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Angst vor Darmkrebs

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  • Angst vor Darmkrebs

    Guten Tag,

    Ich bin fast 31 und männlich.

    Seit März habe ich Probleme mit meinem Magen und Darm. Alles hat angefangen mit merkwürdigen Missempfindungen. Schweregefühl mal links, mal rechts. Mal ein brennen, mal ein kribbeln. Mal hat der Magen gezwickt. Hinzu kam eine eitrige Bronchitis, welche mit Antibiotika auskuriert wurde.

    Aber der Stuhlgang war immer normal und die Blutwerte waren OK, es gab eine kleine Blutanämie, aber beim nächsten mal waren die Blutwerte genau auf Soll.

    Nach einer Magenspiegelung hieß es leichte chronische Gastritis. Und es hieß von den Symptomen hätte ich Reizdarm. Eine Lebensmittelallergie wurde mit einem Bluttest ausgeschlossen.

    Ich habe dann Gelsectan genommen und dachte das half auch. Mittlerweile sind diese Darmbeschwerden wieder da. Und der Stuhl passt auch nicht mehr. Oft ist viel Schleim dabei. Manchmal sieht es aus wie Himbeergelee. Aber das sind nur minimale Mengen.
    ​​​​​​
    Drei Fobs ergaben kein Blut. Allerdings war da nie das Gelee dabei. Oft habe ich aktuell breiigen und harten Stuhl gemischt. Und er riecht ein bisschen beißend.

    Am 18. Juli habe ich Termin zur Darmspiegelung. Ich habe so Angst das es Darmkrebs sein könnte.

    Wobei es in der Familie nie einen Fall gab.

    Eine Zeit lang hatte ich auch mal so Stechen im Enddarm Bereich. Ich war dann zwischendurch schon bei einem Proktologen. Dieser meinte ich habe einen inneren Schleimhautvorfall und davon können diese Schmerzen gekommen sein. Aktuell bin ich jedoch schmerzfrei. Ich soll Übungen dafür machen, es wäre noch nicht behandlungsbedürftig.

    Desweiteren hatte ich 5 Tage rote Fäden und manchmal weiße Fäden in Stuhl. Jetzt sind diese aber anscheinend wieder weg. Könnte ich aber auch nicht auf ein Lebensmittel schließen was gegessen haben könnte. Einmal aß ich am Abend Salat, der kam am nächsten Morgen wieder raus. Ich konnte es genau erkennen. Seitdem ist der Stuhl so komisch.

    Ich habe jetzt fürs Labor auch eine Stuhlprobe abgegeben und es wird nochmal das Blut untersucht.

    Ich kann auch nicht viel essen zur Zeit. Da wird mir übel. Vielleicht kommt dass noch von der Gastritis? Bis gestern hatte ich knapp einen Monta lang Pantozol genommen, wegen dieser Gastritis. Jetzt ist die Packung zu Ende und nehme keine mehr. Weil ich nicht so viel esse nehme ich aktuell gut ab.

    Ich habe in den letzten 4 Jahren mein Gewicht bewusst reduziert. Von 136kg auf aktuell knapp 84kg. Aktuell esse ich am Tag nicht mehr als 800 bis 1500 kcal, was dazu führt das ich in einer Woche bis zu 2 kg abnehme. Aber ich kann einfach nicht viel essen aktuell.

    Was stimmt nicht mit mir. Ich bin ratlos, mache mir Sorgen und kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Ich habe Angst das es heißt Darmkrebs.

    Viele Grüße

    Tokyo333
    ​​​​​



  • Re: Angst vor Darmkrebs

    Was ich noch anmerken möchte, ich hatte die letzten Tage eine Erkältung. Aktuell habe ich noch einiges an Schleim im Hals. Diesen schlucke ich oft, weil die Situation es nicht immer zulässt diesen in ein Taschentuch zu spucken. Kann es sein das der Schleim einfach so dann mit dem Stuhlgang rauskommt? Das deswegen so viel Schleim ist? Kann die Erkältung meine Darnflora kaputt gemacht haben, das deshalb es so komisch ist aktuell?

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    • Re: Angst vor Darmkrebs

      Eine radikale Diät kann auch zu Magen-Darm-Problemen führen.

