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Panikattacke

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  • Panikattacke

    Hallo,

    Bin momentan total verzwiefelt. Habe bereits zum 2. Mal eine Panikattacke gehabt. War in ner Disco und konnte es alles um mich nicht mehr ertragen. Hatte schwindel und ich wusste nicht mehr wo hin mit mir. War echt fürchterlich !

    Lebe in einer sehr glücklichen Beziehung. Habe zwar seit Okt. 04 eine andere Arbeit die mich sehr beansprucht aber..... das kann doch nicht der Auslöser sein ! ?

    Hat jemand so etwas schon mal durchlebt ??

    Mach mir echt Gedanken und habe Angst davor, es noch einmal durchleben zu müssen.

    Kann mir jemand sagen, wie ich damit umgehen kann ?
    Oder muss ich direkt zum Arzt ? ( mensch, dass wäre mir total peinlich )

    Wie wird denn so etwas behandelt ??

    Es wäre schön, wenn mir jemand etwas dazu schreib.

    Liebe Grüsse, Kerstin


  • RE: Panikattacke


    hallo,

    panikattaken sind im gewissen rahmen nix schlimmes, treten diese aber öfters auf, oder verbunden mit ohnmächtigkeit etc. sollte man zu einem arzt gehen.
    zunächst hausarzt, ideser kann dann entscheiden ob es sinnvoll wäre einen neurologen oder einen psychater aufzusuchen.
    sind sie schwanger? so könnte es an einem hormonellen umschwung liegen.
    aber auch streß und unterdrückte angst können zu parnik attaken füren.

    behandelt wird es sehr unterschiedlich, mit therapien wie entspannung und gespäche, mit medikamenten oder (wenn es einen organischen grund hat, dann dem entsprechend).

    gruß morgan

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    • RE: Panikattacke


      Hallo,

      Danke für die Antwort. Nein schwanger bin ich auf keinen Fall, das ist sicher.

      Glaube schon, dass es wohl eher unterdückte Ängste sind bzgl. Beruf, Überbelastung im familiären Bereich ( habe einen kranken Vater um den ich mich noch kümmere )
      Nur leider fehlt mir oft die Zeit für all die Dinge die ich erledigen muss. ( oder die ich meine noch machen zu müssen )

      Nehme mir in letzter Zeit zu wenig Zeit für mich das weiss ich wohl, komme aber auch nicht wirklich dazu.

      Mein Arbeitsweg nimmt pro Tag insges. ca. 2,5 Std. in Anspruch und dann noch die alltäglichen Sachen.

      Ich habe sehr lange darüber nachgedacht, was die Ursache dafür sein kann.

      Und ich glaube einfach zu Perfekt in meinem Leben und in meinem Beruf sein zu müssen. Ich denke, diese Erkenntnis ist schon mal sehr gut. Denn Schwäche zugeben ist für mich sehr schwer.

      Alles muss immer zu 100 % in Ordnung sein und funktionieren.

      Habe mir jetzt vorgenommen mehr Zeit für mich zu nehmen und die Welt einfach wieder positiv zu sehen.

      Habe mich in letzter Zeit einfach nur noch hängen lassen und habe das gemacht, was mein Umfeld ( aus meiner Sicht ) von mir verlangt.

      Mein Partner steht völlig hinter mir und wir versuchen nun gemeinsam einen Weg zu finden.

      Nur die Angst, es nicht alleine zu schaffen trge ich den ganzen Tag mit mir herum.

      Wobei ich denke, stark genug zu sein um auch dieses Problem in den Griff zu kriegen.

      Denn............ wer mag schon Medikamente, z.B. Stimmungsaufheller nehmen.

