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zölliaki

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  • zölliaki

    hallo..

    ich weiß nicht genau ob ich hier richtig bin..aber ich hoffe trotzdem das mir vielleicht jemand helfen kann..

    meine schwester und ihr mann planen nachwuchs..
    allerdings hat ihr mann grob die ersten 15 jahre seines lebens unter zölliaki gelitten und hat nun angst das er das ans baby vererben könnte..

    ist eine familiäre veranlagung da, wie zum beispiel bei neurodermits ?..wie hoch ist die wahrscheinlichkeit wenn ein elternteil betroffen ist ?..gibts es vorbeugende maßnahmen die man treffen kann ?

    vielen dank schonmal im voraus
    gruß
    yvonne


  • RE: zölliaki


    Laut Internet, z.B.

    http://www.vitaviva.com/de/Health/He...tails.134.aspx

    spielen die Erbanlagen hier in der Tat eine Rolle! Über die Wahrscheinlichkeit weiß ich leider nichts. Vielleicht mal einen Fachmann (Human-Genetiker) fragen!

    Übrigens heißt es Zöliakie.

    Grüße
    Pl.

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    • Zöliakie


      Zöliakie ist eine ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit und somit heilbar.
      Laut Schulmedizin zwar nicht, aber über Ernährungsumstellung (Ernährungsberater, aber ohne Präparate und Mittelchen) und mit Hilfe eines Heilpraktikers kann sie beseitigt werden.
      Schulmedizin behandelt hier nicht die Ursachen, sondern überdeckt Symptome.
      Im Auslassen der glutenhaltigen Nahrungsmittel liegt nicht die Ursache. Habe es an meinem Bruder gesehen und kann es daher nur bestätigen. Er kann nun wieder alles essen. Zöliakie ade.

      Gruß Peppi-Ulrike

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      • RE: Zöliakie



        Interessant. Hatte Dein Bruder die Krankheit schon als Kleinkind oder gehörte er zu der (wohl eher kleinen) Gruppe von Leuten, die das erst als Erwachsene bekommen?
        Und welcher Art war die Therapie des Heilpraktikers?

        Danke, Grüße
        Pl.

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        • RE: Zöliakie


          hey!

          also zöliakie ist leider nicht heilbar... es wird auch nicht direkt vererbt, sondern nur die anlage dazu. in meiner familie ist diese krankheit stark verbreitet. meine mutter und ihr bruder hatten als kinder eine unverträglichkeit gegen milch (die ärzte vermuten, dass da ein zusammenhang besteht) und jeweils ihre erstgeborenen kinder (mein bruder und meine cousine) haben leider zöliakie. vor etwa 5 jahren hat meine mutter es auch bekommen und meine großtante ebenfalls. ihr müsst euch denke ich nicht so viele sorgen darüber machen, ob euer kind das dann auch bekommt. immerhin gibt es weitaus schlimmere krankheiten und mit der zöliakie kann man sehr gut (wenn auch teilweise eingeschränkt) leben!!

          liebe grüße,
          kerstin

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          • RE: Zöliakie


            ich meine das kind deiner schwester

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            • RE: Zöliakie


              Hallo,
              Zöliakie ist nicht vererbbar. Dass es in Familien häufig mehrfach vorkommt, ist klar, denn hier essen ja alle das gleiche. Ärzte, wie Dr. Schnitzer, Dr. Bruker, Dr. Bicher-Benner (um hier einige Deutsche zu nennen) haben das schon vor langer Zeit festgestellt.

              Da in Familien die Ernährungsweise gleich oder ähnlich ist, kommt es auch bei mehreren Famiilenangehörigen vor.

              Stelle deine Ernährung um auf vollwertige vitalstoffreiche möglichst fleischarme Kost. Am anfang muss man natürlich die nicht verträglichen Stoffe noch meiden, aber nach ca. 1/2 Jahr kann man langsam mal probieren und austesten.

              Wichtig ist, keinen Zucker oder ausgemahlenes Mahl (wie Type 405), auch kein billiges raffinertes Öl.

              Viel Frischkost wie Gemüse und Obst, im Salat oder nur so. Anschließend Vollkornbrot oder Kartoffeln, Vollkornnudeln, Vollkornreis mit Beilagen wie Gemüse, ab und zu mal Fleisch (möglichst aus biologischer Haltung). Kranke Tiere können kein gesundes Fleisch liefern.

