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Geringe Monatsblutung

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  • Geringe Monatsblutung

    Liebes Onmeda-Team,

    ich habe vor einiger Zeit bereits schon mal einen Artikel zu diesem Thema im Gynäkologie-Forum geschickt. Und bin leider über ein Jahr später kaum weiter.

    Mein Beitrag vom 24.08.2020:
    "Hallo,

    ich bin aktuell etwas verunsichert, da ich nun etwa zum 4. Mal nur eine sehr geringe Monatsblutung habe - gefühlt wird es sogar immer weniger. Dieses Mal dauerte die Blutung einen Tag und eine Nacht.
    ich bin dreißig und habe die letzten 8 Jahre erste mit der Kupferkette, dann mit der Kupferspirale verhütet, um bewusst auf Hormone zu verzichten. Die Kupferspirale ist nun seit Februar raus. Das Problem mit der Blutung habe ich auch schon bei meinem FA angesprochen. Er hat mir nun vorerst Mönchspfeffer verschrieben - das nehme ich nun seit drei Wochen, die Blutung wurde dadurch bisher jedoch trotzdem nicht stärker. Er hatte beim letzten Mal auf dem Ultraschall sehen können, dass nur sehr wenig Schleimhaut aufgebaut ist, fand das aber nicht weiter besorgniserregend.
    Mich beunruhigt die Situation mittlerweile schon- vor allem weil es gefühlt immer weniger wird (Schwanger bin ich nicht...). Anfangs dachte ich, es könnte am Stress liegen. Jetzt nach Urlaub und Entspannung glaube ich das nicht mehr.
    Hinzu kommt, dass ein Kinderwunsch besteht und ich natürlich befürchte, dass sich die Eizelle nicht einnisten kann, bzw. meine Ängste gehen noch weiter und ich überlege, ob überhaupt ein Eisprung stattfindet.
    Mein FA möchte die Situation gelassen angehen, damit mein Druck beim Kinderwunsch entsteht. Das fand ich auch sehr sinnvoll - aktuell mache ich mir aber einfach doch zu viele Gedanken.

    Was kann / sollte ich tun? Gibt es Möglichkeiten, den Aufbau der Schleimhaut zu fördern (ich rauche nicht und versuche mich gesund zu ernähren)? Sollte ich einfach weiter Mönchspfeffer nehmen und mich noch gedulden?

    Ich freue mich über Ratschläge/ Tipps/ ...!

    Liebe Grüße"


    Aktuelle Situation:

    Ich hatte zwischenzeitlich nochmals einige FA-Termin. Mein FA hat im Ultraschall gemeint, dass alles gut aussehe und ich mich einfach gedulden müsse. Die geringe Blutung fand er auch weiterhin nicht bedenklich. Den Mönchspfeffer sollte ich zwischenzeitlich wieder absetzen.
    Meine Blutung kommt in Zyklen zwischen 26 und 33 Tagen. Das scheint okay soweit. In einigen Zyklen habe ich den Eisprung über Temperatur und Ovulationstest bestimmt. Auch das schien soweit in Ordnung. In einem Zyklusmonitoring konnte ebenfalls ein Eisprung festgestellt werden. Zum Zeitpunkt des Eisprungs war die Gebärmutterschleimhaut ausreichend aufgebaut. Die Blutung bleibt aber weiterhin sehr gering. In diesem Zyklus dauerte sie beispielsweise wieder nur zwei Tage. Wenn ich es mal auf drei Tage mit sehr schwacher Blutung schaffe bin ich immer schon fast glücklich.
    Meine Schilddrüse wird aktuell noch eingestellt. Hierfür habe ich demnächst einen Termin in einer Endokrinologie-Praxis, da die Werte leider eher schwankend waren. Sie schienen aber keinen Einfluss auf die Monatsblutung zu haben.
    Bei durchgeführten Hormonuntersuchungen wurde festgestellt, dass mein Prolaktin erhöht, aber noch im Durchschnitt ist (492,5 mIU/l). Da das Progesteron in der zweiten Zyklushälfte mit einmal 6.0 und einmal 9.5 etwas niedrig war, habe ich die letzten drei Zyklen in der zweiten Zyklushälfte (Zyklustag 15-24) 1x Famenita 200mg abends vaginal eingenommen. Leider hatte auch das keinen Einfluss auf die Stärke der Periode. Weiterhin habe ich nur eine sehr schwache Blutung. Alle anderen Hormonwerte waren wohl in Ordnung. Der AMH-Wert wurde leider nicht überprüft.
    [FONT=Calibri]Zwischenzeitlich starten wir in den 17. Zyklus mit Kinderwunsch. In beinahe allen Zyklen wurde der Eisprung bestimmt. Die fruchtbaren Tage wurden auf in allen Zyklen getroffen [FONT=Segoe UI Emoji]


  • Re: Geringe Monatsblutung

    Irgendwie kam nicht der ganze Text...hier also die Fortsetzung:
    Zwischenzeitlich starten wir in den 17. Zyklus mit Kinderwunsch. In beinahe allen Zyklen wurde der Eisprung bestimmt. Die fruchtbaren Tage wurden auf in allen Zyklen getroffen

    Kommentar


    • Re: Geringe Monatsblutung

      Die geringe Blutung lässt mich jedoch jeden Monat noch gefrusteter zurück. Ich weiß nicht genau, wie ich weiter vorgehen soll. Der Kinderwunsch wird leider zunehmend belastender – zumal ich so kaum in meinen Körper vertrauen kann. Gerade weil sich die Blutung einfach nach dem Entfernen der Spirale so verändert hat.
      Zur Info am Rand: Spermiogramm bei meinem Partner wurde durchgeführt und war unauffällig. Meine Eckdaten: 31 Jahre, 163cm, ca 60 kg.
      Haben Sie vielleicht einen Tipp für mich, wie ich weiter vorgehen sollte? Sollten wir uns bald schon an eine Kinderwunschklinik wenden? Wäre eine Gebärmutterspiegelung sinnvoll? Oder andere Tipps, was ich noch untersuchen lassen sollte?
      Eigentlich vertraue ich meinem Frauenarzt voll und ganz. Aber leider kann ich nicht mehr so geduldig sein und habe einfach irgendwie kein besonders gutes Gefühl…

      Vielen Dank für die Rückmeldung

      Kommentar


      • Re: Geringe Monatsblutung

        Hanney, ja, das würde ich machen. In einem KiWuZ kann mehr Diagnostik und Therapie durchgeführt werden. Ihr Dr. M. Leuth

        Kommentar