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Angst vor Lungenkrebs die mich nicht los lässt

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  • Angst vor Lungenkrebs die mich nicht los lässt

    Hallo,
    ich bin weiblich, 31 Jahre alt und habe immer mal ein bisschen geraucht. aAber nie eine Schachtel am Tag oder über mehrere Jahre. Mein Vater hat 50 Jahre geraucht und nun Lungenkrebs. Ein Nicht kleinzelliger Karzinom. Ich habe seit dem Angst auch sowas zu haben. Ich hatte im September einen Husten bekommen, der hielt sich 6 Wochen lang. Ich bin eigentlich gar nciht so der Husten-Typ. Dann im Januar eine Bronchitis. Sie hielt sich 3 Wochen mit starkem Husten, Atemnot und Auswurf. Ich habe ein Blutbild anfertigen lassen, dieses war in Ordnung. Im Feburar hatte ich dann schlimme Atemnot und war in der Klinik. Dort wurde ein Röntgenbild der Lunge auf 2 Ebenen gemacht auf meine Bitte hin. Das Röntenbild war auch ohne Befund. Nun habe ich aber immer noch Angst Lungenkrebs zu haben :-( Ich möchte gerne ein CT, weiss aber das mir das kein Arzt verordnen würde. Wie viele Lungenkarzinome werden denn im Röntgen nicht erkannt? kommt das häufig vor das LK an einer Stelle sitzt wo er schlecht auf dem Rönten gesehen wird oder sind die meisten sichtbar?
    Momentan habe ich morgens noch ein bisschn gelblicher Auswurf und habe schon seit Wochen leichte Gliederschmerzen in den Armen und Beinen und mache mir halt Sorgen, das was auf dem Röntgenbild nicht gesehen wurde

    Ich hoffe Sie können mir helfen.

    Viele Grüße


  • Re: Angst vor Lungenkrebs die mich nicht los lässt

    Durch die Erkrankung Ihres Vaters steigern Sie sich jetzt in unrealstische Ängste.Sicherlich kann auf einem konventionellen Röntgenbild schon mal ein sehr kleiner Tumor je nach Lage nicht zu sehen sein.Aufgrund Ihres noch relativ jugendlichen Alters ist ein Lungenkarzinom aber eher unwahrscheinlich.Und Sie haben ja auch nicht so lang und so viel wie Ihr Vater geraucht!Von einem CT nur wegen Ihrer Ängste würde ich dringenst abraten!Sie haben dann zwar die Gewissheit die Sie anstreben,aber diese Sicherheit hält erfahrungsgemäss nicht allzulange an.Auf diese Art und Weise summieren sich manchmal sehr viele Röntgenuntersuchungen ohne das Grundübel(Angst)dauerhaft zu beseitigen.Es ist auch nicht die "Norm" jedes unauffällige Röntgenbild mit einer CT zu untermauern.Sie sollten sich von den Gedanken einer bestehenden Krebserkrankung verabschieden.LG johlina

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    • Re: Angst vor Lungenkrebs die mich nicht los lässt

      danke für die beruhigende Worte. Ich weiß das ein CT hohe Strahelbelastungen sind und werde es nicht machen lassen. Denke würde eh niemand verordnen. Ich muss einfach lernen damit umzugehen und wieder positiv zu denken. Ist manchmal gar nicht so einfach. immer wenn es irgendwo zwickt denke ich gleich an was schlimmes. Das ist doch nicht normal. Niemand versteht es und nimmt mich ernst. Ich sage es schon niemanden mehr, wenn ich gerade wieder Ängste habe.
      Ich hoffe es wird bald besser.

      Danke nochmal und LG

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      • Re: Angst vor Lungenkrebs die mich nicht los lässt

        Leider ist es meist schon so dass ein Patient nach längerem Drängen ein CT verordnet bekommt.Manchmal ist der Leidensdruck so groß das nur solche Massnahmen greifen.Aber erfahrungsgemäss hält diese Entspannung nicht lange an...und das nächste Organ wird untersucht.Und dann gesellt sich noch die Angst vor Strahlenschäden dazu...Wenn sich solche Ängste immer mehr steigern kommt es zu einer Spirale aus Angst und immer neuen,auch körperlichen Symptomen.Heutzutage leiden sehr viele Menschen an sog. "Somatoformen Störungen" wo tatsächlich Beschwerden vorhanden sind.Mit Sicherheit hat das Internet einen sehr großen Anteil an dieser Entwicklung.Wer ständig seine Symptome googelt hat früher oder später diese Angststörung.Diese möglichen Symptome enden im Netz nicht selten bei KREBS.Es wird als Laie übersehen das diese Symptome nicht wirklich richtig eingeordnet werden können.Deshalb sollte immer ein Arztbesuch zur Abklärung erfolgen bevor man Panik schiebt und KREBS vermutet.Aber das nächste Problem ist dann das Vertauen:Es gibt Leute die auch nach zig Untersuchungen nicht davon abzubringen sind an einer tödlichen Erkrankung zu leiden!Solche Menschen lassen dann sogar in Eigenregie und auf eigene Kosten Blutproben im Labor erstellen oder bildgebende Verfahren usw.Sowas ist behandlungsbedürftig!!Und auch Sie sollten etwas mehr Vertrauen in Ihren Körper und in die Ärzte haben.Versuchen Sie zu entspannen,machen Sie autogenes Training,leichten Ausdauersport,Yoga ect.Vermiesen Sie sich Ihr Leben nicht mit solchen unhaltbaren Ängsten,dazu ist es zu kurz!Warum sich dauernd Gedanken machen über Krankheiten die vielleicht nie kommen?Es kommt eh wie es kommt,es liegt nicht in unserer Hand.Sterben müssen wir alle einmal.Aber bis es soweit ist ,sollte man das Leben geniessen und sich nicht mit solchen Ängsten beschäftigen.Ich wünsche Ihnen" Alles Gute"für Ihre weitere Zukunft,johlina

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