meine Tochter Melanie geboren am 29. September 2001 (Fruehling 6/Monatsgeburt) kam mit 834 Gramm in Leon/Mexiko zur Welt und es wurden ein Monat nach der Geburt Netzhautprobleme (Ablösung) am linken Auge festgestellt. (ROP 3)
Am 19. September 2001 wurde sie deshalb am linken Auge operiert (Dr. Quiroz - wohl bekannster Augen-Arzt in Latinamerika) Zunächst sah es so aus als könnte sie mit dem operiertem Auge etwas
sehen da sie nach der Operation sehr Lichtempfindlich war. Nach ca. 1 Monat wurde das Auge sehr groß und man stellte ein Glaukom fest.
(Der gemessene "Druck" war aber relativ normal.)
Vor einem Monat hat man uns gesagt dass sie eine Hornhautverpflanzung benötigt, leider haben wir dann gestern bei einer erneuten Untersuchung erfahren dass das Auge und damit sie
Sehkraft fast verloren gegangen ist.
Die Ärzte raten jetzt zu einer erneuten Operation und zu einem Glasauge.
Mein Fragen:
Obwohl die Ärzte hier in Mexiko sehr anerkannt sind (Dr. Quiroz operiert auch in den USA) habe ich doch
sehr viel Bedenken. Die Untersuchungen und Behandlungen laufen hier auf Grund der Vielzahl der Fälle sehr "Fabrikmäßig" ab. Wir müssen um jede Auskunft und Information stur nachfragen. Die Ärzte geben kaum Auskunft über wirkliche Möglichkeiten (Alternativen) und vorallem über die Spätfolgen.
Genau aus diesem Grund überlegen wir uns ob wir vielleicht in Deutschland nicht besser aufgehoben sind.
Die erste Frage ist: Können wir überhaupt einen Flug von Mexiko nach Deutschland mit unserem Kind wagen? (wg. Glaukom)
Gibt es Alternativen?
Was kann eine "Glasaugeoperation" in Deutschland kosten? (Grob)
Gibt es eine Spezialklinik in Deutschland für solche Fälle?
Herbert
Leon/Mexiko
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