Im Frühjahr 2020 bekam ich immer wiederkehrend Magenschmerzen und Übelkeit. Es wurde abgetan - es sei psychisch bedingt. Im Sommer dann ein Arztwechsel. Dort schilderte ich die immer wiederkehrende Übelkeit und auch das ich häufig unverdaute Essensreste im Stuhl (Champignons, Zucchini - manchmal erst drei Tage nach Verzehr) erkenne. Ich solle mich entspannen hieß es da. Da ein zu Beginn des Wechsels gemachtes Blutbild ok war.
Mit Schonkost ging es mir besser.
Im September 2020 stellte ich dann unter der Dusche fest: meine rechte Bauchseite ist plötzlich deutlich „dicker“ oder geschwollener als die Linke. Habe dies dem Arzt erläutert, er machte einen Ultraschall und sagte/ da ist nix. Nur etwas Stuhl sei zu erkennen und er sähe auch keine deutliche Schwellung.
Die stuhlprobe brachte helicobacter zum Vorschein & ich machte eine 7 Tage ZacPac Kur. Erneute Probe auf Helicobacter (sowohl stuhlprobe als auch Atemprobe) war negativ.
Gynäkologisch gab es auch keine Erklärung für die dickere Seite. Aber auch hier sagte die Ärztin: ich sehe auf dem Ultraschall Stuhl - dabei war ich vor der Untersuchung auf der Toilette und hatte noch nichts gegessen.
Januar 2021 Vorstellung beim Gastroenterologen: stuhlprobe und Blut waren offenbar unauffällig, ebenso konnte er beim Ultraschall nichts außergewöhnliches entdecken.
Im Sommer 2021 wechselte ich nochmal den Hausarzt, da ich mich nicht ernst genommen fühlte. Meine rechte bauchseite nach wie vor dicker und ein „ekliges“ Gefühl. Man sieht die „Schwellung“ deutlich wenn ich auf de rücken liege oder sitze und der Bauch etwas überhängt. Das Gefühl die Hose sitzt rechts auch am Oberschenkel bzw. der Leiste enger ist auch da.
Es wurde ein MRT des Abdomen mit Kontrastmittel gemacht - soweit nichts spektakuläres zu sehen. Der Radiologe sagte was von einer Zyste in der Leber - im Bericht stand aber nichts davon und der Hausarzt sagte: das man diese suchen müsste. Der neue Arzt sagte: MRT also ok.
Da ich ihm sagte, dass ich oft Verdauungsprobleme habe. Wechsel zwischen sehr hartem und trockenem Stuhl und sehr weichem bis breiigen, bekam ich eine Überweisung zur Magen Darm Spiegelung.
Ich war beim gleichen gastroenterologen wie zu Beginn des Jahres. Dieser hielt die magenspiegelung für angezeigt, da immernoch häufiger Übelkeit vorhanden war/ist. Schaute sich meinen Bauch aber nicht an. Er sagte: ich hätte ja jetzt sogar nen MRT gehabt, welches unauffällig war - ich könnte jetzt noch zehnmal den Arzt wechseln. Alle würden sicher zu einer Darmspiegelung raten. Aber er sei zu 85% sicher, dass da nicht bei rumkäme und er würde sie nicht als angezeigt ansehen. Außerdem sei die ja auch mit nicht grad wenigen Risiken verbunden. Also ließ ich nur die magenspiegelung machen - nicht auffällig…
Vor kurzem machte der Hausarzt ein Blutbild. Alles ok, sagte er. Außer Eisen und folsäuremangel.
Ich habe mit wenigen Ausnahmen täglich Stuhlgang. Immer eher weich bis breiig - jedoch vorne weg immer ein paar trockene kot“Bällchen“. Manchmal ist der Stuhl sehr weich und dünn geformt (dünn wie ein kleiner Finger) - das sagte ich allen Ärzten.
ein proktologe stellte im Sommer Hämorrhoiden 1.&2.Grades fest. Gestern war der Stuhl sogar zweifarbig: hellbraun wie immer und etwas dunkler. Aber vermischt. Ich habe viel Luft im Bauch - bin bei der osteopathie. Es grummelt und zischt und macht oft Geräusche - meist an der gleichen Stelle (rechts im Bauch).
Ich habe so Angst krank zu sein. Ich habe einen 3jährigen Sohn - den will ich aufwaschen sehen.
Aber kann ich wirklich schwer krank sein, ohne das all diese Untersuchungen in eine beängstigende Richtung zeigen. Oder verstehe ich was falsch?
es tut mir leid - wahrscheinlich ist niemand bis hierher gekommen. Falls doch: Danke für‘s Lesen und vielleicht etwas Mut.
Angsthase2018
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