Meine 12-jährige Tochter hat seit 1 Jahr eine Fructose-Malabsorbtion (Unverträglichkeit). Anzeichen waren neben abendlichen unsäglichen Bauchkrämpfen (kolikartig) mit Muskelzittern Blut im Stuhl. Nachdem die Ursache für die Beschwerden bekannt war, wurde mit einer nahezu fructosefreien Kost (maximal 4 Gramm am Tag) begonnen. Inhalt der Diät ist der nahezu vollständige Ausschluß der Fructose, aber auch der Bestandteile aus dem Haushaltzucker (Sacharrose). Als Süßungsmittel ist neben Aspartam nur die Glucose zugelassen. Diese Ernährung ist mit der völligen Entsagung von Obst verbunden (Gefahr der Vitaminunterversorgung); die für Diabetiker zugelassenen Speisen sind ebenso tabu, da diese meistens mit Fructose als Süßungs-mittel versetzt sind. Gibt es hier eine Chance auf Besserung??? Der Wiederholgs.test bestätigte erneut die ausgeprägte Unverträglichkeit. Wo kann man Hilfe / Unterstützung und Rezepte für derartige Ernährung finden? Viele Grüße Sunny
Grüber/ Wahn
RE: Fructoseunverträglichkeit
Neben den Spezialsprechstunden für Stoffwechselerkrankungen in den großen Kinderkliniken mit den angeschlossenen Ernährungsberatungen gibt es auch eine Selbsthilfegruppe:
Selbsthilfegruppe für hereditäre und intestinale Fructoseintoleranz, Harald u. Brigitte Weis, Kirchstrasse 2, OT Schauerheim, D-91413 Neustadt/Aisch.
Kommentar