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Zoladex,vs,Aromatasehemmer??

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  • Zoladex,vs,Aromatasehemmer??

    Hallo Dr. Glöckner, oder wer immer mir auch helfen kann!!!

    DRINGEND, weiß nicht mehr was ich tun oder lassen soll, bzw. auf wen ich "hören" soll, außer auf mein Bauchgefühl.

    Erstdiagnose: 04/03, pT1c, M0, R0, N0, 34 Jahre
    Primärtherapie: BET Rx, 4 x EC, Nachresektion 09/03, Bestrahlung.

    Ab 01/04 TAM 20mg bis 04/05 genommen, abgesetzt wegen unerträglicher Nebenwirkungen, allen anderen voran durchschnittl. 3 Migräneanfälle/Woche! Wollte schließlich noch ein bißchen leben und auch bewußt erleben, was nicht mehr möglich war.
    Bei der letzten Nachsorgeuntersuchung in der Uni-Klinik Ffm. wurde die Ärztin richtig "zickig" von wegen Hochrisikopatientin und so. Daß ich ohne TAM ein extrem erhöhtes Risiko für ein Lokalrezidiv hätte. Hat dann auch beim Abtasten gleich etwas getastet: "Spüren Sie das nicht?", was sie bei der Sono nicht mehr gefunden hat.
    Empfehlung: Zoladex (Meines Wissens verursacht das gerade Kopfschmerzen, was mich ja nicht wirklich weiterbringen würde)
    Bin total verunsichert bei meinem Gyn. gewesen, der mir Femara (Aromatasehemmer) mitgegeben hat. Hätte wesentlich geringere Nebenwirkungen und Zoladex alleine wäre ohnehin nicht sinnvoll. Außerdem soll ich mich mit dem Thema "Hochrisikopat." nicht verrückt machen lassen. (Hab ihm auch gesagt, dass nach meinem Bauchgefühl das Thema BK erledigt ist. Mein Bauch hat mir schon die unmöglichsten Sachen vorgesagt, die sich im Nachhinein als Richtig herausgestellt haben. U. a. auch den BK).
    Hab jetzt natürlich wieder jede Menge im Internet gelesen und bin am Ende meiner Weisheit.
    Kann man einen Aromatasehemmer alleine nehmen, prämenopausal? Bringt das überhaupt was?

    Freue mich über jede Hilfe,

    Danke, Anscha



  • RE: Zoladex,vs,Aromatasehemmer??


    Sicher, ein Aromatasehemmer allein ist besser als gar nichts.
    Zoladex dazu wäre schon besser.
    Migräne muss darunter auch nicht auftreten.
    Das ist durch die östrogene Restwirkung des Tamoxifens dabei häufiger.

    Kommentar


    • RE: Zoladex,vs,Aromatasehemmer??


      Hallo Anscha,

      ich bin zwar schon 44 J. und meine BK-Diagnose war im 2002. Ich wurde zuletzt mit Zoladex und Aromasin behandelt. Nach dem Absetzen von Zoladex bekam ich ziemlich schnell meine Periode wieder. Da ich unter Zoladex auch starke Nebenwirkungen hatte, habe ich keine Lust die Therapie fortzusezten. Heute habe ich mich doch für die Zoladexspritze entschieden. Meine Ärztin sagte, falls die Nebenwirkungen wieder massiv auftreten, kann ich mir überlegen, ob ich auf Zoldex verzichten möchte aber auf jeden Fall sollte ich Aromasin weiter nehmen. Ich war immer der Meinung, dass Aromatasehemmer nicht für prämenopausalen Frauen indiziert sind. Dr. Glöckner schreibt, besser Aromatasehemmer als gar nichts. In dem Beipackzettel von Aromatasehemmern steht deutlich nur für Frauen nach der Menopause. Ich würde gern wissen, wie ist die Wirkungsweise dieser Medikamente bei Frauen vor der Menopause ? Wie wirken die Wirkstoffe gegen die Östrogene, die in den Eierstöcken produziert werden ? Ich bin ziemlich verunsichert und weiß nicht wie ich mich entscheiden soll. Meine Diagnose: 1,3 cm, pT1c, G2, ER- 100%, PR-neg. LK 23/frei, Her-2-neu: neg. Ablatio, keine chemo, nur endokrine Therapie. Ich würde gern wissen, wie hast Du dich Anscha entschieden ?
      Grüße anna G.

      Kommentar


      • RE: Zoladex,vs,Aromatasehemmer??


        An Herrn Dr. Glöckner,

        auf eine ähnliche Frage ( Bahandlung mit Aromasin ohne Zoladex) habe ich in einem anderen Forum folgende antwort bekommen:
        Liebe Anna
        In den "Waschzetteln" der Aromatasehemmer ist z.B. zu lesen:
        Zitat:
        Kontraindikationen
        Aromasin ist kontraindiziert bei
        - Frauen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe;
        - Frauen mit prämenopausalem Hormonstatus;- schwangeren oder stillenden Frauen.

        Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
        Vor Therapiebeginn muss bei Patientinnen, deren Postmenopausenstatus zweifelhaft scheint, eine
        Bestimmung der LH-, FSH- und/oder Oestradiolwerte durchgeführt werden, um den
        Menopausenstatus eindeutig festzulegen.

        aus:
        http://www.kompendium.ch/Monographie...=de&MonType=fi

        Daher wird meines Wissens immer auch Zoladex dazu gegeben.
        Aromatasehemmer sind bisher nur bei postmenopausalen Frauen zugelassen.
        Jetzt zu Deiner Frage:
        Bei prämenopausalen Frauen arbeitet das sog. "Reproduktions-System" ja noch auf vollen Touren, d.h. es werden ständig viele Sexualhormone gebildet, die die Menstruation hervorrufen bzw. eine Schwangerschaft ermöglichen.

        Diese Progesterone und Östrogene sind es, die den Tumor in der Brust zum Wachstum anregen, falls Dein Tumor hormonpositiv war.

        Nimmst Du jetzt einen Aromatasehemmer ein, wird dieser Vorgang unterdrückt.
        Jedoch, solange Du ohne Zoladex, einen Aromatasehemmer bekommst, bleiben die anderen Hormone aktiv .

        Es besteht jedoch die theoretische Möglichkeit, dass bei prämenopausalen Frauen, wenn sie kein Zoladex bekommen, die Dosis erhöht werden müßte , um tatsächlich überall eine Hemmung der Aromatase = Umwandlung zu Östrogene, die Hormone "lahmzulegen"

        Allerdings gibt es dazu noch keine Studien.

        Keiner der 3 Hersteller hat das Medikament bisher bei prämenopausalen Frauen ohne Zoladex "getestet" .

        Falls Du Dich auf dieses Experiment einläßt, wäre für viele von uns sicherlich interessant, welche Erfahrungen Du machst .

        Ich würde gern Ihre Meinung zu dem thema wissen.
        MfG
        Anna G.

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