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Wann hat man ein burn-out-syndrom

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  • Wann hat man ein burn-out-syndrom

    hallo
    ich weise schon seit fast 3/4 jahr diese symptome eines burn-out-syndroms auf. ich bin lustlos, bin müde und gereitzt, habe furchtbare angstzustände (meistens sonntags wenn ich mich ausruhen könnte) und kann auf grund dessen nicht mehr schlafen. fühle regelrecht wie mein herz rast und mein blut in höchstgeschwindigkeit durch meinen körper fliesst. ich habe dann das gefühl meine zeit rennt mir davon und ich setze mich dann dermassen unter druck. ich suchte den grund für meine unruhe bei in meiner beziehung, in der wohnung, doch mein freund sagte mir, ich hätte diesen zustand seit ich den neuen job habe. also seit letzten november. ich habe angst, dass ich damit alles kaputt mache. meine beziehung und mich. ich kann meine emotionen nicht kontroliere. manchmal heuli ich von einer sekunde auf die andere einach los.

    ich las dann vieles über dieses burn-out-syndrom nach und weiss nun nicht, ob ich an dem leide oder nicht. wann genau redet man von einem burnout? ist das erst dann, wenn man wirklich nicht mehr ohne arzt weiter weiss und quasi in behandlung muss? ich von mir behaupte, dass ich da wieder von alleine rauskomme, denn ich glaube den grund gefunden zu haben. mitlerweilen habe ich auch mit freunden geredet und das tat mir schon sehr gut. ich will aber trotzdem gerne wissen, von welchem zeitpunkt an man von einem burnout redet.

    ich danke für ein feedback



  • RE: Wann hat man ein burn-out-syndrom


    bitte lies zunaechst das hier:
    http://www.verein-cfs.ch/dokumente/w...5Ccfs02200.htm
    du solltest dich einem guten internisten anvertrauen und verschiedene dinge zunaechst schulmedizinisch abklaeren lassen (wirbelsaeule, neuro, augen, diverse viren).
    leidest du auch unter schwindel, druck im kopf?
    ist es sonntags/samstags morgens schlimmer als abends?
    machen dich die depressionen muede und ist es nach dem schlafen besser?
    welche viralen infektionen hattest du die letzten beiden jahre?
    alles gute!

    caravelle schrieb:
    -------------------------------
    hallo
    ich weise schon seit fast 3/4 jahr diese symptome eines burn-out-syndroms auf. ich bin lustlos, bin müde und gereitzt, habe furchtbare angstzustände (meistens sonntags wenn ich mich ausruhen könnte) und kann auf grund dessen nicht mehr schlafen. fühle regelrecht wie mein herz rast und mein blut in höchstgeschwindigkeit durch meinen körper fliesst. ich habe dann das gefühl meine zeit rennt mir davon und ich setze mich dann dermassen unter druck. ich suchte den grund für meine unruhe bei in meiner beziehung, in der wohnung, doch mein freund sagte mir, ich hätte diesen zustand seit ich den neuen job habe. also seit letzten november. ich habe angst, dass ich damit alles kaputt mache. meine beziehung und mich. ich kann meine emotionen nicht kontroliere. manchmal heuli ich von einer sekunde auf die andere einach los.

    ich las dann vieles über dieses burn-out-syndrom nach und weiss nun nicht, ob ich an dem leide oder nicht. wann genau redet man von einem burnout? ist das erst dann, ....

    Kommentar


    • Panikattacken


      Mit Panikattacken ist nicht zu spaßen. Die gehören in die Hände eines Therapeuten. Von einem Schulmediziner bekommst Du wahrscheinlich Medikamente, die die Auswirkungen (wie das Herzrasen) unterdrücken oder lahmlegen - das beseitigt allerdings nicht die Ursache. Woher diese Panik stammt und wie Du selbst damit umgehen lernst oder sie ganz los wirst, das lernst Du in der Therapie. Es gibt auch im Internet viele gute Seiten zu Panikattacken. Da würde ich an Deiner Stelle erstmal lesen und dann professionelle Unterstützung suchen. Du brauchst Geduld mit Dir selbst und mit Deiner Seele, um wieder zur Ruhe zu kommen. Du überforderst Dich, wenn Du einfach nur "gut funktionieren" willst, statt auf Deinen Körper zu hören. Er gibt Dir ein Signal. Nutze das! Sieh es positiv: So bist Du in der Lage, selbst an der nötigen Veränderung zu arbeiten und fühlst Dich nicht so ausgeliefert und hilflos.