      Liebe Grüsse, Kerstin

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      • RE: Panikattacke


        also ich habe diese medikamente für 8 wochengenommen, dannach ging es mir super und nehme sie nun schon seit jahren nicht mehr.

        aber auch fachmännich geführte gespräche zum beispiel durch einen psychologen können sehr sehr gut helfen besser mit sich und seinen ängsten so wie mit der umwelt umzugehen, es ist nix schlimmes und viele menschen besuchen einen, wenn auch nicht viele darüber reden.

        auch kann ein einfacher urlaub alleine oder mit partner sehr hilfreich sein, vielleicht mal ein wochenende auszeit nehmen, um ihr vater könnte sich ja dann für das wochenende ein anderer kümmern oder ein pflegedienst.

        in wie weit müssen sie ihren vater denn pflegen?
        was für einen beruf tätigen sie?

        gruß morgan

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        • RE: Panikattacke


          Ich bin im Sozialversicherungswesen tätig ( Habe Zahnarzthelferin gelernt und als Quereinsteigerin seit 01 in diesem Bereich tätig )
          und als Sachbearbeiterin momentan noch zusätzlich irgendwie die rechte Hand meines Vorgesetzten geworden.
          Bin erst seit 6 Monaten dort beschäftigt und dieser Verantwortungsvolle Job wurde mir schon nach kurzer Zeit aufs Auge gedrückt. Natürlich spüre ich, dass meine Kollegen dies nicht wirklich gerne sehen da sie alle schon ca 2 - 3 Jahre dort arbeiten und gerade " die Neue " von dem Chef so gefördert wird. Und sich natürlch nicht jeder gerne von mir auf die Finger schauen lässt.

          Mein Vater ist alleinstehend und sehr stark Rheumakrank,
          Ich kümmere mich nicht um seine Pflege mehr um seinen psychischen Zustand. Er bemittleidet sich gerne selbst und zerfliesst regelrecht in Selbstmitleid. Versuche es schon alleine mit täglichen Telefonaten und mit 1-2 Besuchen in der Woche. ( öfter kriege ich einfach nicht hin )

          Hört sich nicht gerade viel an, bloß wenn man um 4.30 Uhr aufstehen muss, mehr als 1 Stunde zur Arbeit fährt, dann noch Überstunden gefordert werden und dann noch der Haushalt, der Hund und der Partner für den man ja auch da sein möchte. Dann die Freunde und noch der Rest der Familie.

          Ach, irgendwie wird mir das im Moment einfach alles zu viel !

          Und dann das jetzt...............

          Anfang Juni steht ein 3 wöchiger Urlaub an und......... den brauche ich auch.

          Mhm, wenn das wirklich nicht so schlimm ist Medikamente dagegen zu nehmen bin ich schon mal beruhigt. Hörte sich wirkich vielversprechend an. Und ich glaube auch eine evtl. Gesprächstherapie würde da auch greifen.

          Ich bin ja bemüht, etwas dagegen zu unternehmen, möchte aber erst einmal abwarten ob es wiederkommt. Oder ob der Urlaub evtl. schon hilft.

          Find ich aber richtig nett, dass Sie mir geantwortet haben.

          Es tut gut, darüber zu reden oder zu schreiben. Und sich auszutauschen. ( Wer redet schon gerne über solche Themen )

          Liebe Grüsse, Kerstin

          Ich mache mir wirklich Sorgen ........

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          • RE: Panikattacke


            also bei mir ist es so, das ich immer offen mit sorgen und problemen umgehe, jeder der mich kennt weiß wer ich bin und was ich tue, auch welche probleme ich habe.

            denn urlaub erstmal abwarten ist vollkommen okay, sollte das nicht genügen könne sie ja immer noch mal zum arzt gehen, ihm die lage beschreiben und zusammen können sie dann die richtige therapie für sich finden.

            was ihren vater betrifft, haben sie schon mal versucht in ein bis zweimal in der woche zu einem "hobby" zu verhelfen. zum beispiel die arbeiterwohlfahrt und der malteserhilfsdienst bieten senioren nachmittage an, dann wäre ihr vater nicht so alleine und hätte abwechslung.
            oder irgend eine bescheftigung, sp muss er sich ablenken und hätte gar nicht mehr die zeit für selbst mitleid.

            ich weiß wie es mit wenigzeit aussieht, ich selbst arbeite viel, und nebenbei noch ehrenamtlich und hund und familie und freunde, aber man muss einfach strickt proritäten setzten und sich zeit zur verarbeitung der gedanken lassen., sonst "brennt" man aus.

            versuchen sie sich doch selbst mal einen "terminplan" zu erstellen. so können sie zeiten einplanen auch für erholung, so habe ich alles unter eindach bekommen, mit ausnahme das ich der zeit oft zum doc muss.

            ich gebe ihnen mal meinen zeitplan, vieleicht können sie sich ja auch so eine orientierungshilfe bauen.

            montag: 6uhr aufstehen, waschen, frühstücken (geg. mit familie). 6.45 zur frirma fahren bis 16, 30arbeiten. 17.15 mit dem hund gehen. 18.00 gemütlich abend essen. 19,00 internet 19:45 zeit zum telen und freunde, oder familie 22:00 schlafen gehen

            dienstag: 6 uhr......... bis 16:00 arbeiten 17:00 gruppenstnde bis 19:00, 20:00 mit dem hund spazieren, 21:00 eine kleinigkeit essen bis 22:30 nächste gruppenstunde vorbereiten.

