Seit etwa zwei Jahren habe ich ausgesprochen heftige Periodenblutungen. Ich brauche in der schlimmsten Phase etwa halbstündig einen Tampon der größten Größe und muss nachts trotz Tampon und Binde zwei Mal aufstehen. Das ist natürlich ausgesprochen lästig. Hinzu kommt ein Hb-Wer von ca. 10, der auch mit Eisenspritzen nicht dauerhaft hochzukriegen ist. Entsprechend müde und antriebslos bin ich. Das sind allerdings meine einzigen Beschwerden, es sei denn eine Neigung zu Harnwegsinfekten hat auch etwas damit zu tun.
Nun sind die Myome während des letzten Jahres gewachsen. Mein Gynäkologe sagt die Gebärmutter sei etwa Kindskopf groß und ich müsse sie mir vorstellen wie ein Säckchen mit Marzipankartoffeln. Er rät mir zur Hysterektomie mit der Begründung, ich würde nicht nur Eisen sondern auch andere lebenswichtige Stoffe in Mengen verlieren und deshalb auf die Dauer schwach werden und eine schlechte Immunabwehr bekommen. Er meint, ich könne die OP zwar aufschieben aber irgendwann käme ich nicht mehr daran vorbei.
Was mach ich denn nun? "Reicht" die Indikation für so eine OP, die natürlich mit viel Unangenehmem und Risiko verbunden ist, oder habe ich begründete Hoffnungen, die Zeit bis zur Menopause noch durchzuhalten?
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