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      • Re: Angst vor Darmkrebs

        Eine radikale Diät kann auch zu Magen-Darm-Problemen führen.
        Ich habe das ja langsam gemacht binnen 4 Jahren und nicht radikal in 6 Monaten oder so...

        Kommentar



        • Re: Angst vor Darmkrebs

          Du meinst also es macht deinen Körper nichts aus, wenn du ihn langsam an eine Hungerzeit gewöhnt hast?

          Man muss sich ausgewogen ernähren, ansonsten führt es zu Problemen.
          Nach so langer Zeit immer noch 2 Kilo die Woche abzunehmen, ist ganz sicher nicht gesund.

          Die Darmflora braucht auch bestimmte Nahrung, sie ist ein eigener Organismus, der Selbstständig auf Veränderungen reagiert.
          Wenn du Antibiotika genommen hast, so muss die Darmflora wieder stabilisiert werden, das geht nur über die Nahrung oder ein Medikament, aber wenn in der Nahrung nicht genug zum Nähren ist, dann machen es Zusatzmittel nicht wett, es gibt immer Verluste bei der Verwertung im Bezug zu einer guten Ernährung.
          Bei einer Neigung zur Gastritis kann das auch Probleme machen, wenn der Magen nur (oder vielleicht nicht einmal) das Nötigste erhält.

          An Krebs solltest du jedenfalls nicht denken und hier geht es ja auch eher nicht um Menschen die an Krebs denken, sondern um Menschen die Krebs haben.

          Vertrau einfach deinem Arzt und den Ergebnissen, was anderes kann hier sowieso niemand sagen..

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          • Re: Angst vor Darmkrebs

            Hallo Tokyo

            ich kann verstehen, dass du momentan wenig essen runter bringst. Aber du musst unbedingt was essen. 800 kcal sind zu wenig. Versuche mal (Gemüse-)Suppen, Nudeln mit leichter Sauce, nichts fettreiches, Obstpüree, Kartoffelmus, Kartoffeln mit Sauce, gekochte Karotten, ... das tut Magen und Darm gut. Viel trinken außerdem.

            Nach Antibiotika haben viele Menschen Probleme mit der Darmflora. Eine Radikaldiät dazu ist dann einfach zu viel für den Darm. 2 Kilo pro Woche ist absolut nicht gut, das bedeutet für den Körper totalen Stress, zu deiner Krankheit noch dazu.

            Es ist gut, dass du einen Termin zur Darmspieglung hast. Deine Beschwerden könnten beispielsweise auch von einer (akuten o. chronischen) Darmentzündung kommen. Das sollte abgeklärt werden. Wenn dann nichts rauskommt, kann man immer noch vom Reizdarm ausgehen.

            An Darmkrebs denke ich jetzt erstmal nicht. Zumal du dafür auch noch zu jung bist.

            Also beruhig dich. Warte in Ruhe die Spieglung ab, was anderes kannst du jetzt sowieso nicht machen.

            LG July

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            • Re: Angst vor Darmkrebs

              Na ja, ich esse schon gesunde Sachen. Salate, Früchte, Bananen, Hähnchenfleisch oder Vollkornprodukte. Manchmal gönne ich mir aber auch Schokolade oder mal sowas wie Pizza oder Kuchen. Aber sehr selten.

              Aber mittlerweile bin ich so schnell satt und verliere den Appetit. Bis März war auch alles OK. Nach dem Antibiotika habe ich so eine Kur gemacht von tetesept.

              Wie gesagt Antibiotika war im März. Aktuell habe ich nichts davon genommen.

              Heute habe ich mal Perenterol Forte genommen und hoffe der Stuhlgang bekommt wieder etwas mehr Form.

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              • Re: Angst vor Darmkrebs

                Hallo,
                du ernährst dich unwissentlich leider in der momentanen Situation falsch. Gesund heißt nicht für den Darm im Moment gut.

                Bspw. Salat ist für den Darm große Arbeit. Generell alles rohe Gemüse und rohe Obst (außer Obstmus) ist schwer verdaulich und sollte nicht unbedingt momentan von dir gegessen werden. Gemüse einfach kochen/dünsten. Und auch Obst kochen oder pürieren.

                Und Vollkornprodukte sind zwar gesund. Aber in deiner Situation würde ich eher auf ballaststoffarme Kost umstellen. Heller Toastbrot erstmal. Das schont den Darmtrakt.

                Lg July

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