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Fettangaben

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  • Fettangaben

    Hallo.

    Ich bin seit einiger Zeit ziemlich vorsichtig in Sachen essen. Ich habe keine Magersucht. Aber ich mache mich verrückt mit Fettangaben und Kalorienangaben auf Verpackungen. Wenn ich weiß, BEsuch kommt, und es gibt Kuchen, habe ich schon Horror, und sehe mich förmlich zunehmen. Beim Joghurth traue ich mich fast nur einen zu Essen, der höchstens o,1% Fett hat.
    Ich habe kein Übergewicht. Man geht ja inzwischen nach dem Bodymaßindex. Der liegt bei mir im "Idealbereich" und trotzdem fühle ich mich zu dick. Mag meinen Bauch nicht, und die Hüften.
    Vor einigen Jahren war ich zu dünn, aber es gefiel mir besser. Keine Sorge, ich werde nicht anfangen eine richtige Diät zu machen. Dann treieb ich lieber mehr Sport. Ich fahre täglich Rad, weil ich Angst habe zugenommen zu haben.

    Habe auch immer Angst mich auf eine Waage zu stellen. Bescheuert : )
    dabei kann ich nunmal mit meinen 1,79cm nicht allzuleicht sein.

    Aber ich denke immer, ich müßte etwas dünner sein.
    Ich esse eigentlich ganz gesund. Das einzige was nicht so gut ist, das ich gerne Salzstangen in größeren Mengen esse : )

    Ich übertreibe es inzwischen glaube ich mit meiner Fettmengenguckerei.

    ist einer unter euch, der ähnliche GEfühle hat?
    der beim Anblick von bestimmten Lebnsmitteln mahrere Minuten da steht und überlegt ob er es essen soll oder nicht?

    wäre schön eine antwort zu bekommen.
    danke,

    Gruß simo


  • RE: Fettangaben


    Hallo Simo,

    ich kenne das auch sehr gut mit den Fett- und Kalorienangaben. es geht mir ähnlich wie Dir, ich habe kein Übergewicht, sondern schwanke im "Normal-" bzw. "Idealbereich".
    Ich fühle mich auch nicht wohl in meiner Haut (Bauch, Hüfte usw.).
    Zwar ist es seitdem ich mehr Sport treibe besser, d.h. es schlabbert nicht alles so :-), aber abnehmen tue ich dadurch leider auch nicht. Klar, ich habe an Muskelmasse zugelegt, und dann zeigt die Waage (da stehe ich auch sehr ungern drauf) natürlich auch nicht weniger an, weil ja bekanntlich Muskeln mehr wiegen als Fett. Aber ich habe auch das Gefühl, nicht an Fett verloren zu haben, das hängt da immer noch genauso rum :-(. Es geht mir nur um mein Wohlbefinden, das ich wahrscheinlich bei ca. 2 Kilo weniger hätte, aber leider will es nicht klappen, egal, was ich mache.
    Manchmal kotzt mich das Kalorien-Fett-Gehabe richtig an und ich denke mir, je mehr ich mich damit beschäftige, desto unwohler fühl ich mich, weil es ja doch nicht klappt.
    Ich kann Dir leider keine Tipps geben, vielleicht nur den einen:
    Wenn Du Dich nicht mehr in dem Übermaße mit der Fettguckerei beschäftigst, dann fühlst Du Dich vielleicht auch wieder wohler, d.h. machst Dich nicht verrückt damit und hast den Kopf frei für andere Dinge.
    Ich versuche, mir das auch einzureden, meistens lese ich leider ein paar Tage wieder nur Nährwertangaben und Kalorientabellen :-(
    Aber ein bißchen hilft es :-)

    Alles Gute,
    hila

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    • RE: Fettangaben


      Hi,

      seit einiger Zeit und nach vielen, vielen Diäten über mehrere Jahre, nach jeglichen geistigen und körperlichen "Quälereien" habe ich fest beschlossen, mit meinem Körper Frieden zu schließen und mit ihm gemeinsam harmonisch weiterzuleben. Ich fühle mit viel, viel besser. Es wird betont, was hübsch und attraktiv ist, kaschiert wird das, was nicht ganz stimmt. Und gerade im Bereich Bauch und Hüften gibt es gute Möglichkeiten zum optischen Ausgleich. Und das mit der Unzufriedenheit ist häufig eine sehr subjektive Sache. Wenn mir etwas "gestunken" hatte, sah mir die ganze Welt etwas häßlicher aus.
      Viele Grüße
      Detelina

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      • RE: Fettangaben



        Hmm, die Welt sieht eher etwas häßlicher aus, weil ich mich nicht wohl fühl in meiner Haut ...
        Aber liebe Detelina, ich weiß schon, was Du meinst, ich find es echt gut, wie Du das machst und ich versuche das ja auch.
        Ich kann's leider nicht akzeptieren, weil das nicht "ich" bin, der da vor dem Spiegel steht.
        Ich weiß, es ist vielleicht wirklich nicht angebracht in diesem Forum, sich über solche "Lapalien" zu unterhalten, es gibt hier so viele, deren Probleme wirklich gravierend sind. Aber für mich ist es halt auch ein Problem, das da ist und ich nicht einfach wegschieben kann.

        Gruß,

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        • RE: Fettangaben


          Hallo simo!
          Wenn Sie nicht übergewichtig sind, dann ist das Fett auch nicht ihr Feind. Fett ist ein Nährstoff, dem wir es verdanken, das wir in der Evolution so weit gekommen sind. Stichwort: Hungerzeiten und überleben.
          Nun Hungerzeiten haben wir in unseren Gefilden keine, deshalb brauchen wir auch nicht so ein großes Depot, aber es darf ruhig in der täglichen Ernährung enthalten sein.
          Wenn Sie nicht davon abzubringen sind alle Verpackungen zu "inspizieren", dann rechnen Sie doch mal zusammen wieviel Gramm Fett Sie am Tag drin haben. Sie haben zwar keine Gewichts-, Geschelechts- , Alters- und Größenangabe gemacht, aber rechnen sie mal zwischen 50-70g +/- die es bei einem Normalgewichtigen sein dürfen ohne das Sie zunehmen!!
          Also essen Sie getrost mal etwas mit Fett, dafür kann ja die nächst Mahlzeit wieder fettärmer sein.
          Balance ist das Geheimnis - nicht völliger Verzicht!
          Letzteres macht krank im Kopf - und das wollen wir doch auch nicht oder!?
          Viele Grüße
          Fr. Walter-Friedrich (m-ww.de)

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          • RE: Fettangaben


            Hallo ihre beiden,
            vor Jahren hatte ich das gleiche Problem auch ... jetzt habe ich ein richtiges (+25 kg) ...
            Im nachhineine fällt mir auf, daß es dabei doch eigentlich gar nicht wirklich um meine 2-3 Kilos 'mehr' ging, sondern darum, daß ich allgemein mit mir nicht im reinen war und mich nicht leiden konnte.
            Ich dachte immer - wenn ich dünner wäre, wäre ich 'perfekter' - also auch liebenswerter.
            - Das ist bullsh**. Und ihr wißt das ja eigentlich auch.
            Tut besser etwas für Euer Selbstbewustsein - denn das da im Spiegel, das bist wirklich DU - niemand anders - und solange Du nicht ungesund dick bist, ist das doch eigentlich okay.
            Gruß,
            Sabine

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