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Schwangerschaft trotz Hodenkrebs?

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  • Schwangerschaft trotz Hodenkrebs?

    Es geht um folgendes:
    Mein Freund hatte vor ca. 13 Jahren einen Hodentumor weshalb der eine Hoden operativ entfernt werden musste. Seitdem besteht bei ihm ein retrograde Ejakulation.

    Nun meine Fragen:

    1. Wie kommt diese retrograde Ejakulation zu Stande? Wurde bei der Operation etwas falsch gemacht. Vielleicht können Sie mir dazu ein bisschen was erklären.

    2. Gibt es Möglichkeiten (z. B. durch Medikamente) wieder eine normal Ejakulation herzustellen?

    3. Kann ich trotzdem hoffen auf natürlichem Weg schwanger zu werden oder bleibt da nur eine künstliche Befruchtung?

    4. Gibt es jemanden der persönliche Erfahrungen damit hat und Lust hätte sich mit diese auszutauschen?

    Sorry für die vielen Fragen, hoffe trotzdem, dass sie beantwortet werden können.


  • Re: Schwangerschaft trotz Hodenkrebs?


    Hallo,

    eigentlich wurden Ihre Fragen ja schon durch Dr. Kreutzig im Forum "Männergesundheit" beantwortet.....

    Am besten wenden Sie sich wohl an Experten für den unerfüllten Kinderwunsch. Adressen gibt es z.B. hier:
    http://www.repromed.de/mitglieder.html

    Die "künstliche" Befruchtung ist heute nichts ungewöhnliches mehr, es wurden schon Millionen von Kindern auf diesem Wege gezeugt...

    Guten Erfolg,
    thomas

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    • Re: Schwangerschaft trotz Hodenkrebs?


      Hallo Thomas,

      Danke für die weiteren Internetadressen. Glaube aber auch, dass es völlig ihn Ordnung ist, wenn man Experten auf verschiedenen Fachgebieten über die Meinung fragt. Manchmal kann der Eine doch noch eine weitere Frage beantworten.

      Liebe Grüße von Ungewissheit

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      • Re: Schwangerschaft trotz Hodenkrebs?


        Unter retrograder Ejakulation verstehen Sie vermutlich, dass das Ejakulat nicht in die Harnröhre nach vorne gelangt. Der Samenleiter mündet in die Harnröhre (Utriculus prostaticus). Offenbar ist es hier zu einer Verlegung/Verklebung der Ausführungsgänge gekommen. Das könnte durch eine Entzündung gekommen sein, ev. nach der Operation, vielleicht auch durch mechanische Veränderungen. Ich sehe Schwierigkeiten, nach 13 Jahren hier noch eine Öffnung/Rekonstruktion der Ausführungsgänge zu erreichen. Wenn überhaupt, müssten Sie das mit den Urologen besprechen.
        Wenn das Spermiogramm in Ordnung ist (aber nur dann), ließe sich eine Befruchtung erreichen. Allerdings wäre zunächst das Spermiogramm zu prüfen, und dazu müsste Ejakulat gewonnen werden.

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