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steissbeinfistel

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  • steissbeinfistel

    Hallo zusammen,
    wer hatte schon mal eine Steissbeinfistel und kann mir über den VErlauf berichten? Auch würde mich interessieren, ob jemand schon Erfahrungen mit Homöopathie bei diesem Problem gemacht hat.
    Vielen Dank, Maxi


  • RE: steissbeinfistel


    So was kommt gern wieder - Behandlung ist Sache des
    Chirurgen.

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    • RE: steissbeinfistel


      Ich hatte vor 5 Monaten einen Pilonidal sinus, sehr unangenehm, aber wenn die OP ordnungsgemäß durchgeführt wurde und man die Ratschläge der Ärzte konsequent befolgt liegt die Rezidivrate unter 2% (insgesamt liegt diese bei 4,2%).

      Der Verlauf ist einfach, man sieht in der Pofalte auf Höhe des Steißbeins, einen meist schwarzen/dunklen, Punkt. Sobald sich die Fistel entzündet beginnt das umliegende Gewebe stark druckempfindlich zu werden (höllische Schmerzen). Bei einer akuten Entzündung ist natürlich auch eine Rötung feststellbar.

      Die Diagnose ist einfach und die Behandlung besteht im herausschneiden (radikale Excision) des Fistelgewebes.

      Ich lag 15 Tage im Krankenhaus und konnte erst nach 2 Monaten wieder richtig sitzen. Wie gesagt, sehr unangenehm und nochmal möchte ich das auch nicht erleben, allerdings muß ich dazu sagen das man nur während der ersten 4-5 Krankenhaustage durch die Wunde wirklich eingeschränkt ist. Danach kann man wieder ganz gut laufen und zeitweillig sitzen.
      Wichtig ist das die Fistel so schnell wie möglich entfernt wird, denn je kleiner die Fistel desto kleiner die Narbe und die Belastung für den Körper.

      Weitere Infos gibts übrigens hier: http://www.medizin-netz.de/icenter/spilonid.htm
      Lediglich vom letzten Tip auf der Seite würde ich Abstand nehmen.

      CU
      Denis

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      • RE: steissbeinfistel


        Hallo Maxi,

        nach den Antworten von Reinhard u. Denis wäre eine baldige chirurgische Sanierung wohl zu empfehlen.

        Akute Entzündungen und Eiterungen lassen sich homöopathisch gut behandeln. Eine Steißbeinfistel hatte ich noch nicht, vor einigen Jahren allerdings eine unangenehme Entzündung des Zahnfleisches an einem Backenzahn. Ich bat einen homöopathischen Arzt (der mich ansonsten noch gar nicht kannte) telefonisch um Rat, dieser empfahl mir zunächst ein wenig gängiges Mittel, "Cheirantus cheiri", welches aber keinen erkennbaren Effekt hatte. (Vielleicht war auch die Potenz eher zu tief, außer D4 war kurzfristig nichts zu beschaffen gewesen.) Nach ein paar Tagen wurde die Sache eitrig, ein nochmaliger Anruf resultierte in der Verordnung "Silicea". Nach Einnahme dieses Mittels (als C30) verschwand das Ganze dann erstaunlich rasch und kam auch nicht wieder.

        Laut Umfragen verordnen mittlerweile viele Ärzte mehr oder weniger häufig homöopathische Mittel (oder solche, die sie für "homöopathisch" halten). Ich weiß nicht ganz, inwieweit ich das gut finden soll, denn der Prozentsatz an Ärzten, die eine gründliche Ausbildung in dieser Methode erhalten haben, dürfte sehr viel niedriger sein... Im Zweifelsfall lieber zu jemandem gehen (evtl. auch Heilpraktiker), der eine gute Ausbildung in "klassischer" Homöopathie durchlaufen hat.

        Wer zu eitrigen Entzündungen neigt (z.B. Furunkulose, schwere Akne etc.), sollte außerdem verstärkt auf gesunde, vollwertige Ernährung achten (wenig Zucker, kein Schweinefleisch! Auch Dinge wie Kartoffelchips können sich im Einzelfall negativ auswirken).

        Gute Besserung!
        Th.

