nachdem ich ich seit Herbst letzten Jahres immer stärker werdende Blutungen, ausgelöst durch Geschlechtsverkehr, hatte, bin ich ich vorletzte Woche zur Gynäkologin gegangen, da es extrem heftig wurde. Am Montag bekam ich einen Anruf und einen direkten Termin zur Konisation. Heute im persönlichen Gespräch sagte die Gynäkologin, sie hätte aufgrund der starken Kontaktblutung keine weitere Untersuchung machen können und daher auch direkt den Termin in der Klinik für mich ausgemacht. Laut ihrer Aussage hoffen sie und die gesamte Praxis, dass es schlimmer aussieht als es ist und sich als großer Schreck herausstellt, aber der Laborbefund erscheint mir bei Recherche sehr heftig und ich bekomme immer mehr und mehr Angst und wünsche mir dazu Ihre ehrliche Meinung. Zu mir: ich bin 35Jahre alt und habe eine vierjährige Tochter, die Blutungen nach GV habe ich ja bereits beschrieben. Seit Juli 2013 bin ich wegen Depressionen krankgeschrieben und nehme regelmäßig Medikamente.
Im Befund steht:
endozervikale Zellen: vorhanden
Qualität: geeignet
Profilerationsgrad: 3-4
Flora, Infekte: Mischflora
andere Zellen: Granulozyten, Metaplasiezellen, Erythrozyten
Bemerkungen: Zellen einer schweren Dysplasie/ Ca. in situ. Drüsenbeteiligung nicht auszuschließen. Immunzytochemie: CINtec plus: positiv
Beurteilung:IVa-p
Empfehlung: histologische Klärung.
Da meine damalige Gyn. kurz nach Geburt meine Symptome und die mehrfache Empfehlung meiner Hebamme nicht für voll nahm, musste ich mit Neugeborenem in's KH wegen zwei großen Mamma-Abszessen und heute deswegen zwei große Narben an der Brust. Seitdem war ich nur noch zur letzten Abschlussuntersuchung nach der Schwangerschaft irgendwann Herbst bzw. Ende 2013.
Ich wäre dankbar für Ihre Einschätzung des Befundes insofern möglich, sprich: wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Krebsbefundes, sollte ich mich ggf. vielleicht schon kümmern wegen nachfolgender Behandlungsmöglichkeiten etc..
herzlichen Dank und beste Grüße aus Hamburg
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