guter Beitrag johlina1960, aber vermutlich vergebens. thphilipp sollte seine Hypochondrie erkennen und sich mal professionelle Hilfe dazu suchen.

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        • Re: Frage an Dr. Hennesser wegen chronischer Pankreatitis

          Sehr geehrter "Thphilipp", angesichts meiner sehr vielen medizinischen Stellungnahmen zu Ihrer Geschichte glaube ich nach wie vor daß Sie sich professionelle Hilfe wegen Ihrer Ängste holen sollten und das jede weitere Frage-/Antwortstellung in einem Krebsforum an dem was Ihnen wirklich helfen würde völlig vorbeigeht. Daher wiederhole ich, wie schon früher an Sie geschrieben, daß ich keinerlei Stellung mehr dazu beziehen möchte.

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          • Re: Frage an Dr. Hennesser wegen chronischer Pankreatitis

            Sehr geehrter Herr Dr. Hennesser,

            ich gebe Ihnen ja recht, dass ich eine starke Angst vor einer Erkrankung mit Karzinom habe, jedoch sind meine Symptome aktuell so stark.

            Ich habe ständig Rumoren im Bauch, mein Stuhl ist aktuell breiig. Mein Calprotectin Wert ist seit mehreren Messungen immer erhöht (110,62,220,587,110). Das kommt nicht vom KOPF!!!!
            Meine Augen brennen sehr stark. Ich habe Rückenschmerzen zwischen den Schulterblättern, mal auch tiefer.

            Was sagen Sie dazu?

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            • Re: Frage an Dr. Hennesser wegen chronischer Pankreatitis

              Ich glaub´s jetzt nicht...wie kann man nur dermassen verbohrt sein????Jetzt wird´s allmählich hinten höher wie vorn!

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              • Re: Frage an Dr. Hennesser wegen chronischer Pankreatitis

                Sagen Sie mal, lesen Sie eigentlich garnicht. Das Calprotectin ist erhöht, genauso wie bei einem Pankreaskarzinom oder aber einer chronischen Pankreatitis.

                Warum greifen Sie immer wieder Menschen hier im Forum an. So viele Leute haben sich schon über SIe beschwert. Ich verstehe auch nicht, warum Sie hier immer noch Posten dürfen.

                Weiterhin bitte die Frage an Herrn Dr. Hennesser!

                Kommentar


                • Re: Frage an Dr. Hennesser wegen chronischer Pankreatitis

                  . Daher wiederhole ich, wie schon früher an Sie geschrieben, daß ich keinerlei Stellung mehr dazu beziehen möchte.
                  Noch irgendwelche Unklarheiten?

                  Kommentar


                  • Re: Frage an Dr. Hennesser wegen chronischer Pankreatitis

                    Sagen Sie mal, lesen Sie eigentlich garnicht.
                    Warum greifen Sie immer wieder Menschen hier im Forum an. So viele Leute haben sich schon über SIe beschwert. Ich verstehe auch nicht, warum Sie hier immer noch Posten dürfen.

                    Weiterhin bitte die Frage an Herrn Dr. Hennesser!
                    Ich denke eher das SIE hier nicht lesen können!Und das SIE hier nicht mehr posten sollten.Von Beschwerden ist mir auch nichts bekannt,im Gegenteil- ich bekomme viele nette PN-Nachrichten .Aber jetzt erübrigen sich alle weiteren Diskusionen,"Alles Gute" für die Zukunft.johlina

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                    • Re: Frage an Dr. Hennesser wegen chronischer Pankreatitis

                      Sehr geehrter "Thphilipp", angesichts meiner sehr vielen medizinischen Stellungnahmen zu Ihrer Geschichte glaube ich nach wie vor daß Sie sich professionelle Hilfe wegen Ihrer Ängste holen sollten und das jede weitere Frage-/Antwortstellung in einem Krebsforum an dem was Ihnen wirklich helfen würde völlig vorbeigeht. Daher wiederhole ich, wie schon früher an Sie geschrieben, daß ich keinerlei Stellung mehr dazu beziehen möchte.
                      Wer lesen kann ist klar im Vorteil! LG J.

                      Kommentar

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