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Alopecia areata - Gleichgesinnte gesucht

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  • Alopecia areata - Gleichgesinnte gesucht

    Hallo,

    ich würde gerne mal Erfahrungen von anderen aa-Betroffenen die immer nur "eine" Stelle kahl haben hören/lesen.
    Ich bin 33 und plage mich nun seit 2 Jahren mit der areata herum.
    Es ist immer dieselbe eine Stelle am Hinterkopf, bis dato wird bei einem Schub die Größe eines 2 Euro Stücks erreicht.
    Der letzte Schub war im September und ging bis ca. Januar - dann wuchsen die Haare wieder fast komplett zu.
    Nun nach nur etwas mehr als 2 Monaten "Ruhe" fallen mir die kurzen Haare an der "Stelle" wieder aus ...:-(
    Wie sind Eure Erfahrungen? Wie lange sind Eure "Ruhephasen"?
    Ist es durchaus "normal" das es immer wieder an der selben Stelle rezidivierend auftritt?
    Ich nehme während der Akutphasen aktuell Diprosis Gel, dieses hat mir ein Hautarzt empfohlen, nachdem ich vormals immer die Ecural Lösung aufgetragen habe.
    Ich habe auch im Dezember eine kurze Kortisontablettenkur gemacht, nur halte ich es auf Dauer nicht gerade gesund für den Körper, wenn man alle 4-5 Monate Kortison innerlich einnimmt...
    Generell stellt sich für mich auch die Frage, ob es vielleicht auch sinnvoll wäre, mal gar nichts zu machen, nur da gibt es leider viele Widersprüche durch die Ärzte.
    Der eine sagt, "wehret den Anfängen" der andere sagt, einfach abwarten, die Haare wachsen von alleine wieder und durch Kortison würde der Heilungsprozess gestört werden.
    Des Weiteren mache ich begleitend die Meso-Hair Therapie 1 x im Monat - hat auch hier jemand Erfahrungen?
    Akupunktur hat mir bis dato auch immer gut geholfen.
    Die Heilpraktikerin hat mir noch die Pel Talpae Tabletten empfohlen.
    Ist es eher eine schlechte Prognose, dass es bei mir immer wieder rezidiviernd auftritt?


  • Re: Alopecia areata - Gleichgesinnte gesucht


    Hallo Simmse,

    darf ich mich auch zu Wort melden?

    Als Teenager hatte ich auch immer nur diese Wanderstellen, die mir eigentlich keine großen Sorgen bereitet haben. Sehr viele Erwachsene haben einen solchen Verlauf wie Sie.

    Der eine sagt, "wehret den Anfängen" der andere sagt, einfach abwarten, die Haare wachsen von alleine wieder und durch Kortison würde der Heilungsprozess gestört werden.

    Dazu möchte ich folgendes sagen:
    Äußerliches Kortison ist nachgewiesenermaßen eine gute Therapie bei Neuerkrankungen. Die Erfolge sind recht gut. Richtig ist aber auch, dass in knapp 80% der Fälle die Haare spontan wieder nachwachsen ohne Therapie.
    Dass das Kortison den Heilungsprozess behindert, scheint eine Aussage von homöopathischer Seite zu sein. Da der HA nicht die Erkrankung, sondern nur das Sympton einer Störung des Immunsystems ist, müsste das Kortison in hoher Dosierung stark in das Immunsystem eingreifen.

    HG
    Jenny Latz

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    • Re: Alopecia areata - Gleichgesinnte gesucht


      Hallo Frau Latz,

      heisst es in meinem Fall, da es sich ja nicht mehr um eine Neuerkrankung handelt, dass Kortison als Therapie nicht mehr sinvoll ist?

      VG
      Simone

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      • Re: Alopecia areata - Gleichgesinnte gesucht


        Das nicht unbedingt. Aber die Behandlung mit Kortison ist immer nur für eine kurzzeitige Therapie gedacht.

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        • Re: Alopecia areata - Gleichgesinnte gesucht

          Hallo miteinander! Ich bin 26 und leide schon seit zehn Jahren an alopezia areata. Ich trage ein haarersatz seit paar Jahren da ich komplett meine haarpracht verloren habe. Ich habe den perfekten Mann und wir versuchen seit Sommer nun ein baby zu bekommen. Jetzt bin ich seit einer Woche schon überfällig aber alle Tests sind negativ. Kann es vielleicht sein das ich keine Kinder bekommen kann wegen dieser "Krankheit"?

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