Mein Problem ist folgendes: Seit Anfang letzten Jahres ging es los daß meine monatlichen Regelblutungen unregelmäßiger wurden, ich auch über einen längeren Zeitraum (damals so ca. 2-3 Wochen) Blutungen hatte. Daraufhin hatte ich dann im Frühjahr 2014 meine damalige Frauenärztin aufgesucht, welche mir nach der Untersuchung zu einer sog. Ausschabung riet. Diese wurde im Juli 2014 durchgeführt. Es soll damals alles normal verlaufen sein und sie meinte, es sei alles in Ordnung. Ich bekam dann Ende August meine nächste Regelblutung, die die ersten 3 Tage sehr gering war, aber was ich dann am 4.Tag erlebte war für mich der reinste Horror, da war ich locker mit ca. 10-12 Tampons dabei und diversen Vorlagen, teilweise im Stundentakt gewechselt und trotzdem bin ich z.T. regelrecht "durch" gewesen. Am nächsten Tag war es dann wieder relativ normal und verlief dann noch ein paar Tage so. Einen Monat später hatte ich es fast wieder in dieser Form, erst 3 Tage kaum der Rede wert, aber dann ging es wieder los, aber da nicht ganz so wie den Monat davor. Ich wäre aber beide Male nicht in der Lage gewesen arbeiten zu gehen, ich hatte da zum Glück frei. Ich war daraufhin auch wieder mehrmals bei meiner Frauenärztin und schilderte ihr diese Dinge und sie meinte dann, da müsste sie mir auf jeden Fall Hormone verschreiben, wovon ich nicht gerade begeistert war (hatte mich bereits im Jahr 2000 sterilisieren lassen, um nicht dauernd weiter die Pille nehmen zu müssen).
Ich fragte sie daraufhin, ob es denn nicht möglich wäre, daß ich mit der Dreimonatsspritze behandelt werden könnte was dann auch Anfang Oktober begonnen wurde. Aber von seiten meiner Ärztin kamen keinerlei weitere Infos zu anderen Möglichkeiten oder so, nur in kurzer Form entweder Hormone oder Gebärmutter raus, was ich ziemlich radikal fand. Von anderen Frauen aus meinem Bekanntenkreis hatte ich bis dahin nur positive Erfahrungen gehört, die sich mit diesen Spritzen behandeln ließen und vor allem dann auch bis auf ganz wenige Ausahmen keine Regelblutungen mehr hatten.
Leider war das bisher bei mir nicht der Fall. Mittlerweile habe ich Anfang Juni die 4. dieser Spritzen bekommen und habe nach wie vor nur Probleme. Von Mitte November bis Anfang Januar hatte ich durchweg Blutungen, dann mal ca. 3 Wochen nichts, dann mal wieder bis zu ca.10 Tage Blutungen, letzlich von Mitte Februar bis Ende April mit Ausnahme von einem (Horror-) Tag hatte ich dann mal tatsächlich nichts. Jetzt habe ich wie gesagt seit Ende April durchweg mal mehr mal weniger Blutungen und es sind immer wieder Tage dabei, wo ich wie aus dem Nichts plötzlich dermaßen blute, daß ich es manchmal nicht mal gleich zur Toilette schaffe und dann "durch" bin, sogar schon mal bis auf die Stuhlauflage vom Gartenstuhl, das ist einfach nur peinlich und für mich langsam untragbar, auch heute ist mir das wieder passiert. Mittlerweile lege ich mir schon ein altes Kissen zusätzlich auf den Stuhl oder auf den Sessel um mir nicht alles zu "versauen". Selbst frühmorgens bin ich schon wach geworden, habe gemerkt daß es wieder läuft und hatte dann auch schon mal Flecken auf dem Laken...
Ich hatte mir im Februar auch den Rat einer weiteren Frauenärztin eingeholt zu der ich dann letzlich auch hin gewechselt habe, diese hat mich auch sehr ausführlich beraten und ich fühlte mich auch erst mal besser aufgehoben, aber hauptsächlich riet sie mir auch zu Geduld, die ich auf jeden Fall haben muss, da sich das schon über einen längeren Zeitraum mit diesen Blutungen hinziehen kann...
Fakt ist: Seit der Ausschabung vor mittlerweile fast einem Jahr ist nichts mehr wie es war, ich habe z.T. richtige Horror-Blutungen, was ich noch nie zuvor in dieser Form hatte. Ich bin langsam nervlich total am Ende, da ich den Eindruck habe, daß ich nicht richtig ernst genommen werde, da kann ich noch so oft zur Ärztin gehen, werde aber einfach nur mit den Worten Geduld, Geduld abgespeist. Es hat sich mit der Dreimonatsspritze rein garnichts! geändert im Gegenteil, z. Zt. kommen bei diesen plötzlichen starken Blutungen auch Unterleibsschmerzen dazu, auch die zusätzliche Einnahme von Cyklokapron 500mg hat nichts geändert; allein während des Schreibens dieses Artikels musste ich 3x zur Toilette mit jedesmal viel rot...
Alles was ich wil, daß mir endlich vernünftig geholfen wird, denn es kann ja wohl auch nicht sein, daß ich schon zur Arbeit oder wenn man mal zu Besuch geht Wechselwäsche und jede Menge Vorlagen/Binden mitnehmen muss...Ich kann das ständige rot, das ich jetzt durchweg die 10.Woche habe nicht mehr sehen, ich kann einfach nicht mehr... Es kann doch nicht sein, daß es da keine Lösung gibt... Muss ich mir nochmal die Meinung eines weiteren Arztes einholen?, da habe ich echt keinen Bock drauf, ich will einfach nur endlich, daß mir geholfen wird- DAS ist absolut keine Lebensqualität sondern einfach nur Quälerei...
Gruß Janny64
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