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Panische Angst vor Darmkrebs

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  • Panische Angst vor Darmkrebs

    Guten Morgen.
    Ich mache mir große Sorgen um meine Gesundheit. Ich bin 31 Jahre alt, seit 2,5 Jahren Nichtraucher und habe vor 2 Jahren meinen Sohn per Not Sectio entbunden.
    Seither werde ich die 25 kg der Schwangerschaft nicht mehr los, folglich im Moment leider übergewichtig.

    Ich habe seit einigen Monaten immer Mal wieder Darmkrämpfe, eigentlich immer 0,5-2 Stunden nach dem Essen. Wenn ich dann auf der Toilette war, wird es besser, nach ca. 30 Minuten nochmal eine Attacke, gefolgt von weicherem Stuhl, aber kein Durchfall. Danach waren die Schmerzen weg und kamen erst ein paar Wochen später wieder.
    Nun ist es in den letzten beiden Monaten so, dass die Abstände immer kürzer werden zwischen diesen Krämpfen und ich auch noch ein bis zwei Tage danach einfach spüre, dass da was war. Aber es sind keine Krämpfe mehr und schmerzhaft ist es auch nicht. Nur komisch eben.
    Die Krämpfe befinden sich vorwiegend im Unterbauch, in Höhe der Kaiserschnittnarbe. In gleicher Höhe habe ich auch seit der PDA unter der Geburt eigentlich ständig Schmerzen, die aber aushaltbar sind. Magenschmerzen habe ich fast nie. Nach so einer Attacke habe ich dann meist ca. 36 Stunden keinen Stuhlgang, wenn dann was kommt ist es ziemlich dunkelbraun. Wenn alles wieder in Ordnung ist, hat auch der Stuhl für meine Augen wieder eine normale Farbe.
    Termin für eine Darmspiegelung ist in zwei Wochen und ich habe panische Angst vor dem Ergebnis. Der Arzt meinte zwar, er rechne nicht mit einem solchen Befund, aber ich bin so nervös, google viel, was meine Angst natürlich nur noch verstärkt. Vor allem, da ich die Schmerzen nicht mit bestimmten Speisen in Verbindung bringen kann. Ich glaube langsam, meine Panik trägt auch dazu bei, dass die Schmerzen mittlerweile alle paar Tage auftreten.
    Sonst geht es mir an und für sich gut. Routineblitbild vor 6 Wochen war OK, vom neuen habe ich noch keine Ergrnisse.
    Wie schätzen sie die Situation ein? Ist die Wahrscheinlichkeit, diese Krankheit zu haben, sehr hoch? Könnten die Rückenschmerzen da mit eine Rolle spielen oder könnten es gar einfache Verwachsungen nach dem Kaiserschnitt sein? Familiäre Vorbelastungen gibt es meines Wissens nach nicht.
    Ich wäre Ihnen für Ihre Meinung überaus dankbar.
    Freundliche Grüße,
    Kasperle.


  • Re: Panische Angst vor Darmkrebs

    Ihre Beschwerden klingen sehr nach einer Verdauungsstörung und weniger nach Darmkrebs. Sie können ganz beruhigt zur Darmspiegelung gehen, ich bezweifle aber daß da irgendetwas rauskommt was Ihre Beschwerden erklärt.

    Kommentar


    • Re: Panische Angst vor Darmkrebs

      Ein Tip zur Ergänzung, weil oft nicht danach geschaut wird: Eine Laktoseintoleranz (Laktosetest) und eine Sprue (Dünndarmbiospie im Rahmen einer Magenspiegelung oder/und Bluttest) können zusätzlich untersucht werden. Auch eine Porphyrie kann sehr selten der Auslöser solcher Probleme sein. Dies als Vorschläge für Ihren nächsten Besuch beim Hausarzt.
      Alles Gute!

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