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Erhöhte Infektanfälligkeit bei Leukämie

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  • Erhöhte Infektanfälligkeit bei Leukämie

    Sehr geehrter Professor Wust,

    mein Freund weist einige Symptome von Leukämie auf. Hierzu gehört auch die erhöhte Infektanfälligkeit. In den vergangenen acht Wochen klagte er mindestens sechs Mal über Erkältungserscheinungen, wobei diese nicht sehr lange - ca. zwei Tage - anhielten. Ist diese kurze Dauer typisch für Leukämie? Eine Blutuntersuchung ergab eine erhöhte Anzahl weißer oder roter Blutkörperchen (er weiß es nicht mehr genau). Da er selbstständig ist, würde im Falle einer Diagnose dieser Krankheit seine komplette Existenz zusammenbrechen. Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung wäre sicherlich sinnvoll. Nun möchte ich keine Pferde scheu machen, jedoch verhindern, dass er nach einer möglichen Diagnose vor dem Ruin steht. Gibt es eine Möglichkeit der "inoffiziellen" Untersuchung? Er ist privat krankenversichert.

    Für Ihre Hilfe vielen Dank im voraus.


  • Re: Erhöhte Infektanfälligkeit bei Leukämie


    Eine Leukämie verläuft außerordentlich dramatisch mit erheblichen Blutbildveränderungen. Ihre Beschreibungen deuten nicht darauf hin, dass hier eine (akute) Leukämie vorliegt.
    Was Sie mit einer „inoffiziellen“ Untersuchung meinen, weiß ich nicht. Es gilt in jedem Fall die ärztliche Schweigepflicht, d.h. niemand außer dem Patienten selbst erfährt das Ergebnis einer Untersuchung. Der Patient bestimmt, ob andere (selbst andere Ärzte) Unterlagen erhalten dürfen. Natürlich kann auch eine Versicherung nur mit dem Einverständnis des Betroffenen Unterlagen bekommen. Falls allerdings dieses Einverständnis nicht gegeben wird, könnte eine Versicherung gewisse Schlussfolgerungen ziehen. In diesem Fall dürfte das aber kein Problem sein.

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