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Hörsturz

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  • Hörsturz

    Hallo,
    ich habe zum 2. Mal einen Hörsturz. Der wird aktuell ambulant mit Cortison-Infusionen behandelt. Streß als Ursache kann ich ausschließen. Ich habe aber häufiger Durchblutungsstörungen, in dem mir meine Arme oder Beine einschlafen. Mein Blutdruck ist sehr niedrig. Cholesterinwerte sind einwandfrei. Ansonsten lebe ich eher gesund: Sport, kein Rauchen, kaum Kaffee, wenig Alkohol, wenn nur Rotwein,...
    Was kann ich tun um Durchblutungsstörungen vorzubeugen? Ich habe ziemliche Angst nochmal einen Hörsturz zu bekommen, zumal diesmal bisher keine Besserung eingetreten.
    Danke für alle, die Antworten


  • RE: Hörsturz


    Es gibt bisher keine gesicherten Daten wie man sich Verhalten soll bzw. welche Medikamente wirksam vor einem weiteren Hörsturz schützen. Der einzige Rat den man Ihnen geben kann ist Lärm, insbesondere kurzfristig hohe Lautstärken (z.B. Sylvesterknaller) zu meiden.

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    • RE: Hörsturz


      Hallo gu,

      ich bin 38 Jahre alt und hatte seit Juli 2003 über fünfzehn Hörstürze (habe aufgehört zu zählen!).

      Da ich das Gefühl der Hilflosigkeit bei dieser Diagnose am eigenen Leib erfahren habe, schreibe ich Dir meine Geschichte auf. Mein HNO war immer der festen Meinung, dass die Ursache im Stress liegen müßte. Auch, wenn ich genau wie Du den Stress für mich als Ursache ausschließen kann.

      Schwierig ist einfach, dass man so zwischen den Fachrichtungen hängt.
      Ich habe zu Glück eine sehr gute Hausärztin, die mir einen Physiotherapeuten und zusätzlich Autogenes Training empfahl. Der Physiotherapeut stellte eine Blockade in der HWS und eine leichte Verdickung der rechten Kaumuskeln fest. Die Blockade wurde durch einen Chiropraktiker beseitigt und der Physiotherapeut zeigte mir Übungen, mit denen ich meine Halsmuskeln dehnen kann. Wegen der Verdickung der Kaumuskeln empfahl mir der Physiotherapeut den Besuch beim Zahnarzt. Weder mein Partner, meine Zahnärztin noch ich selbst hatten festgestellt, dass ich nachts mit den Zähnen knirsche, was eine Ursache für Hörstürze sein kann. Ich hatte wohl irgendwann festgestellt, dass sich meine Zähne, wenn ich mit der Zunge darüber fuhr schärfer anfühlten, dem jedoch keine weitere Bedeutung beigemessen, mich nur darüber gewundert. Auch nachdem mich der Physiotherapeut auf die verdickte Kaumuskulatur aufmerksam gemacht hatte und ich das meiner Zahnärztin mitgeteilt habe, konnte sie auf den ersten Blick keine Anzeichen fürs Knirschen feststellen.

      Mittlerweile trage ich nachts eine Beissschiene, mache morgens die Übungen, die ich beim Physiotherapeuten gelernt habe und anschließend Autogenes Training. Seit ich das konsequent durchziehe, haben meine Hörstürze an Intensität abgenommen (weniger Frequenzen sind betroffen und diese weniger stark). Natürlich bin ich immer noch ängstlich, wenn wieder ein Hörsturz auftritt, man weiß ja nie, ob es wieder glimpflich abläuft und das Gehör wieder vollkommen hergestellt wird.

      Im Akutfall versuche ich Ruhe zu bewahren, gebe Wärme aufs Ohr, nehme Aspirin und trinke noch mehr Wasser als sonst, trinke keinen Kaffee oder schwarzen Tee, mache Entspannungsübungen und Dehnübungen für die HWS.


      Gruß Tina

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      • @Tina


        Meinst du mit über 15 Hörstürzen Hörverluste, die länger als - sagen wir mal - 3 Stunden andauern oder auch so "Minihörstürze", die nach 1-20 Minuten von alleine wieder weggehen?

        Ich hatte nämlich schon 2 "richtige" Hörstürze, wo ich auch Infusionen bekam und sich das Gehör wieder vollständig zurückentwickelte, aber ca. 2 mal im Moant auch immer so "Mini-Hörverluste", die eben nicht lange andauern und von alleine wieder weggehen (durch Aspirin, intensives Atmen, viel trinken, Ruhe,...)

        Morbus Meniere schließ ich aus, da keine Übelkeit und auch kein Schwindel auftritt.

        Kommentar



        • RE: @Tina


          Hallo Butterkeks,

          meinen ersten Hörsturz hatte ich im Juli 2003, habe ihn aber nicht als solchen erkannt und nach ein paar Tagen ist er von ganz alleine wieder verschwunden. Den 2. Hörsturz hatte ich nach 3 Wochen Urlaub im August 2003. Ich war dann eine Woche krank geschrieben, Diagnose Tiefton-Hörsturz. Ich bekam HAES-Infusionen und Diamox. Der Hörsturz verschwand nach drei Tagen.

          Am folgenden Wochenende hatte ich dann aber schon wieder einen Hörsturz. Wieder eine Woche zu Hause, wieder Infusionen.

          Der 4.Hörsturz wurde mit Vasomotal 24mg behandelt und verschwand nach 2 Tagen. Danach habe ich mit Autogenem Training begonnen, dass mir von meiner Hausärztin empfohlen wurde. Zusätzlich empfahl sie mir Tebonin 120mg 3x täglich eine halbe Tablette. Es wurde ein Schädel-CT durchgeführt ohne Befund.

          Der 5. Hörsturz dauerte 6 Tage. Laut Aussage des HNO waren die Hörverluste in 3 Frequenzen so gering, dass er eine Infusionstherapie für nicht nötig hielt. Ich nahm 2x täglich Vasomotal und weiterhin Tebonin. Nachdem der Hörsturz nach 4 Tagen noch nicht vorbei war, bekam ich dann doch Infusionen. Nach 2 Tagen Infusionstherapie war mein Gehör dann wieder hergestellt.

          ?

          Seit ich nachts die Beissschiene trage, meine Dehnübungen für die HWS und das AT mache, haben meine Hörstürze wie schon im Beitrag an ?gu? beschriebenn an Intensität abgenommen (weniger Frequenzen sind betroffen und diese weniger stark), aber es handelt sich nicht um so genannte Mini-Hörstürze. Wenn die Hörstürze nach einer Nacht mit einem Gel-Wärmkissen auf dem Ohr und Nacken nicht weg sind, mache ich mir auch heute noch Sorgen.

          Gruß Tina

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