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Brustkrebs

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  • Brustkrebs

    Hallo,

    ich brauche dringend einen Rat. Meine Schwester hat Brustkrebs. Sie wurde vor zwei Wochen daran operiert und beginnt jetzt mit der Chemotherapie. Man hatte anfangs bei ihr ein 1,1 cm großes Fibroadenom festgestellt, dass nach den üblichen Untersuchungen (Mammographie,Sonographie) als harmlos eingestuft wurde. Da sie schon einmal Krebs hatte (kein Brustkrebs) hat man trotzdem eine Biopsie gemacht und leider doch einen bösartigen Tumor festgestellt.
    Nun habe ich, da ich sehr festes Brustgewebe habe, routinemässig meine 2-jährige Kontrolle machen lassen. Gestern wurde ich von meiner Ärztin angerufen, sie sagte mir, dass ich ein 9 mm grosses Fibroadenom in der rechten Brust habe und in drei Monaten zur Kontrolle kommen soll. Ich bin völlig ratlos und verzweifelt, weil ich jetzt Angst habe, dass es evtl. auch bösartig sein könnte. Meine Schwester sagt, ich soll unbedingt auch eine Biopsie machen lassen.

    Könnten Sie mir da einen Rat geben?
    Hier der Befund:
    Digitale Mammaographie bds.:
    Im Mammogramm feie Einsehbarkeint von Kutis und Subkutis. Großknotig lipomatöse Durchsetzung des Drüsenkörpers mit febroglandulär akzentuierter Textur der axilären Quadranten beidseits. Keine mmalignomsuspekten Indurationen doder Nachweis gruppierter Mikrokalzifikationen. Präpektorale Lymphknoten rechts.
    Beurteilung: 1. Fibrös-zystische Mastopathie mit fibroglandulärer Hyperplasie der axillären Quadranten beidseits.
    2. Keine malignomsuspekten Indurationen oder gruppierten Mikrokalzifikation BIRARDStm-Klassifikation / beidseits, ACR-Klassifikation 2-3 beidseits.

    Mammasonographie bds.:
    Mit dem 7,5 MHz Schallkopf zonale Abtastung beider Mammae
    Dabei Darstellung ausgedehnter Duktektasien retromamilär beidseits ohne Nachweis malignomsuspekter Echogenitäten. 9mm großes Fibroadenom der rechten Mamma bei etwa 9 Uhr.
    Beurteilung: Fibroadenom rechts bei 9 Uhr
    BIRADS-analog Klassifikation III rechts, I links.

    Könnten Sie mir das übersetzen?
    Vielen Dank

    Bitte um schnelle Nachricht, da ich sehr beunruhigt bin...


  • Re: Brustkrebs


    Die Zusammenfassung, die Sie bekommen haben, ist schon okay: Verdacht auf ein Fibroadenom rechts.

    BIRADS III: der Befund ist mit hoher Wahrscheinlichkeit gutartig. Das Brustkrebsrisiko liegt bei 1 – 3 %.
    BIRADS III-Befunde bedürfen der mammographischen/sonografischen Kontrolle nach 6 Monaten.
    Da in der Mammografie nichts zu sehen war, erscheint die Sonografie sinnvoller.
    Da Sie in der jetzigen Situation sehr verunsichert sind, kann man auch zur Sicherheit eine Stanzbiopsie machen, um den Befund zu sichern.

    Kommentar


    • Re: Brustkrebs


      Vielen Dank,

      ich bekomme am Freitag nocheinmal eine Sonografie und evtl. eine Stanzbiopsie gemacht.
      Es hätte mich mal interessiert, was genau in dem Befund steht. Für uns Laien ist das was da steht so überhaupt nicht zu verstehen.

      Kommentar


      • Re: Brustkrebs


        Achso, dann noch ein Versuch der Übersetzung:

        Im Mammogramm feie Einsehbarkeint von Kutis (Haut) und Subkutis (Unterhaut). Großknotig lipomatöse (fettgewebige) Durchsetzung des Drüsenkörpers mit fibroglandulär akzentuierter Textur (bindegewebig-drüsige Struktur) der axilären Quadranten beidseits. Keine mmalignomsuspekten (bösartigkeitsverdächtig) Indurationen (Verdichtung) oder Nachweis gruppierter Mikrokalzifikationen (Mikroverkalkungen). Präpektorale (vor dem Brustmuskel gelegene) Lymphknoten rechts.

        Fibrös-zystische (bindegewebig-zystische) Mastopathie mit fibroglandulärer Hyperplasie (stärkere bindegewebig-drüsige Ausprägung) der axillären Quadranten beidseits.

        Mammasonographie bds.:
        Dabei Darstellung ausgedehnter Duktektasien (Gangerweiterungen) retromamilär (hinter der Brustwarze) beidseits ohne Nachweis malignomsuspekter Echogenitäten (echogebende Strukturen). 9mm großes Fibroadenom der rechten Mamma bei etwa 9 Uhr.

        Kommentar



        • Re: Brustkrebs


          Liebe Meggie96,
          auch wenn Dr. Glöckner immer fleissig Befunde übersetzt und Fragen beantwortet, so hast Du trotzdem auch das Recht, Deine Ärzte mit Fragen zu überschütten. Lass Dich nicht abwimmeln und vertrösten, frage solange nach, bis Du es wirklich verstanden hast. Und wenn Du aus einem Arztgespräch gehst, und Dir viiiiel später einfällt, dass Du etwas nicht begriffen hast (und Dr. Glöckner mal nicht schnell genug mit der Antwort sein sollte...()...) dann ruf an und frage nochmal nach.
          Ich habe gelernt, dass viele Fragen auf Dauer auch Antworten bringen. Mittlerweile sind meine Ärzte soweit, dass sie meistens in einer mir verständlichen Sprache sprechen.....
          (und für die anderen Fälle gibt es eben dann doch dieses wunderbare Forum!!!..)
          Alles Gute & viele Grüße
          Aewwe

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