      Alles Gute!

      Anke

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      • RE: Panikattacken


        ich danke für die beiden antworten. ich tue mich aber ehrlich gesagt sehr schwer mich mit einem arzt in verbindung zu setzen. ich behaupte ich bin stark und schaffe das alleine, aber wenn ich dann diese anfälle (sonntag nachmittag, gegen abend ist das am schlimmsten), dann fühle ich mich völlig hilflos und ich hasse mich selber. für mich ist der schritt einen arzt aufzusuchen darum so schwierig, weil ich dann denke ich sei schwerkrank und vergleiche mich dann mit menschen die so leiden, dass sie in eine klinik müssen. das macht mir angst. ist es denn ok wenn ich erst meinen hausarzt aufsuche? ich werde mich auf dieser hp die mir angegeben wurde gerne einmal durchlesen.

        vielen dank

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        • RE: Panikattacken


          Hallo Caravelle,

          ich habe auch eine Weile unter Panikattacken gelitten.... Sie machen Dich auf die Dauer fertig. Wenn Du glaubst, daß Du da alleine rauskommst, dann täuschst Du Dich. Ich behaupte mal, daß das noch niemand geschafft hat der an Panikattacken leidet.
          Du solltest vor allem keine Scheu haben Deinen Hausarzt aufzusuchen. Schätzungsweise hat er schon einige Patienten, die die gleichen Probleme haben wie Du.

          Er wird zuerst checken, ob gesundheitlich bei Dir alles o.k. ist. Dann wird er Dir empfehlen einen Therapeuten zu suchen. Frag ihn am besten nach einem, den er Dir empfehlen kann. Wenn Du Glück hast und einen guten Therapeuten gefunden hast, dann kann so eine Therapie auch richtig Spaß machen. Mein Therapeut und ich haben immer viel gelacht.

          Ich bin jetzt wieder ohne Beschwerden. Klar manchmal kommt die Angst wieder hoch, aber jetzt weiß ich damit umzugehen. Oberstes Gebot: RUHIG BLEIBEN! Hört sich leichter an als es ist aber es geht wirklich.

          Besorg Dir mal Sedariston-Tropfen, das ist ein Pflanzliches Beruhigungsmittel und hilft schnell in der akuten Phase. Ich würde mir nix anderes verschreiben lassen.

          Ich wünsch Dir alles gute und geh zu Deinem Hausarzt!

          Solltest Du noch konkrete Fragen haben - FRAG!!!:-))

          Gruß, Tina

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          • RE: Panikattacken


            Erstmal ist es gut, dass Du überhaupt Hilfe suchst. Damit vergibst Du Dir nichts. Das ist kein Zeichen von Schwäche sondern logisch und gut für Dich.

            Der Hausarzt wird Dir etwas gegen Schlafstörungen, gegen Herzrasen oder/und zur Stimmungsaufhellung verschreiben. Damit werden die Symptome abgedämpft oder werden sogar ganz verschwinden.

            Typisch für Panik und Burn-out ist diese Forderungshaltung, die Du ganz gut beschrieben hast: Du bist ganz stark, Du schaffst alles und immer ganz allein und brauchst vor allem keinen Psychater, weil Du ja nicht bekloppt bist sondern völlig OK - nur der Körper spinnt. Das ist nicht gut für Dich, Dich so unter Druck zu setzen. Und es hilft weder Deiner Psyche noch Deinem Körper, wenn Du lediglich etwas gegen die körperlichen Auswirkung Deines seelischen Problems tust. Der Konflikt, der sich in Deinem Inneren abspielt, ist etwas, das Du in den Griff bekommen kannst, aber nicht mit Psychopharmaka, Betablockern, Schlafmitteln und Co. Die helfen nur, wie ein Anstrich auf Rost: eine zeitlang überdeckt das die "Verrottung" darunter, aber früher oder später kommen wieder Löcher in die Fassade und dann ist Schluss.

