ich bin neu im Forum und hoffe auf Rat.
Ich hatte vor 3 Monaten eine ELS, der Eileiter musste entfernt werden.
Vor einer Woche nun meine Koni gehabt nach CIN 3.
Mikroskopischer Befund:
Schnittebenen erfassen ausgedehnte Epitheldefekte,geringgradig dyskaryotisches,parakeratotisch verhornendes Plattenepithel mit vereinzelt Expression des P16- Dysplasiemarkers in basalen Zelllagen,hier einzelne Mitosefiguren (Ki-67) nachgewiesen.Immunhistochchemisch (Coll IV) qualitätsgesichert,Basalmembranen intakt, im angrenzenden Stützbindegewebe dichte lymphozitäre Entzündungsinfiltrate u Plasmazellen u neutrophile Granulozyten.Höhergeradige dysplatische Epithelveränderungen gelangen nicht zur Darstellung.Schnittränder allseits im Gesunden.
LEEP Exzidat, Basisdurchmesser 1,2x 1,0cm, 0,8cm lang
Cervixabradat, 2,0x1,5x0,3 vollst. eingebettet, nirgends Dyskaryosen o Atypien
Diagnose CIN- Residua? Schnittränder gesund,LEEP,
leichtgradig dysplatische Epithelien aus dem Cin Spektrum noch vorhanden und Abradat ohne Reste dysplatischen Epithels
Eine zweite Koni ist nicht geplant.
Ich hab einige Fragen dazu
1. Was bedeutet CIN Residua?Und war es eine schwere Form der Dysplasie oder Krebs?
Mach mir auch Sorgen, dass eine leichtgradig eingestufte Dysplasie noch vorhanden ist, weil nicht zu erreichen.
Die Nachsorgeuntersuchung steht noch aus
2. Wie groß ist die Chance in meiner Situation nach der Eileiterentfernung und und Konisation noch Kinder zu kriegen?
Bin sehr dankbar für eine Einschätzung.
LG Melanie