            Mittwoch 7 uhr aufstehen..... von 8-11:00 zeit für behördengänge und hund 12- 21:00 arbeiten, 21:45 kleine abendmahlzeit bis 23:00 fernsehen, lesen, internet

            donnerstag: 6uhr.... bis 16 arbeiten 17:00 hund 18 - 19 zeit für alles mögliche 19:30 bis 21:00 schwimmen (zeit für mich alleine) 21:30 bis ins bett liegengebliebene hausarbeiten

            freitag: 5 aufstehen.... bis 15 arbeiten, 16:00 putzen und waschen 19:00 hund 20 (irgend was)- ?

            samstag ausschlafen, frühstücken hund, einkaufen (zusammen mit der familie); gartenarbei im sommer, im winter ?. freunde, feiern, famielie und und und

            sonntag allemöglichen dinge, auch mal ausspannen

            gruß morgan

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            • RE: Panikattacke


              Hallo Kerstin,
              meine Cousine leidet seit ca.8 Jahren unter Panikattacken.Angefangen hat es in ihrer Schwangerschaft.Es war bei ihr so schlimm,daß sie noch nicht einmal das Haus verlassen konnte.Sie war über einen langen Zeitraum isoliert.Dann ging sie zum Psychater,der ihr eine Therapie anbot,die sie dann auch machte.Nach einiger Zeit ging es ihr ein wenig besser,aber bekamm ab und zu noch Panikattacken.Irgendwann hat sie nochmal eine ambulante Therapie gemacht.Heute ist sie verheiratet und hat ihr 2 Kind bekommen,hat aber immer noch manchmal diese Attacken. Du siehst,du stehst nicht alleine da.Mein mann bekommt zum beispiel Attacken,wenn er in einem engen raum ist,oder wenn die läden zu voll sind.Da kann es schon mal passieren,daß er mich einfach an der Kasse stehen läßt und nach draußen flüchtet,weil ihm schwindelig wird.Meine Tochter leidet unter Asthma,und sie bekam schon Panik,weil sie sich einen Pullover anziehen mußte,und angst hatte,daß sie keine Luft mehr bekommt.Auch im Bus kann sie nicht fahren,weil sie dann beengungsgefühle bekommt und sie keine Luft mehr bekommt.Also muß sie jeden Tag 2,5 Kilometer mit dem Rad hin zur Schule und wieder zurück.

              Gruß Nicki

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              • RE: Panikattacke


                Ja, ich glaube auch, dass mein Vater ein Hobby benötigt.

                Leider ist er sehr schwer davon zu überzeugen. Aber ich bleibe hartnäckig.

                Der Terminplan ist eine klasse Idee, denn so sieht man wirklich wieviel Zeit man eigentlich hat und bekommt eine gewisse Übersicht.

                Echt klasse, dass ich doch soooo viele Antworten und Stellungnahmen bekomme.



                Dankeee

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                • RE: Panikattacke


                  du kennst deinen vater und weist was er am ehesten bereit wäre für ein hobby anzunehmen, also nimm ihn an die hand und zeig ihm was er für möglichkeiten hat. fahr einfach mal mit ihm dahin (egal vereine etc.) entweder er enddeckt es für sich oder nicht, (wenn es ein guter vater ist) wird er es dir nicht übelnehmen.

                  gruß morgan

                  wenn man nur ein kleinwenig zeit hat dann soll man anderen eine freude machen und helfen!!!
                  da ich gerade mal zuhause bin und die zeit habe tue ich es

