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nerven

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  • nerven

    hallo

    ich habe immer alles unter kontrolle gehabt.habe vieles gemeistert war für alle der fels in der brandung.habe nie gezeigt das ich panische angst habe.
    mein mann hat einen nierenstein seit jänner.da er nicht abging viel vor 5 wochen das erste mal das wort rausholen.ich stöberte viel im internet und erfuhr zuviel davon. ich habe daher seit wochen schlaflose nächte weil ich in den augen meines mannes angst sah vor dem eingriff.ich nahm mir vor hilfe bei meiner ärztin zuholen.leider ging ich doch nicht.dazwischen spürte er den stein wieder und schöpften hoffnung das der stein selbst abgeht.vergebens wie man am röntgenbild sah.ich bekam darauf wieder panikatacken die sich diesmal verstärkt haben.ich bekam schweissausbrüche in der nacht und wenn mein mann in die arbeit ging heulkrämpfe.diesmal ging ich aber zum arzt und die verschrieb mir medikamente zur beruhigung. da es dauert bis die tagestabletten wirken habe ich momentan panik.ich zittere und mir ist kalt.
    ich weiss zwar das es nächste woche besser wird da sie ihm den stein holen aber war es wirklich notwendig das ich so zugewartet hab?
    was kann ich noch tun um ruhiger zu werden wenn ich alleine bin.
    lg eule1969


  • Re: nerven


    Hi
    Beim Nierenstein kann manchmal zugewartet werden , ob er von allein abgeht .Auch wenn er " geholt " wird , ist das kein Grund zur Panik . Du hast Angst um deinen Mann , dass ist verständlich . Aber du solltest etwas Vertrauen haben , daß sich dein Mann in guten Händen befindet .Lenke dich ab .Besuche eine Freundin , geh einkaufen oder hol dein " Hobby " raus .
    Und lass das suchen im Net , dass kann auch manchmal schädlich sein .
    Wünsche euch alles Gute
    Bamb1

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    • Re: nerven


      hallo

      das suchen im net ,alles zu erfahren ist wirklich ein teufelskreis.denn dadurch wurde ich unsicher und mein mann erst recht.die op selbst ist nicht der auslöser.die angst was man in seinen augen abliest das war das problem.ich sah immer die verzweiflung darin und konnte ihm nicht helfen.ich weiss das es mir dann sicher besser gehn wird wenn er im spital liegt und der stein geholt wird.aber nach all den jahren was ich immer stark war ,zumindestens nach aussen hin hat mich zum zusammen brechen lassen.
      in zukunft schlage ich sowieso keine krankheit mehr nach ,ich werde eher nur mehr chatten den das ist positiver.aber jetzt aufeinmal merkt meine mutter das ich auch noch da bin und hilfe brauche. drei jahre hat sie sich nicht gesorgt um mich. ich war ja immer die starke.
      lg

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      • Re: nerven


        Hallo Eule,

        diese "Starken" lassen oft in ihrem Leben lange Zeit nicht zu,
        zu sagen, ich kann nicht oder nicht mehr. Das führt zu einer
        permanenten Überforderung.
        So sehe ich jetzt den Nierenstein als den Tropfen, der das Fass
        zum überlaufen gebracht hat. Nicht die Angst um Deinen Mann
        allein, nein, Du selbst bist aufgebraucht.
        Ich habe selbst zig Jahre neben meinem Vollzeitjob und Haushalt
        meine Eltern gepflegt. Kollegen haben oft zu mir gesagt: Wie
        schaffst Du das nur alles. Man brauchte mich, und das gab mir
        die Kraft. Nach dem Tode meiner Eltern, dachte ich, in ein paar
        Monaten, wenn die Trauer etwas ruhiger geworden ist, schöpfst
        du neue Kraft, und das Leben hat dich zurück. Aber statt Kraft
        zu tanken, begannen diese Panikattacken. Wenn früher im Büro
        etwas schwierig war, atmete ich tief durch und ging ran ans
        Werk. Heute merke ich, wie mir übel wird, ich fange an zu
        zittern, habe das Gefühl nicht richtig denken zu können, bin
        unkonzentriert und fahrig. Meine langjährige Kollegin sagt:
        Du hast dich total verändert. Ich spüre das auch, und hoffe,
        dass ich mit der Zeit zumindest einen Teil meiner Kraft zurückgewinnen kann.
        L.G.Sie51

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