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Wie meiner Mutter beim abnehmen helfen ?

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  • Wie meiner Mutter beim abnehmen helfen ?

    Hallo :-)
    Meine Mutter ist 54 und muß so ca 6-7 Kilo abnehmen.
    Sie weiß aber absolut nicht, wie sie es anfangen soll und ich kann ihr auch nur begrenzt helfen.
    Gibt es vielleicht irgendwelche allgemeinen Ratschläge oder ein gutes Buch dazu ?
    Sie fängt jetzt auch mit Fitnessstudio an und befürchtet aber auch davon nicht abzunehmen.
    Momentan ist sie wirklich sehr unglücklich mit ihrem Gewicht.
    Sie wiegt 72kg bei 1,65.
    Wahrscheinlich spielen auch die Wechseljahre noch eine Rolle.
    Danke schonmal und viele Grüße!
    Anke


  • RE: Wie meiner Mutter beim abnehmen helfen ?


    Hallo Anke,
    da ich etwa in dem Alter wie Deine Mutter bin könnte ich Dir einige Tipps gebe, nach denen ich seit dem vergangenen Weihnachten bis jetzt 10 Kilo abgenommen habe.
    Ich habe wohlgemerkt keine der Diäten gemacht, die so im Allgemeinen den Umlauf machen aber ich habe rigoros meine Ernährung umgestellt, nachdem ich mich durch Lesen und hier im Forum schlau gemacht hatte.
    Morgens trinke ich als erstes den Saft einer Zitrone mit Wasser verdünnt und etwas Süßstoff. Danach gibt es ein ordentliches Frühstück. Entweder ein selbst zusammengerührtes Müsli aus Haferflocken, Magerquark oder -Joghurt und Obst.
    Oder 1 Scheibe Vollkornbrot mit Quark oder Käse (wenig Fettanteile) oder Cornedbeaf oder gekochtem Schinken. Habe auch schon mal Banane draufgedrückt oder Birnenscheiben. Jedenfalls mache ich mein Frühstück ausreichend und habe bis Mittag keinen Hunger mehr.

    Mittags soll man auch noch einmal ordentlich essen und das Abendbrot etwas weniger reichhaltig gestalten. Nach dem alten Motto: Frühstücken wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann.

    Ich nehme nur 3 Mahlzeiten täglich ein, also ohne die vielerorts empfohlenen Zwischenmahlzeiten. Diesen Rat hat mir auch meine Hausärztin gegeben, damit der Stoffwechsel in der Zwischenzeit an die Fettreserven geht und nicht dauernd mit dem "Neuangekommenen" beschäftigt ist. Hier im Forum habe ich das auch oft gelesen.

    Ich meide zur Zeit sämtliche Nahrungsmittel mit einem hohen glykämischen Index wie Kartoffeln, poliertem Reis und alle Weißmehlsachen.

    Ich esse sehr viel Gemüse (manche Mahlzeiten bestehen nur aus Gemüse, wie Gemüsepfannen *lecker")und auch einiges Obst. Praktisch zu jeder Mahlzeit etwas.

    Fleisch esse ich weniger, wenn dann Pute oder Hühnchen, öfters esse ich Fisch, Wurst überhaupt nicht (brauch ich auch nicht).

    Fett verwende ich so gut wie gar nicht, lediglich ein Teelöffelchen Leinöl wegen der "gesunden" Omega3-Fette. Manchmal esse ich Walnüsse.


    Ich esse viel mit Quark, achte darauf täglich 0,8 bis 1 Gramm Eiweiß pro Körpergewicht zu mir zu nehmen WICHTIG!! sonst baut sie Muskelmasse ab und nicht Fett, kann auch den Herzmuskel betreffen.

    So, und dann esse ich nicht mehr als 1000 kcal am Tag. Das mach ich aber entgegen den Empfehlungen. Man sollte eigentlich nicht unter seinen Grundumsatz gehen, damit sich der Stoffwechsel nicht auf das Wenige einstellt wegen des Jojoeffektes, wenn man die Kalorienzahl wieder steigert.
    Da ich aber satt werde, es mir gut dabei geht, ich weder friere noch hungere, habe ich es dabei erstmal belassen. 7 Kilo möchte ich noch weniger wiegen, dann werde ich versuchen ganz langsam in Etappen die Kalorienzahl zu steigern. Aber ich werde nie wieder so unbedacht essen wie vorher. Ab und zu genehmige ich mir auch mal einen "Ausrutscher", nämlich immer dann, wenn eine Einladung ins Haus flattert oder wie heute jemand ein Früchtekörbchen aus Blätteteig mit nem Haufen Schlagsahne spendiert, weil er Geburtstag hat. Dann habe ich inzwischen auch kein schlechtes Gewissen mehr wie anfangs, weil ich gemerkt habe, dass, wenn ich danach meine Essensgewohnheiten beibehalte, nichts passiert.
    Hier bei www.m-ww gibt es einen Kalorienzähler, welcher auch die anderen Werte mit ausweist. Den benutze ich fast täglich, obwohl mir inzwischen das Meiste schon in Fleisch und Blut übergegangen ist.
    Wie wärs denn, wenn Deine Mutti hier im Forum mit uns sich austauscht? Wir helfen uns gegenseitig, wenn Fragen auftauchen.
    Ich hoffe, ich habe nichts Wesentliches vergessen.
    Gruß auch an Deine Mutti
    Ursula

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    • RE: Wie meiner Mutter beim abnehmen helfen ?


      Dooooch!!!!!! ich habe was Wichtiges vergessen, nämlich die Bewegung. Fitnesscenter is schon mal ganz gut, war ich auch mal. Leider habe ich aber keine Zeit mehr dazu...ähämm naja, es ist auch mehr der innere Schweinehund, sonst würde ich die Zeit irgendwie rausschinden :-)
      Aber ich habe ein Ergometer zu Hause. Da strampel ich täglich 15 bis 20 Minuten (mit Fernsehen gucken, sonst zu langweilig *g*)

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      • RE: Wie meiner Mutter beim abnehmen helfen ?


        Hallo Ursa!
        Sie haben eine sehr umfangreiche und schöne Antwort gegeben! Sie haben das gut gemacht mit der Ernährungsumstellung! Was mir gut gefällt, das Sie gelernt haben Ihr schlechtes Gewissen abzubauen, wenn mal etwas "unvorhergesehenes" verzehrt wird! Genau so ist es richtig "flexibel kontrollieren" und bei der nächsten Mahlzeit wieder auf das eigene Konzept achten.
        Buchtipp für Anke 3: "Schlank ohne Diät" (Dr. Raschenberger)
        Viele Grüße und vielen Dank für Ihren Beitrag
        Fr. Walter-Friedrich (m-ww.de)

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        • RE: Wie meiner Mutter beim abnehmen helfen ?


          Danke für die Antworten!
          Ich werde das mal meiner Mama weiterleiten :-)
          Vielleicht motiviert sie das ein bisschen!

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