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                  • RE: Panikattacke


                    irgendwann muss ihr kind und auch ihr mann ihre ängste in den griff bekommen. welche art des asthmas hat sie den psychisch ausgelöstes oder bronichale oder ...?
                    je nach dem wie alt ihre tochter ist könnte man eine familien und ergotherapie machen, so hätten alle was davon. ängste können sich auf viele dinge auswirken und zum beispiel zu erstickungsanfällen und unfällen führen oder einen in den wahnsinn treiben, jetzt ist es einfacher für ihre tochter als wenn sie älter und größer wird etwas dagegen zu unternehmen, den die sreßfaktoren werden im alter nicht weniger, abi, ausbildung, führerschein, job etc. auch könnte es mit dem asthma probleme beim führerschein geben.

                    gruß morgan

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                    • RE: Panikattacke


                      Hatte auch mal eine Panikattacke. Ist aber schon fast 10 Jahre her, plötzlich wurde mir heiß und kalt, und irgendwie hatte ich das Gefühl mich zieht es in mich zusammen (klingt komisch, ist aber so), außerdem bekam ich dann auch eine (eigentlich unbegründete) Todesangst und mir wurde so ansatzweise schwarz vor Augen (aber nicht ganz, war nur irgendwie so eine komische "Aussicht") und ich begann auch ziemlich stark zu zittern. Ich habe dann solche Beruhigungstropfen genommen und dann war das mehr oder weniger weg. Am nächsten Tag bin ich dann zum Arzt gegangen.

                      Was du auf jeden Fall auch machen solltest um mal abklären zu lassen ob es nichts physisches ist (das kann auch physische Ursachen haben, nichts schlimmes, aber es würde dann halt medikamentös behandelt werden).
                      Wenn das abgeklärt ist (und es das nicht ist), dann isses wohl psychisch.
                      So war's bei mir dann auch, ich bekam dann sowas wie Beruhigungstabletten und leichte Antidepressiva, aber ich habe das Zeug dann nach einem Monat wieder abgesetzt weil ich sowieso nur an dem einen Tag Beschwerden hatte.

                      Das was dir in der Disco passiert ist, halte ich aber eher für einen Kreislaufkollaps (zu laut, zu heiß, zu schnell getanzt, whatever....) aber ich bin kein Arzt.

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                      • RE: Panikattacke


                        hallo Morgan,
                        meine Tochter ist jetzt 7 Jahre alt und leidet seid ihrem 3 Lebesjahr unter allergischem und anstrengungsasthma.
                        Wir sind jetzt seid gut 1 Jahr in Münster bei einem Kinderpneumologen in Behandlung.Auch seid gut 9 Monaten bekommt sieCortison.Wir haben am 25.05.05 wirder dort einen Termin,wo hoffentlich das Cortison wieder abgesetzt wird. Anschließend soll eine Desensiblisierung gemacht werden.Ich lass mich überraschen.

                        Gruß Nicki

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                        • RE: Panikattacke


                          Liebe Kerstin, ich kann Deine Probleme gut nachfühlen, habe diese Attacken schon einige Male erlebt. Meistens sind es Stressituationen die man zu bewältigen hat, nur diese Attacken kommen ja nicht wenn man gerade den Stress oder eine bestimmte Situation bewältigen muß sondern oft bis zu einem Jahr später und dann oft in Situationen wo man sie am wenigsten erwartet. Ich habe mich bei meiner letzten Attacke gerade gemütlich zum Kaffee gesetzt und es ging los. Was mir im Moment hilft ist Autogenes Training, Muskelentspannung und der Versuch positiv zu denken. Habe aber auch ein Jahr Psychotherapie hinter mir. Kann Dir auch ein sehr gutes Buch über dieses Thema empfehlen: "Wenn plötzlich die Angst kommt" von Roger Baker ISBN3-417-20555-7 kostet ca. 10 Euro. Wünsche Dir daß Du Deine Angst überwindest. Alles Gute Mädi

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                          • RE: Panikattacke


                            Wenn du nicht auf dich mehr aufpasst, dann kann es dir so wie
                            mir passieren. Die Angst kann sich in dein komplettes Leben einschleichen, also versuch so ehrlich wie möglich eine Liste zu erstellen was dich belastet und was dich entlastet so kannst du genauer erkennen was dir nicht gut tut danach sollte sich auch dein Handeln richten. Sag auch mal nein wenn du etwas nicht willst.

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