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Coronavirus und Pfeiffersches Drüsenfieber

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  • Coronavirus und Pfeiffersches Drüsenfieber

    Hallo Liebe Community



    Ich suche nach Erfahrungen, Erkenntnissen, oder einfach einem Austausch über das Thema Coronavirus + Pfeiffersches Drüsenfieber. Das Thema ist bisher noch nicht sehr erforscht ist bzw. Ärzten können mir nicht wirklich helfen und auch im Internet ist nicht vieles zu finden ist.



    Vor ca. 1,5-2 Jahren wurde bei mir Mononucleosis (Pffeifersches Drüsenfieber) festgestellt. Wie viele vermutlich wissen erleiden mehr als 95% das Virus, der Großteil davon kaum ohne große Nebenwirkungen. Ein ganz kleiner Prozentteil erleidet einen schweren Krankheitsverlauf (Fatigue, Halsschmerzen, Antrieblosigkeit, etc.). Mich hat es erwischt, zwar musste ich bisher nicht monatelang im Bett verbringen wie ich es einige Male gelesen habe, jedoch leide ich seither an Erschöpfung (es kommt und geht wie es will, mal sind es mehrere Tage, teilweise Wochen). Ich kann schlafen wie viel ich möchte, die Erschöpfung lässt sich nur sehr schwer bekämpfen. Es ist teilweise so, dass Treffen mit Freunden, Geburstage usw. Ich sehr kurzfristig absage, da mein Körper einfach nicht bereit ist das Haus zu verlassen. Zudem habe ich seitdem viele Probleme mit meinem Hals. Ich habe in den letzten Monaten bereits 4x Antibiotikum verschrieben bekommen da ich andauernd an einer Halsinfektion leide. Dieses Wechselspiel zwischen müde sein und Halsschmerzen haben ist seither Dauerzustand.



    Eigentlich bin ich Sportler (Fussball, Laufen, Rennrad, etc.) doch seitdem ich die Diagnose bekommen habe schaffe ich meistens nicht mehr als 5km am Stück zu laufen, ganz zu Schweigen von der Müdigkeit, die meisten 1-2 Tage später eintritt als wenn mir mein Körper sagen möchte "halt, das war zu viel des Guten". 1-2 Stunden ins Fitness Studio zu gehen ist vollkommen ausgeschlossen.



    Als wäre dies nicht schon genug, habe ich vor fast genau einem Jahr auch die positive Diagnose zu COVID 19 bekommen. Ich war für 6 Wochen zuhause eingesperrt, da ich fortlaufend positive Tests erhalten hatte und zu der Zeit nur ein negativer PCR Test zur Karantäneentlassung geführt hat. Die Halsschmerzen waren in dieser Zeit besonders schlimm und auch danach weiter anhaltend. Außerdem war ich stehts aus der Puste, mit teilweise sehr schwerer Atmung, habe sehr schlecht geschlafen, was zu den Nebenwirkungen von COVID gehört.

    Nun war es zusätzlich aber auch so, dass sowohl Halsschmerzen als auch Müdigkeit sich seither wesentlich verschlimmerten. Als würden die beiden Viren sich gut verstehen und mir das Leben noch schlimmerer machen.



    Ich habe seit 1,5 Jahren sehr viele Ärzte besucht, Naturheilkundeexperten befragt und viele Sachen im Internet ausprobiert (Meditation, Yoga bspw.) doch vieles hat nur bedingt geholfen. Der letzte Lungenarzt hat mir sogar gesagt, dass es aussieht als hätte ich eine Form von Asthma entwickelt worauf Fatigue/schwere Atmung teilweise zurzück zu führen ist.



    Wie am Anfang geschildert, suche ich nach einem Austausch. Vielleicht gibt es Menschen die ähnliches durchmachen / gemacht haben. Vielleicht gibt es sogar "Heilmittel" oder zumindest Medizin, die in dieser Situation helfen kann.



    Ich bin über jegliche Hilfe dankbar

    LG




  • Re: Coronavirus und Pfeiffersches Drüsenfieber

    Guten Tag migoe77,

    vielen Dank für Ihren Beitrag in unserem Forum.

    Ich habe mir Ihren ausführlichen Beitrag durchgelsen und es tut mir leid, dass Sie so unter diesen Erschöpfungszuständen leiden.

    Leider schreiben Sie nicht genau wie der Verlauf der Covid-Erkrankung damals für Sie gewesen ist, ausser das Ihnen Atembeschwerden geblieben sind. Ich denke, es wäre auch interessant zu erfahren wie Covid bei Ihnen verlaufen ist.


    Ansonsten hoffe ich, dass sich auf Ihren Beitrag hin jemand melden wird und Sie hier Austausch finden.

    Alles Gute und viele Grüße

    Victoria

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