Ich habe folgendes Problem. Vor 4 Monaten wurde mir laparoskopisch, durch die Vagina, die komplette Gebärmutter entnommen (also auch der Gebärmutterhals, die Eierstöcke wurden erhalten). Ich habe eine ziemlich hartnäckige Endometriose (wurde zuvor schon 2mal operiert) die neben dem Douglasraum auch den linken Harnleiter befallen hat. Es kam zu einer Harnleiterstenose deshalb hat man bei einer weiteren Op vor 2 Monaten eine Reimplantierung des Harnleiters vornehmen müssen (wegen starker Verwachsungen per Bauchschnitt). Nun habe ich mich vorgestern Abend mit meinem Mann zum ersten Mal getraut GV zu praktizieren, da ich keinerlei Beschwerden mehr hatte. Anfangs war alles ok, dann hatte ich aber das Gefühl, das er meine innere Narbe "angestossen" hat. Es tat kurz danach höllisch weh und es fing auch an heftig zu bluten. Die Schmerzen sind mittlerweile weniger schlimm, aber ich nehme Enanthyum und Paracetamol um es auszuhalten. Da gestern Feiertag war bin ich erst heute zum Frauenarzt gegangen. Der konnte nichts festellen. Die Narbe sei vollkommen in Ordnung und im Ultraschall war auch nichts auffälliges (ausser einer erneuten Endometriosezyste von 3cm, die mir aber schon bekannt war von der letzten Nachkontrolle). Ausfluss und Urin sind auch ok. Ich bin also wieder nach Hause geschickt worden und soll Schmerzmittel nehmen bis es weg ist oder wiederkommen wenn's schlimmer wird. Was ist denn jetzt eigentlich mein Problem? Kann es wirklich normal sein, dass ich noch 2 Tage nach dem GV solche Schmerzen habe? Wie verhalte ich mich in Zukunft? Wie lange sollte ich besser auf GV verzichten (sind ja schon 4 Monate und vor der Op war's auch kaum Möglich wegen der Endometriose)? Kann die Ursache auch am Darm oder an der Harnblase sein? Mir tut der komplette Unterbauch weh. Kann kaum laufen oder sitzen.
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