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Nach Darmkrebsoperation

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  • Nach Darmkrebsoperation

    Mein Mann wurde anfang Oktober am Mastdarm operiert. Es wurden 20 cm Darm entfernt und es verlief auch alles gut. Es handelte sich um einen T3 Tumor und ansonsten war zum Glück auch alles bei 0. Also R0,N0,M0,L0 und V0. Es ging ihm nach der Operation auch schnell wieder gut und er durfte 10 Tage nach der Op das Krankenhaus verlassen.

    Leider geht es ihm jetzt alles andere als gut. Er hat zwar keine Schmerzen ist jedoch ziemlich schwach, hat keinen Appetit und muss sich zum Essen zwingen. Dadurch hat er auch ziemlich an Gewicht verloren. Er nimmt auch Sanostol und ähnliches zu sich und jetzt hält er zumindest das Gewicht.
    Wollte mal fragen ob das normal ist, dass er sich nach dieser Zeit immer noch so schwach fühlt, so matt ist und überhaupt keinen Appetit hat.

    Mach mir Sorgen, weil ich ja doch bei vielen Erfahrungsberichten gelesen habe, dass viele Patienten nach einem Monat schon wieder soweit sind um eine Chemo zu machen (die er aber eh nicht braucht).

    Vielen Dank!


  • Re: Nach Darmkrebsoperation


    Diese Phase ist durchaus normal, wichtig und manchmal die Wende herbeiführend ist eine Besserung des Sauerstoffgehaltes des Blutes (bspw. durch Transfusionen), wenn der Hb-Wert erniedrigt sein sollte (Blutabnahme!).
    Beim Darmkrebs trägt die Chemotherapie meist zur Erholung bei, da sie wenig aggressiv ist und den Appetit steigert. Daher ist es kein Widerspruch, daß "andere Patienten kurz nach der Op schon eine Chemo straten können". Ihr Mann benötigt sie aber dem genannten Tumorstadium nicht.

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