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Kieferknochenkrebs

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  • Kieferknochenkrebs

    Hallo, ich habe letztes Jahr schon mal geschrieben wegen meines Mannes. Er hatte einen Tumor am linken Kieferknochen und wurde ab September 7 Wochen lang bestrahlt und bekam in der 1. und der 5. Woche eine Chemo. Er hat alles sehr gut überstanden, ab der 4. Woche Bestrahlung konnte man zuschauen wie der Tumor kleiner wurde. Eine erste Nachkontrolle war einen Tag vor Heiligabend, die Arzte waren sehr zufrieden, Lunge ok. Nebenwirkungen der Bestrahlung hat er schon, z.B. Schluckbeschwerden und immer wieder Schleim, den er aber ganz gut abhusten kann. Da er keine Zähne mehr hat, wird er über die PEG ernährt. Der Kieferchirurg hat gesagt, es könne bis zu einem Jahr dauern, bis er neue Zähne bekommt, was meinen Mann sehr frustriert. Jetzt hat er seit ca. 2 Wochen starke Nackenschmerzen, war beim Hausarzt und bekam Ibuflam 600 verschrieben. Tastbefund war negativ. DieTabletten (2mal tägl.) helfen aber nicht so gut. Wir wollten jetzt mal Ihre Meinung dazu hören, woher die Nackenschmerzen kommen usw. Nach Ostern haben wir einen Nachsorgetermin, aber ich wollte auch wissen, ob ich meinem Mann irgendwie vorher etwas gutes tun kann. Danke im Voraus!


  • Re: Kieferknochenkrebs

    Ganz sicher wird man im Rahmen der Nachsorge auch den Knochen untersuchen, das ist sicher sehr sinnvoll. EInfach zum Ausschluß von (nicht tastbaren) Knochenmetastasen.

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    • Re: Kieferknochenkrebs

      Insgesamt ist es aber unwahrscheinlich daß die Schmerzen wirklich mit dem Tumor zusammenhängen, es geht einfach um ein Stück "Sicherheit" durch die Untersuchung. Wenn der Tumor zurückkehren sollte so äußert sich das grundsätzlich in tastbaren Knoten oder Metastasen in anderen Halsregionen oder der Lunge. Und da sind die beschriebenen Befunde ja bisher beruhigend.

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      • Re: Kieferknochenkrebs

        Hallo, ich muß nochmal nachfragen, da meinen Mann das sehr belastet. Er hat jetzt seit 4 Wochen sehr starke Nackenschmerzen, steifer Hals. Die Nachsorge im Krankenhaus verlief sehr gut, das heißt, im Moment ist alles so weit in Ordnung. Er war jetzt dreimal beim Hausarzt, zweimal, die letzten gestern, bekam er Spritzen direkt in den Hals-Nacken-Bereich, aber er sagt, es hilft nichts. Ich reibe ihn mit Voltarensalbe ein, welche eine leichte Linderung bringt. Massagen mag er nicht. Ich habe vor ein Kirschkernkissen zu kaufen, soll angeblich gut sein für sowas. Mein Frage wäre aber ob diese Schmerzen mit dem Tumor oder den Lymphknoten zusammenhängen könnten, obwohl der Tastbefund von zwei Ärzten negativ war. Es ist nichts geschwollen am Hals. Ich möchte meinem Mann einfach helfen, damit er sich wieder besser fühlt . Vielen Dank!

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        • Re: Kieferknochenkrebs

          Ihre Sorgen sind verständlich, jedoch sind die Symptome nicht typisch für einen Rückfall des Krebs. Insofern können Sie auf die Untersuchungsbefunde vertrauen.

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          • Re: Kieferknochenkrebs

            Hallo, ich möchte mich zuerst bedanken, das auf meine Fragen immer so schnell die Antwort erfolgt. Jetzt hätte ich noch eine Frage, bin mir aber nicht sicher, ob Sie dafür auch zuständig sind oder eher ein Zahnarzt. Wir waren heute beim HNO-Arzt zur Nachsorge, war auch alles soweit in Ordnung, aber als ich sie fragte ob der steife Nacken etwas mit dem Kiefer zu tun haben könnte, da mein Mann seit 8 Monaten keine Zähne mehr hat, sagte sie nein, das wären Strahlenschäden und er solle Schmerzmittel nehmen mit Ibuprofen. Diese nimmt er aber seit Wochen 2-3mal täglich, hilft aber nichts. Ich glaube schon das es etwas mit der langen Zahnlosigkeit zusammenhängt. Darüber hätte ich gerne Ihre Meinung gehört. Danke!

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            • Re: Kieferknochenkrebs

              Nicht jeder Schmerz ist immer erklärbar, dann ist das Wichtige eine schlimme Ursache auszuschließen. Dies ist offenbar erfolgt. Ibuprofen ist sicherlich nicht geeignet für eine dauerhafte Einnahme, hier gibt es aber zahlreiche Alternativen und auch Ausdehnungen der Schmerztherapie auf die Sie Ihren Hausarzt ansprechen können. Mir sind keine Fälle bekannt daß bei saniertem Zahnstatus bzw. danach Nackensteifigkeit auftritt, das wäre evtl. eine Frage für das Onmeda-Forum Zahnmedizin. Akupunktur wäre aus meiner Sicht auch mal eine Überlegung wert.

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