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Mandeln verätzen statt rausoperieren?

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  • Mandeln verätzen statt rausoperieren?

    Liebe Community,

    leider gehöre ich zu den Menschen, die sich regelmäßig mit Mandelentzündungen rumplagen, ständig Antibiotika nehmen müssen und mittlerweile eine chronische Mandelentzündung haben...

    War heute beim HNO, der auch sagte sie wären stark vergrößert. Er meinte jedoch, man müsste die nicht rausoperieren, sondern es gäbe die Möglichkeit die Mandeln zu "verätzen". Dabei würde er 3 mal, in einem Abstand von je einer Woche, ein Mittel auf die Mandeln auftragen, was sich sozusagen auf die Mandeln legt, sodass die Oberfläche vernarbt. Die Mandeln würden infolgedessen kleiner und würden sich deutlich seltener entzünden, damit hätte er schon viele Leute vor der Mandel-OP bewahrt. Da ich sowas noch nie irgendwo gehört habe, und dazu auch nichts im Internet finden kann, wollte ich mal fragen, ob zufällig jemand von euch damit Erfahrungen gemacht hat oder davon schonmal gehört hat!
    Dankeschön im Voraus!


  • Re: Mandeln verätzen statt rausoperieren?

    In den aktuellen Leitlinien ist ab 6 echten Mandelentzündungen in 12-18 Monaten das Entfernen der Mandeln indiziert. Bekanntermaßen ist das ein scherzhafter Eingriff, der durchaus mit einem erhöhten Nachblutungsrisiko verbunden ist, jedoch bessern sich in der Regel anschließend die Beschwerden der Patienten deutlich.
    Das "verätzen", das Sie schildern, ist keine gängige Methode.
    Am besten suchen Sie noch einen zweiten HNO-Arzt auf, der den Rachen untersucht und holen eine Zweitmeinung ein.

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