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Nuvaring und HPV (High-Risk)

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  • Nuvaring und HPV (High-Risk)

    Hallo,

    bei der letzten Untersuchung wurden bei mir High-Risk HPV Viren festgestellt. Da ich den Nuvaring benutze, frage ich mich ob
    dieser für eine Rückbildung der HPV Viren nicht hinderlich ist.
    Der Ring rutscht bezeiten schon mal recht weit nach vorne.
    Ist es nicht ein grösseres Risiko das Bakterien und Infektionen dadurch besser 'reinkommen' und das Rückbilden der HPV Viren
    erschweren?

    Ich hatte ein Adenokarzinom (danke übrigens für die schnellen
    Antworten, die mir schon oft sehr geholfen haben) das mittels
    Konisation und Schlingenexzision entfernt wurde (keine
    Infiltrierung und Ia1, deshalb wurden nur diese kleinen Eingriffe vorgenommen).
    Dadurch ist es für mich sehr wichtig, dass ich das Ausbreiten
    der High-Risk Viren nicht auch noch begünstige, weil ja dadurch
    ein grösseres Risiko besteht dass nochmal was nachkommt.

    Ist es daher zu empfehlen den Nuva-Ring in diesem Fall
    (Operation am Gebärmutterhals, HPV Viren, ...) erst mal nicht
    mehr zu verwenden und auf eine andere Verhütungsmethode
    umzusteigen (Pille vergess ich immer. Deshalb ist mir der Ring
    schon SEHR lieb. Aber wenn er mir in dieser Hinsicht Probleme
    bzw. Nachteile bringt, dann nehm ich ihn lieber nicht mehr.)

    Danke schon im Vorraus für die Antwort
    Viele Grüsse A.D.


  • RE: Nuvaring und HPV (High-Risk)


    Bei Adenokarzinomen würde ich sowieso keine hormonellen Kontrazeptiva verordnen, da man nicht ausschließen kann, dass sie hormonell stimulierbar sind.

    Hinsichtlich der HPV läßt sich das bisher nur abschätzen. Aber normale Genitalinfektionen waren bei den Untersuchungen unter NuvaRing nicht wirklich häufiger als sonst in der Altersgruppe.

    Kommentar


    • hormonellen Kontrazeptiva


      Tja, das mit den hormonellen Kontrazeptiva war im Gespräch.
      Mein damals behandelnder (Krebs-)Arzt hat mir erst empfohlen
      keine mehr zu benutzen. 'Würd er vom Gefühl her so sagen.'

      Aber die Verhütung ist ja momentan wichtiger denn je, da eine
      Schwangerschaft zur Zeit wegen der ganzen Adenokarzinom-
      sache und der Rezidivgefahr nicht in Frage kommt. Da haben
      sich meine Ärzte nach einer Besprechung dazu geeinigt, dass
      hormonelle Kontrazeptiva keinen nachweislichen Nachteil auf-
      weisen und deshalb nichts dagegen spricht sie zu benutzen.

      Sie denken das ist nicht so? (Kann ich da irgendwo etwas
      dazu nachlesen, damit ich das nochmal mit meiner FA be-
      sprechen kann?) Was hätten Sie mir denn empfohlen?
      Die nächsten 2 Jahre nur noch Kondome? Ist das nicht zu
      unsicher?

      Danke für Ihre Antwort ... Viele Grüsse A.D.

      Kommentar

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