              Ich kenne viele Zöliakiekranke, die nur gekochtes essen und als Nascherei Gummibärchen. so kann Zöliakie niemals behandelt werden. Sie manifestiert sich eher.

              Gruß Peppi-Ulrike

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              • RE: Zöliakie


                @Peppi-Ulrike

                wenn man sich mit dieser Krankheit nicht auskennt, sollte man keine Tipps geben!!!
                Ganz wichtig: auf keinen Fall Vollkornbrot und solche Produkte!!! Man muss sich streng Glutenfrei ernähren, sonst erhöht man das Risiko des Darmkrebses erheblich!!!!!!! ich habe Spezialisten in der Familie, ich weiß, wovon ich rede!!! Und man darf auch auf keinen Fall nach 1/2 Jahren die Sachen ausprobieren, die man nicht verträgt. Zöliakie ist NICHT heilbar!!!

                Also nochmal an Ulrike: hör auf Tipps zu geben, die so grundlegend falsch sind!!! Mit sowas ist nicht zu spaßen und die Krankheit sollte man ernst nehmen!!!

                Mfg,
                kerstin

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                • RE: Zöliakie


                  hi
                  also ich finde es echt ein starkes Stück was Ulrike da abkläßt!!! Höre ja net auf den Rat! Ich habe es selbst und weiß wovon ich rede!!!!!
                  Bitte ernähr dich glutenfrei.. geh mal ins Reformhaus und laß dich beraten!!!
                  LG und gute Besserung!
                  Rebecca

                  Kommentar


                  • RE: zöliakie


                    Hallo Yvonne !

                    Ich stehe auch auf den Standpunkt wie Peppi-Ulrike und gebe Ihr vollkommen recht. Genau diese Vorgehensweise habe ich auch erst vor zwei Jahren kennengelernt und erfolgreich durchgeführt. Es gibt keine Veranlagung und keine Vererbbarkeit bei dieser Krankheit was ja eigentlich keine ist.
                    Weiter unten gebe ich Dir meinen Bericht dazu.

