ich hatte vor 1,5Jahren mal eine PCO-Diagnose vom Endokrinologen. Meine FÄ war der Ansicht, ich solle mir keinen Kopf machen, "Frauen mit PCO sehen anders aus" und der erhöhte Prolaktinwert könne auch vom Stress kommen.
Ich habe jetzt erneut einen Hormontest machen lassen mit einer noch unverständlicheren Diagnose.
Meine Laborbefunde stammen vom 26. Zyklustag:
FSH: 3,82 U/L
LH: 4,87 U/L
Prol: 22,8 ng/ml (leicht erhöht)
Andrs: 1,88 ng/ml
Prog:12,0 nmol/l
Follukulär: 0,1-1,1 ng/ml
Luteal: 0,9-5,0 ng/ml
Kommentar:
"Die hormonellen Befunde sprechen für ein PCO-Syndrom. Das bedeutet, nach dem Eisprung bildet sich das "Bett" des Eies im Eierstock nicht vollständig zurück und produziert weiter Progesteron. Da es das sogenannte Gelbkörperhormon ist, entsteht für ihren Körper der Eindruck einer Frühschwangerschaft, damit steigt auch das für die Milchproduktion zuständige Hormon Prolaktin. Diese Konstellation verhindert einen normalen 2-phasigen Zyklus und der hohe Progesteronspiegel verstärkt ihre Behaarung. Das Progesteron ist in seiner Struktur dem männlichen Sexualhormon relativ ähnlich."
Ich verstehe diese Diagnose nicht und habe deshalb ein paar Fragen, die Sie mir vllt. beantworten können:
1. Habe ich nun einen Eisprung laut dieser Diagnose, oder nicht?
2. Das Verhältnis LH/FSH spricht doch gar nicht für PCO und auch meine Ovarien sind nicht polyzystisch. Wie kommt der Arzt auf diese Diagnose?
3. Wenn ich weiter Prog. produziere, müsste dann nicht auch mehr Schleimhaut aufgebaut werden? Ich habe nur eine sehr schwache Regelblutung und bin deshalb irritiert.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir die Fragen irgendwie beantworten könnten, da ich langsam echt mit den Nerven fertig bin. Jeder Arzt erzählt mir etwas anderes und meine FÄ stellt das alles hin als wäre es nur stressbedingt, dass ich seit 9 Mon. erfolglos versuche, schwanger zu werden.
Viele Grüße
Kommentar