meine tochter 3 jahre hat seit ein paar tagen starken reizhusten sie hatte vorher pseudokrupp nachts schläft sie zum glück gut aber am tag ist es eine katstrophe sie hustet in der minute 6mal also ständig.kann keinen satz zu ende sprechen isst fast gar nichts waren heute wieder beim arzt sie hat zwei verschiedene medikamente bekommen ich hoffe die helfen. meine frage ist was kann ich zusätzlich tun soll ich mit ihr rausgehen, soll sie warm oder kalt trinken ist es gut wenn ich sie mit wickvaporup einreibe
Ganz wichtig ist viel Trinken, insbesondere warme Getränke wie Tee und auch Inhalationen können gut helfen.
Es eine große Zahl unterschiedlicher Hustensäfte, die die Beschwerden lindern können: Acetylcystein macht beispielsweise den Schleim weniger zäh oder Ambroxol regt die Produktion "dünnflüssigeren" Schleims an. Teilweise kommt es aber nach dem Hustensaft wegen der bessern Schleimlösung vorübergehend zu einer Zunahme des Hustens. Auch pflanzliche Hustensäfte besonders mit Efeublätter-oder Thymianextraxt wirken beruhigend.
Hustenstiller wie codeinhaltige Hustenblocker (Antitussiva) , die den Hustenreiz unterdrücken, sind rezeptpflichtig und müssen vom Kinder- und Jugendarzt verschrieben werden. Sie sollten nur bei trockenem Husten angewendet werden und wenn der Husten gerade nachts den Schlaf sehr beeinträchtigt.
Reizhusten kann viele verschiedene Ursachen haben.
Trockene Luft,
Medikamentenunverträglickeit,
Impffolge,
Schadstoffe in der Umgebungsluft, z. B. Klimaanlage im Auto, Formaldehyd in Möbeln oder Spielsachen,
Staubige Luft,
Nahrungsmittelinhaltsstoffe,
Getränkeinhaltsstoffe,
Ksmetikainhaltsstoffe,
usw.
Wenn du die Ursache gefunden wurde, kann man diese ja erst einmal abstellen. Dann könnte man über eine Therapie nachdenken.
Z.B bietet sich an, die Abwehrkräfte, heute Immunsystem genannt, des Kindes durch vorbeugende Maßnahmen zu stärken.
Um Husten und allen Infekten der Atmungsorgane vorzubeugen haben sich Kneippsche Anwendungen bewährt, und hier besonders das tägliche! Wechselunterschenkelbad.
Es ist darauf zu achten, dass die Beine und Füße warm gehalten werden.
Ein alter Spruch lautet: "Den Kopf halt kalt die Füße warm, das macht den besten Doktor arm."
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