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Dünndarmverdickung

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  • Dünndarmverdickung

    Sehr geehrte Leser,

    ich hoffe wirklich sehr, dass sie mir helfen können bzw ich Ihre Meinung zu meinem Problem bekommen könnte.

    Zu meiner Person: Ich bin 19 Jahre alt, wiege 74kg und bin 183cm groß. Habe seit meiner Kindheit eine Pollenallergie, aber sonst keinerlei gesundheitliche Beschwerden. Meine Essgewohnheiten sind abwechslungsreich und gesund. Esse aber sehr viel und nehme dabei nicht zu. (Hausarzt meinte, dass dies mit dem Stoffwechsel und dem Alter zusammen hängt, da ich auch ein sehr aufgeregter Mensch bin)

    Seit Anfang diesen Jahres lief es mit meiner Gesundheit dann aber nicht mehr so gut. Anfang Februar litt ich unter einem Nierenstein, dieser wurde im minimal-invasivem Verfahren entfernt. Ich ging davon aus, dass es dann aber auch gut ist, falsch gedacht.

    Ich bin seit diesem Jahr auch regelmäßig joggen gegangen. 2-3 mal habe ich einen Tag nach dem Sport ein leichtes Stechen im Unterbauch verspürt. Bin sofort zum Arzt aus Angst vor einem weiteren Stein. Ultraschall und Abtastuntersuchungen ergaben nichts. Vor 3 Wochen habe ich nach einer langen Sportpause wieder mit dem Joggen angefangen und vorher ein Brot sowie einen Apfel gegessen. Die Sporteinheit habe ich sehr übertrieben zumindest körperlich. Am nächsten Tag hatte ich dann wieder ein, diesmal sehr starkes, Stechen im Unterbauch. Nach 24h besserte sich dies auch nicht und wurde am nächsten Tag noch schlimmer, da meine Eltern im Urlaub waren musste ich den Rettungsdienst rufen. Im Krankenhaus wurden dann mehrere Sonographien und ein CT mit Kontrastmitteln gemacht. Die Ultraschall Untersuchungen wurden mir als -unauffällig- beschrieben, jedoch kann es möglich sein, dass mein Darm wohl eine leichte Ausstülpung hat. Mehr wurde auch auf Nachfrage nicht gesagt. Die Blutuntersuchung ergab einen Entzündungswert von 14,12 bei den Leukozyten. Sonst war alles normal. Nach dem CT wurde ich gefragt, ob in meiner Familie jemand schonmal an einer Darmerkrankung litt, dies verneinte ich. (In unserer gesamten Familie ist kein Fall bekannt!). Ein Arzt sagte mir dann, dass es evtl. eine Entzündung im Darm ist, aber diese in meinem Alter wieder vergeht. Er meinte auch, dass ein CT an sich unauffällig sei. Am nächsten Tag bekam ich dann an der Rezeption meinen Arztbrief. Dieser hat mich dann extrem geschockt und ich muss auch sagen, dass ich seitdem nicht mehr ruhig schlafen kann.

    CT-Befund:
    "Stark meteoristisch geblähte Dick-und Dünndarmschlingen im Bereich des gesamten Abdomens. Nieren kommen regelrecht zur Darstellung.
    Terminale Iluem und vorgeschalteten Dünndarmschlingen zeigen eine Wandverdickung. Ebenso ein fixiertes Sigma im Bereich des kleinen Beckens, auch etwas Flüssigkeit im kleinen Becken. Differentialdiagnostisch ist in erster Linie an entzündliche Dünndarmveränderungen zu denken, z.b. Morbus Crohn."

    Ich bin dann sofort zu meinem Hausarzt gefahren, der auch nochmal einen Ultraschall machte und nichts erkannte. Er meinte er glaubt nicht an einen Morbus Crohn.

    Im Internet habe ich gelesen, dass Entzündungswerte wohl auch durch Schmerzen und starke Anspannung/Stress nach oben gehen können, wie es ja am Tag im Krankenhaus bei mir der Fall war.

    Ich habe zudem auch keine Durchfälle oder sonstiges. Am Tag der Schmerzen hatte ich ein Schwächegefühl und eine leichte Erkältung. Halsschmerzen etc.
    Nach 3 Tagen gingen die Schmerzen zurück und sind seitdem auch nicht wieder gekommen. Bei einem Gastroenteorologen war ich letzte Woche vorstellig. Er meinte jedoch, dass er sich ein Crohn vorstellen könnte. Hat aber nicht nach typischen Symptomen etc. gefragt. Er hat sich sehr nach dem Krankenhausbefund gerichtet. Er hat dann einen Termin zur Koloskopie angeordnet, diese ist aber noch gut 2 Monate hin.

    Zusatz: Ich habe sehr viel Appetit und sonst keine Probleme, auch wo die schmerzen austraten, hatte ich unverändert Hunger und Appetit.

    Ich würde mich sehr freuen eine Einschätzung zu bekommen, da ich echt nicht weiter weiß und mir große Sorgen mache!


    Liebe Grüße


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