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        • RE: steissbeinfistel


          "Eine Steißbeinfistel hatte ich noch nicht, vor einigen Jahren allerdings eine unangenehme Entzündung des Zahnfleisches an einem Backenzahn. Ich bat einen homöopathischen Arzt (der mich ansonsten noch gar nicht kannte) telefonisch um Rat, dieser empfahl mir zunächst ein wenig gängiges Mittel, "Cheirantus cheiri", welches aber keinen erkennbaren Effekt hatte. (Vielleicht war auch die Potenz eher zu tief, außer D4 war kurzfristig nichts zu beschaffen gewesen.) Nach ein paar Tagen wurde die Sache eitrig, ein nochmaliger Anruf resultierte in der Verordnung "Silicea". Nach Einnahme dieses Mittels (als C30) verschwand das Ganze dann erstaunlich rasch und kam auch nicht wieder."

          Nur als Anregung:
          Schon mal kurz über den normalen Verlauf einer Entzündung nachgedacht?

          Siehe z.B.
          http://www.pathologie-online.de/ap/5/index.php
          unter
          "Verlauf und Folgen der akuten Entzündung"

          Thomas

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          • RE: steissbeinfistel


            Hallo tommy99.

            In der Homöopathie bedeutet D30 eine Verdünnung, die sich aus 30-facher Anfangsverdünnung von 1:10 ergibt. Damit erhalten wir eine tatsächliche Verdünnung von 1:3000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.
            Unterstellen wir einmal. die ursprüngliche Wirkstoffmenge wäre 1 Tropfen. Unterstellen wir weiterhin, 100 Tropfen ergäben einen kubikzentimeter. Danach wäre dann das Verdünnungsverhältnis 1Tropfen zum 50 -mllionenfachen der gesamten Wassermenge der Erde. Statistisch beinhaltet D23 kein einziges Molekül des Wirkstoffes mehr.
            Glaubst Du nicht auch, dass die natürlichen Heilkräfte Deines Körpers mehr bewirkt haben, als reines destilliertes Wasser? In jedem Wasservorkommen auf der Erde sind mehr Anteile des ursprünglichen Wirkstoffes, als in diesem Homöopatischen Mittel!
            Sollte nur mal eine Anregung zum Nachdenken sein:

            Viele Grüße
            Frodo

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            • RE: steissbeinfistel


              Ich hatte bereits eine solche Fistel. Ich habe leider zu lange mit der OP gewartet - da ich erst 5 Jahre zuvor deswegen operiert wurde. Erst als ich bereits eine Blutvergiftung hatte bin ich ins Krankenhaus. Blöde Idee, denn ich musste 8 Tage im Krankenhaus bleiben, weil nun großräumig geschnitten wurde, hatte eine faustgroßes Loch im Hintern (wäre nicht passiet, wenn ich früher gegangen wäre) und die Heilung dauerte über 3 Monate. Ich kann nur jedem empfehlen, die Fistel so früh wie möglich entfernen zu lassen, denn der Eiter findet keinen Weg, um abzufließen und verästelt sich - das hat zur Folge, dass (wie bei mir) noch großräumiger operiert wird und die OP-Wunde logischerweise größer wird. Viel Erfolg.

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              • Re: steissbeinfistel


                Hey, zusammen!
                Ich (w, 15) habe meiner Meinung nach schon fast zuviel Erfahrung mit der verhassten Steißbeinfistel gemacht!
                Es fing September 2010 an. Ich hatte eine Stelle die einem gigantischen Pickel glich und es hat gejuckt bis zum geht nicht mehr. So bin ich zu drei verschiedenen Ärzten geeilt, die mir die Diagnose mitteilten: Steißbeinfistel.
                Das erste Mal wurde ich ambulant operiert. Hahaha, alles schön und gut. Die Fistel reichte bis auf das Steißbein (also ziemlich tief). als die offene Wunde (wobei der verbandswechsel VERDAMMT wehtat), nach 15 Wochen noch immer nicht zugewachsen war, musste ich in eine kernspintomographie. dort stellten sie fest, dass die fistel nicht ganz entfernt wurde, und immernoch weiterwächst.

                Jetzt kommts: Die Fistel war sogar HINTER dem Steißbein. Nun musste ich für fünf Tage ins Krankenhaus und mir wurde sogar ein Teil vom Knochen (vom steißbein) entfernt, da die fistel drumherum rumging.

                Die wunde ist immernoch offen und ich durfte jetzt seit einem halben jahr kein spor mehr machen! ich hoffe einfach, dass das Mistding endlich zuwächst und ich diese Scheiße nicht mehr ertragen muss!

                Ich wünsche allen, die das haben viel Glück, und: Schaut nach vorn, lasst euch von sowas nicht fertigmachen!
                Nelli

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