            Du musst nicht gleich zum Psychater laufen, wenn allein die Bezeichnung schon Widerwillen auslöst. Es gibt bei den Krankenkassen Broschüren und Kurse mit Entspannungstechniken - und Selbstbewusstseinsschulungen. Ich weiß ja nicht, wem Du mit dieser ständigen Proklamation der Härte beeindrucken willst, kenne diesen Effekt aber auch von mir selbst, deshalb erlaube ich mir, Dich so unverblühmt darauf hin zu weisen, dass Du ein Problem mit Dir selbst hast.

            Mir hat sehr gut geholfen, folgendes Buch zu lesen: "Gesundheit für Körper und Seele - wie sie durch mentales Training ihre Gesundheit erhalten und Krankheiten heilen" von Louise L. Hay, erschienen im Heyne-Verlag, ISBN 3-453-09248-1. Mein Mann sagt dazu "esotherischer Kram", was durchaus abfällig gemeint ist. Er hat es allerdings bisher nicht gelesen. Männer sind ja zu stark, um zuzugeben, dass sie seelische Probleme haben könnten... <seufz> Ich selbst stehe mit beiden Beinen fest im Leben, bin berufstätig, in zweiter Ehe verheiratet und habe eine pubertierende Tochter, kann also sehr gut etwas von stressreichem Alltag erzählen - und von falschen Erwartungshaltungen.

            Ich wünsche Dir viel Glück bei der Wiedergewinnung Deines Standpunktes (als Ausgangsbasis für neue Wege vielleicht).

            Grüße
            Anke

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            • RE: Panikattacken


              uff das waren doch sehr direkte worte von anke, aber danke. ich glaube das ist auch etwas was ich brauche. manchmal jemand der mich etwas wachrüttelt und mir klarmacht, dass ich nicht die coole spielen soll. ich danke für die antworten von anke und tina und werde mir das sehr zu herzen nehmen. ich hätte echt nicht gedacht, dass ich so ein feedback erhalten würde.
              das buch werde ich lesen und ich werde nicht zu stolz sein einen arzt aufzusuchen.
              ich danke euch

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              • RE: Panikattacken


                es liegt mir fern, den zeigefinger zu heben, aber bitte vergiss auch nicht, nebenbei die schulmedizinischen aspekte wenigstens ausschliessen zu lassen.
                alles gute.

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                • RE: Wann hat man ein burn-out-syndrom


                  hallo caravelle
                  ich bin zwar auch mit einem problem im forum (alkohol)..

                  aber ich möcht doch ein par worte an dich richten weil ich vor einem jahr ein burnout hatte.. vielleicht kannst du etwas für dich verwenden..

                  angefangen hatte es dass ich ständig müde und agressiv war, die nerven waren nur noch gespannt, bei jeder gelegenheit flippte ich aus.. ich kannte mich selber fast nicht mehr und kappselte mich immer mehr ab.. das ging ein par jahre so bis ich einen totalen zusammenbruch hatte. nix ging mehr körper und geist waren total am ende ich konnte nicht mehr rausgehen.. mein arzt hat mich sofort krankgeschrieben und wollte mir natürlich sofort alle medis andrehen dies so gibt für körper und herz und geist.. ich lehnte dankend ab und hab aber sofort eine gesprächstheraphie begonnen mit einer super therapheutin..

                  ich weiss nur dass das burnout viele stadien hat und es natürlich am besten ist man
                  kommt nicht bis zum zusammenbruch.. denn dann ist es wirklich schwierig ohne medikamente.. aber bitte lass dir nichts aufschwatzen, wenn du mal merkst es geht nicht ohne kannst du dir es immer noch überlegen.. aber probier unbedingt zuerst natürliche preparate und eine gesprächstheraphie aus..
                  denn es sind halt wirklich vor allem leute die so streng mit sich sind und keine schwäche zeigen können und es sich sehr schwer mit hilfe tun, die es trifft.. probier dich mal in dem gehen zu lassen und nur noch eins .. lass die maske fallen und sei mal "schwach" denn das ist ne ganz starke leistung hab ich gemerkt.. ich kann natürlich nicht beurteilen wie weit du schon drin steckst, aber nimm die anzeichen ernst.. ja das wollt ich dir einfach noch mitteilen und wünsch dir von ganzem herzen alles gute und liebe

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                  • RE: Wann hat man ein burn-out-syndrom


                    Hallo caravelle,

                    lies mal hier:

                    http://www.m-ww.de/krankheiten/psych...t-syndrom.html

                    Liebe Grüße

                    Juppes

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