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Verwachsungen nach Darmkrebs OP

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  • Verwachsungen nach Darmkrebs OP

    Ich muss sagen, dass ich nach der Op mehr Probleme habe als vorher. 09/18 Rektumkarzinom mit offener Op und Stoma. Rückverlegung erfolgte 01/19. Ich habe unaufhörliche Schmerzen unten links (war auch Grund der Krankenhausaufnahme -Diverkulitis), behandelt und wieder entlassen . Nach 14 Tagen das gleiche wieder und diesmal ohne das ein Rückgang der Beschwerden stattfand. Man entschloss ich sich dann zur Kolo. Ergebnis : Rektumkarzinom. Es folgte die OP. Aber die Schmerzen stellten sich wieder ein und sind bis Heute nicht mehr verschwunden. Man hat mich auf Buprenorphin-Pflaster eingestellt ohne eine Diagnose zu stellen. Die Schmerzen sind ständig da und verstärken sich oft. Der ganze Unterbauch links bis in die Mitte Blasengegend tun mir weh. Von der Blase her kommen oft stechende , einschießende Schmerzen und keiner kann helfen bzw. kann mir sagen was da nicht stimmt. Man schieb es auf Verwachsungen. Kann es sein das Darm und Blase verwachsen können? Ich muss noch sagen, dass bevor der Rückbau stattfand , der Darm nochmals geklebt werden musste weil da ein Loch an der Anastomose war. Diese war schon 3 Monate da und wurde so laut Arztbrief von außen abgedeckt ( von was steht nicht da) und erfordert derzeit keine Maßnahmen. Ich kann doch nicht mein Lebenlang nun Morphium nehmen das mit ich den Tag rumbekommen. Was schlagen Sie mir vor? Was sollte , könnte ich machen lassen ?


  • Re: Verwachsungen nach Darmkrebs OP

    Verwachsungen entstehen leider nach jedem chirurgischen Eingriff und Entzündungen in der Bauchhöhle. Ich hatte 10 Bauch-OPs: 5 laparoskopische und 5 offene Eingriffe sowie eine schwere 4-Quadranten-Peritonitis. Natürlich habe auch ich mit verwachsungsbedingten Beschwerden zu tun, die nach jahrelanger osteopathischer Therapie soweit zurückgingen, dass ich keine Subileuszustände und kaum Schmerzen mehr habe. Eine Adhäsiolyse bringt meist nichts, außer dass Verwachsungen gelöst werden, dafür entstehen aber neue Verwachsungen, die vielleicht sogar noch gröbere Beschwerden machen.

    Typisch für verwachsungsbedingte Schmerzen ist eine massive Verstärkung nach dem Essen und bei körperlicher Bewegung. Nachts hat man i.d.R. Ruhe. Und ja, Verwachsungen können innere Organe durch sog. Briden verbinden und sie so in ihrer Bewegung bzw. Ausdehnung (Blase!) beeinträchtigen - bei mir sind alle Organe inkl. der Blase betroffen. Nehmen die Beschwerden bei mir wieder zu, gönne ich mir eine erneute Therapie-Serie bei meiner Osteopathin, die zugleich Dipl.-Physiotherapeutin ist. Die Osteopathie kann ich bei Verwachsungen wärmstens empfehlen. Wichtig ist es in meinen Augen aber, dass es sich beim Therapeuten um eine Fachkraft der Physiotherapie mit Zusatzqualifikation Osteopathie handelt. "Osteopath" ist wie "Heilpraktik" keine geschützte Berufsbezeichnung, so dass man auch an Volldeppen geraten kann.

    Schmerzmittel bringen auf die Dauer nichts, zumal sie abhängig machen, so dass man mit der Zeit immer höhere Dosen benötigt, um eine Wirkung zu erzielen.

    Alles Gute!

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    • Re: Verwachsungen nach Darmkrebs OP

      Hallo Monsti,
      nein auch Nachts habe ich keine Ruhe. Sie sind ständig anwesend und lassen kaum Platz zum Luftholen. Physio hab ich auch schon durch. Hat nichts gebracht außer das sich die Schmerzen hinterher immer verstärkt haben und ich zusätzlich zum Schmerzpflaster noch eine Capros - Kapsel einwerfen musste.

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      • Re: Verwachsungen nach Darmkrebs OP

        Ich spreche nicht von Physio, sondern von Osteopathie. Das sind zwei unterschiedliche Ansätze.

        Dass Du auch nachts keine Ruhe hast, tut mir sehr leid. Dies spricht eigentlich gegen verwachsungsbedingte Schmerzen. An Deiner Stelle würde ich doch hartnäckig nach der Ursache der Schmerzen fahnden lassen, notfalls auch per Zweit- und Drittmeinung. Opioide sind keine Lösung auf Dauer.

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