                    Krankheitsverlauf bis zur Heilung von Zöliakie-Sprue

                    Meine persönlichen Erfahrungen

                    Diese Krankheit begann bei mir vor ungefähr elf Jahren, als sie zum Ausbruch kam und als Zöliakie/Sprue (wie sie beim Erwachsenen genannt wird) diagnostiziert wurde.
                    Die Symptome waren Übelkeit, aufgeblähter Bauch, allgemeine Schwäche durch ständige Durchfälle mit reichlichen und schaumigen Stuhlgängen. Mein Allgemeinbefinden war dadurch sehr beeinträchtigt, da ich ständig an Gewicht verloren habe.
                    Ich bin von Arzt zu Arzt gegangen und wurde mitunter falsch behandelt, da keiner deren Ursache für diese Krankheitserscheinungen deuten konnte.
                    Es folgten zahlreiche Untersuchungen (Röntgenuntersuchungen Magen-Darmspieglungen, Urin und Blutuntersuchungen dazu falsche Medikamente). Ich hatte so stark an Gewicht verloren, dass ich mittlerweile so schwach war, und folglich meine Kräfte versagten.
                    Nach über einem Jahr hatte ich endlich einen Arzt für Innere Medizin gefunden, welcher sofort erkannte, das es sich um eine Unverträglichkeit von Gluten (Klebereiweiß) handelte.
                    Mein Mineralstoffstatus war zu diesem Zeitpunkt katastrophal, völliger Elektrolyt- und Kalziummangel dazu Krämpfe in den Gliedern.
                    Um vorerst meine Speicher wieder aufzufüllen bekam ich hochdosiertes Kalzium gespritzt, damit sich der Gesundheitszustand stabilisieren konnte.
                    Diesem Arzt verdanke ich , dass ich noch am Leben bin. Der entgültige Beweis für diese Krankheit wurde dann durch eine Dünndarmbiopsie geliefert.
                    Die Krankheit führte noch vor etwa sechzig Jahren unerkannt zu einem tödlichen Ausgang.
                    Danach habe ich meine Ernährung völlig glutenfrei umgestellt. Am Anfang der Therapie war das sehr schwer und mitunter aufwendig mit dem glutenfreien Backen und überhaupt bei der Beschaffung, wobei ständig darauf zu achten war, das die übrigen Nahrungsmittel kein Gluten enthielten.
                    Da diese glutenfreie Diät relativ schnell Erfolg brachte, ging es endlich gesundheitlich aufwärts und das Gewicht stabilisierte sich allmählich.
                    Nach längerer Zeit begann ich dennoch diese Diät wieder etwas zu lockern und ich bekam plötzlich Hautausschläge am ganzen Körper, begleitet von quälenden und juckenden nässenden Pusteln. Diese heilten nach und nach narbenähnlich ab, was das Hautbild unansehnlich machte. Wieder begann ein neuer Leidensweg und mein Arzt fand dafür keine Erklärungen für diese Hautlässionen. Blutuntersuchungen ergaben nichts, welche eventuell mit Begleiterscheinungen der Zöliakie zu tun hätten.
                    Von da an hielt ich mich erneut an meine Diät und meidete so gut wie alles, was eventuell Schaden anrichten könnte.
                    Mein Gesundheitsbewusstsein hat seitdem einen enorm hohen Stellenwert eingenommen und ich unternehme alles, um gesund zu bleiben.
                    Vor zwei Jahren habe ich ein Gesundheitsnetzwerk kennen gelernt und mich mit einem ärztlich geprüften Gesundheitsberater für Ernährung, Herrn E.E. Hohlstein beraten. Durch ihn konnte ich erfahren, wie ich mein gesundheitliches Problem, hervorgerufen durch Fehlernährung die in unserer Gesellschaft seit der Industrialisierung alle Zivilisationskrankheiten hervor gebracht hat, mit vitalstoffreicher Ernährung und einer Nahrungsergänzung von der Firma Life Plus beseitigen kann.
                    Ich erfuhr dabei, das sein damaliger Lehrer Dr. med. M.O. Bruker Arzt für innere Medizin und langjähriger Leiter eines biologischen Krankenhauses, zahlreiche Patienten mit dieser Krankheit geheilt hatte. Seine erprobte Heilbehandlung habe ich konsequent mit Erfolg durchgeführt. Dies geschieht mit einer strikten Ernährungsumstellung im Sinne einer vitalstoffreichen Vollwertkost, unter konsequentem Verzicht von isolierten Kohlehydraten vor allem Zucker (in allen Variationen!) und Auszugsmehlprodukten (Mehl von Getreide dem die Randschichten und die Keime entfernt wurden). Dazu eine tiereiweißfreie, absolut kuhmilcheiweißfreie Ernährung während der Therapie !!
                    Eine optimale Zellernährung und ein optimaler Zellschutz in Form eines Nahrungsergänzungsproduktes sind die unverzichtbare Voraussetzung für eine dauerhafte Besserung und Heilung. Durch den entzündeten Darm habe ich zusätzlich noch Mikro Mineralien genommen, wegen dem Mineralstoffdefizits.
                    Diese Krankheit trat erst in der Neuzeit auf, als man begann das Getreidekorn zu entwerten, zu kastrieren! Nach langer und konsequenter Therapie wird später wieder Vollkorngetreide problemlos aufgenommen. Hafer, der nur geringe Spuren enthält, kann schon bei völliger Symptomfreiheit relativ früh in die Ernährung eingebaut werden, als Nackthafer, der unerhitzt als Frischkorngericht gegessen wird.
                    Ich habe dadurch ein völlig neues Lebensgefühl erhalten und bin überaus dankbar diese Gesundheitsberatung und das Unternehmen für Naturheilkunde kennen gelernt zu haben. Diese wundervollen Erfahrungen welche ich nie für möglich gehalten hätte, möchte ich an ebenfalls Betroffene mit gleichen und ähnlichen Gesundheitsproblemen weiter vermitteln.

                    Helga Menzel
                    Nähere Informationen kannst Du Dir auch auf meiner Homepage http://www.zoeliakiehome.de durchlesen.

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                    • RE: Zöliakie


                      Hallo Peppi-Ulrike !

                      Ich möchte Dir erst einmal für Deinen Beitrag danken, das endlich einmal jemand die Wahrheit über diese Krankheit geschrieben hat der mit meiner Meinung übereinstimmt und nicht nur das was alle an gleichen Unsinn von sich geben, weil sie es einfach nicht anders wissen und auch nicht wollen.
                      Ich esse heute auch wieder alles aber viel bewuster als früher (Vollwertkost nach Dr.Bruker und die anderen Ärzte) die Du angeführt hast.

                      Weitere Informationen dazu stehen in meiner HP und ich würde mich sehr freuen wenn Du Dich in mein Gästebuch eintragen würdest.

                      http://www.zoeliakiehome.de

                      Mi freundlichen Grüßen
                      Helga

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