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Mutter nach Darmkrebs-OP

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  • Mutter nach Darmkrebs-OP

    Hallo,
    die folgende Diagnose steht heute im Entlassungsbericht meiner Mutter (76 Jahre): ICD-O C 18.0, M8140/3, pT 4a, pN 1a (1/24), L1, V0, Pn 0, G2, R0 (lokoregionär). Könnten Sie mir dies bitte etwas übersetzen? Die Beratung ob einer adjuvanten Chemotherapie bei einem Onkologen steht noch aus, wird von den behandelnden Ärzten empfohlen. Erschwerend kommen Herzrhythmusstörungen und Durchblutungsstörungen im Kopf (2010 Apoplex) dazu. Es bleibt für uns die schwere Frage, ob und welche Chemo sinnvoll ist. Danke.


  • Re: Mutter nach Darmkrebs-OP


    Es handelt sich somit um einen Darmkrebs der zwar erfolgreich operiert ist aber mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 50% bereits zu einer Streuung in andere Körperregionen geführt hat. Diese Tumorzellen lassen sich durch eine Nachsorgechemotherapie mit 50%iger Chance abtöten. Das bedeutet daß sich die Chance dauerhaft geheilt zu sein von derzeit 50% durch eine Nachsorgetherapie (adjuvant) auf 75% erhöht.

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    • Re: Mutter nach Darmkrebs-OP


      Somit ist eine adjuvante Therapie sicher zu empfehlen, diese sollte innerhalb von 6 Wochen nach der OP starten. Sie kann ambulant durchgeführt werden. Angesichts des Alters reicht eine wöchentliche Therapie mit 5-FU und Folinsäure aus, man kann überlegen ob man Oxaliplatin hinzu gibt. Dies würde die Effektivität zwar geringfügig steigern, macht jedoch deutlich mehr Nebenwirkungen. Hingegen ist die erstgenannte Therapie sehr!! gut verträglich und nach 26 Wochen abgeschlossen.

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      • Re: Mutter nach Darmkrebs-OP


        Sehr geehrter Herr Dr. Hennesser,
        vielen Dank für Ihre Antwort. So gehen wir nun besser vorbereitet in das Gespräch mit dem Onkologen. Danke.

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