ich habe 10 Jahre die Pille (Valette) genommen. Im letzten Frühjahr habe ich mich entschieden diese abzusetzen, weil ich durch meine Mutter vorbelastet bin (Schlaganfall) & unter der Pille sehr oft Kopfschmerzen bishin zu Migräneanfällen hatte. Nach absetzen der Pille bekam ich allerdings starke Akne-Probleme, die mich soweit belastet haben, dass ich im Sommer letzten Jahres wieder angefangen habe die Pille zu nehmen. Die Akne wurde auch schnell wieder besser, aber meine allgemeine Lebensqualität hat sich verschlechtert. Die Kopfschmerzen waren schnell wieder da & ich war ziemlich oft sehr gereitzt, überempfindlich & antrieblos. Nach einem Besuch beim Hautarzt, der mir eine Salbe verschrieb, setzte ich die Pille erneut ab. Es folgten drei Wochen, wo ich unter sehr starken Kopfschmerzen, Schwindel & Übelkeit litt. Das pendelte sich nach diesen drei Wochen wieder ein & zurück blieben nur Durchschlafstörungen. Die Salbe vom Hautarzt hatte allerdings nicht bei mir angeschlagen. Somit ging ich wieder zum Frauenarzt, der mir eine neue Pille (Aida) verschrieb. Bereits einen Tag nach der Einnahme ging es mir so schlecht wie noch nie in meinem Leben. Ich hatte extreme Depressionsschübe, mir war übel, ich hatte Panikattacken, Schwindel & fühlte mich ingesamt furchtbar! Die Beschwerden hielten auch die nächsten 3 Tage an. Ich bin unter diesen Umständen auch an die Arbeit gegangen, die ich aber vorzeitig wieder beenden musste, weil mich dort eine ziemlich heftige Panikattacke erwischt hat. Die darauffolgenden zwei Tage lag ich nur im Bett, weil gar nichts mehr ging. Nach Absprache mit meinem Arzt, habe ich die Pille sofort wieder abgesetzt. Inzwischen ist das sieben Monate her & trotzdem fühle ich mich noch nicht besser. Beschwerden wie:
Kopfweh und Migräne
Schwindelgefühle
Lichtempfindlichkeit
Akne
Herzrasen
Kurzartmigkeit
Übelkeit
Zittern der Hände
Konzentrationsstörungen
Angstzustände
innere Unruhe
und und und
begleiten mich seitdem fast täglich. Ich habe in den letzten Monaten einige Untersuchen machen lassen:
EEG
Langzeit-EKG
Schilddrüsenuntersuchung
großes Blutbild
24 Std. Urin-Test
& am 4. Zyklustag wurde mir von meiner Frauenärztin Blut abgenommen & die Werte von FSH basal, LH basal, 17-ß-Östradiol (E2) & Progestron untersucht. Laut Labor passt die Östradiol/Progestron-Relation zum 4. Zyklustag. Da die Ärzte nicht weiter wussten, haben sie mir alle nahe gelegt mich in Therapie zu begeben, wo ich nun seit vier Wochen hingehe. Dennoch bin ich immer noch unsicher, ob bei mir nicht vielleicht doch eine hormonelle Störung anstatt einer psychosmatischen Belastung vorliegt. Ich habe gelesen, dass es nur sinnvoll sei, wenn innerhalb eines Zyklus dreimal das Blut untersucht wird & erst dann die exakte Konzentration der Hormone zu ermitteln sei.
Würden Sie mir einen Termin beim Endokrinologen empfehlen oder meinen sie auch, dass ich beim Therapeuten richtig aufgehoben bin ?
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