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Knoten am Gaumen

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  • Knoten am Gaumen

    Sehr geehrter Herr Professor Dr. Wust, ich bin 23 Jahre alt und männlich. Seit ungefähr ca. 6 Wochen habe ich am Gaumen (vorne im Gaumen, linksseitig) einen kleinen Knoten bzw. Knubbel. Der Knoten ist nicht weich sondern relativ fest....lässt sich nicht verschieben und schmerzt auch nicht, wenn man in den Mund schaut erkennt man nicht wirklich was. Natürlich hat man jetzt in mehreren Foren etwas über Mundhöhlenkrebs gelesen. Könnte dieser Fall hier auch eingetreten sein oder ist es eher ein verwachsener Knochen o.ä.? Es wäre vielleicht noch zu erwähnen, dass ich Raucher bin. Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe.


  • Re: Knoten am Gaumen

    Ein Krebs im HNO-Bereich geht normalerweise von der Schleimhaut aus (in Ihrem Fall wäre das die Schleimhaut des harten Gaumens). Da sollte man bei der Inspektion etwas sehen. Um ganz sicher zu gehen, müsste man einen HNO-Arzt konsultieren, aber es scheint nichts bei Ihnen vorzuliegen. In Ihrem Alter wäre ein HNO-Karzinom eine absolute Seltenheit, auch wenn Sie Rauchen. Die typischen Voraussetzungen für ein solches Karzinom sind schwerer Alkoholismus (plus exzessives Rauchen und auch sonst schlechte Mundhygiene etc.).
    Wenn man unter der Schleimhaut etwas tastet, kann das tatsächlich eine knöcherne Struktur sein. Man nennt das Exostose. Solche Anhängsel am Knochen sind angeboren und können im Prinzip überall auftreten. Allerdings wäre dann dieser Tastbefund schon immer da gewesen. Vielleicht war es vorher noch nicht aufgefallen (?).
    Es gibt auch Fälle eines gutartigen Tumors, der unter der Schleimhaut wächst (z.B. Fibrom). Das wäre selten und eher harmlos. Natürlich kann ich so kaum beurteilen, was bei Ihnen tatsächlich vorliegt. Sie können aber aus meinen Ausführungen ableiten, dass ich eher an etwas Harmloses oder sogar eine anatomische Variante denke. Um sicher zu gehen, müssten Sie sich allerdings zu einer ärztlichen Untersuchung anmelden (am besten beim HNO-Arzt).

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    • Re: Knoten am Gaumen

      Das heißt, wenn ich mir nicht jeden Tag die Zähne putze besteht die Chance auf ein HNO-Karzinom ? Tut mir leid für die doofe frage. Habe das durch Zufall gelesen. Was versteht man unter schlechter Mundhygiene?

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      • Re: Knoten am Gaumen

        Wenn man die Zähne nicht pflegt, wird das in erster Linie zu Karies führen, was „nur“ die Zähne betrifft. Im weiteren Verlauf kann das zu einer Gingivitis (Zahnfleischentzündung) führen, die sich dann weiter auf die gesamte Mundschleimhaut ausbreiten kann. Insofern hängt alles miteinander zusammen.
        In erster Linie verstehe ich aber unter schlechter Mundhygiene ein Begleitphänomen bei Alkoholismus und Nikotinabusus. Damit ist nur ein Aspekt einer allgemeinen Verwahrlosung gemeint. Das sind die typischen Voraussetzungen für die Entstehung von HNO-Karzinomen. So schlimm wird es bei Ihnen hoffentlich nicht sein. Wenn man ´mal das Zähneputzen vergisst, wird man deswegen kein Oropharynxkarzinom bekommen. Keine Sorge!

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        • Re: Knoten am Gaumen

          sehr geehrter Herr Professor
          ich habe am oberen Gaumen ein Gewächs was mir bisher nicht aufgefallen ist es ist keine weiche Masse sonder fühlt sich wie ein Knochen an meine HNO Ärztin sagt es war vor einem halben Jahr nicht da Sie würde imer in den Hals gucken wenn ich wegen meinen Ohren bei Ihr bin (übrigends denkt Sie ist kein Krebs) habe ich nie drauf geachtet aber kann mir nicht vorstellen dass es innerhalb so kurzer Zeit gewachsen ist mein Zahnarzt hat es entdeckt als er Gebissabdruck machen wollte so es muß weg weil das Gebiss sonst nicht hält konnen Sie mir bitte sagen zu wem ich da gehen kann vom Zahnarzt möchte ich es nicht gerne machen lassen

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          • Re: Knoten am Gaumen

            Hallo,ich finde es etwas sonderbar das Ihre HNO und Ihr Zahnarzt sie nicht deswegen beraten haben.Ich denke ein Kieferchirurg könnte ein möglicher Ansprechpartner sein.Eigentlich aber auch ein HNO mit evtl.Belegbetten im KH.Trotzdem hätte Ihnen einer Ihrer behandelnden Ärzte mit einem Rat bzw. einer Überweisung helfen müssen.Es ist nach der Feststellung eines Befundes nicht Sache eines Patienten einen Arzt für solche Eingriffe suchen zu müssen!Alles Gute!johlina

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