Ich bin 32 Jahre alt und weiblich. Weil ich stark kurzsichtig bin (4,5 Diotrien) hat bereits vor 2 Jahren eine Augenärztin meine Netzhaut untersucht, um festzustellen, ob dort Löcher vorhanden sind. Damals war alles in Ordnung. Aber im März 2001 wurden meine Augen wieder untersucht, und die Ärztin stellte an der Netzhaut meines rechten Auges zwei "verdächtige Stellen" fest (was immer man sich darunter vorzutstellen hat, denn richtige Löcher waren es offenbar noch nicht. Beide Stellen wurden mit einem Laser behandelt. Nach einer Woche wurde das Auge wieder untersucht, und es stellte sich heraus, dass an einer der Stellen nochmal eine Laserbehandlung nötig war, so wurde noch einmal gelasert. Anfang Mai habe ich dann das Auge wieder untersuchen lassen, und diesmal war alles in Ordnung, der Arzt meinte allerdings, so etwas könnte immer wieder passieren, ich sollte Anfang August zu einer erneuten Kontrolle kommen. Das habe ich nicht getan. Ich weiss, dass das dumm von mir war, aber in der Zeit ist mein ganzes Leben durch andere Probleme vollkommen zusammengestürzt, und meine Augen waren das Letzte, an das ich in dieser Zeit gedacht habe. Aber jetzt werde ich nächste Woche wieder zum Augenarzt gehen und die Untersuchung nachholen lassen. Das Problem "Netzhaut" beschäftigt mich jetzt wieder sehr und es gibt viele Fragen und ich würde mich freuen, wenn mir jemand antworten könnte:
a) Ist es möglich, dass dadurch, dass ich nun fast 3 Monate später als von meinem Arzt empfohlen zur Nachuntersuchung gehe, vielleicht schon ein sehr schlimmer Schaden entstanden ist? Sprich: Kann es sein, dass sich aus einer Stelle, die im August noch ganz einfach mit dem Laser zu behandeln gewesen wäre, inzwischen eine Netzhautablösung entwickelt hat, die nur durch eine Operation behandelt werden kann? Ist so etwas eher eine Geschichte von Tagen oder von Wochen oder von Monaten? (Ich habe im Moment keine Sehstörungen)
b) Mal vorausgesetzt, ich habe diesmal noch einmal Glück gehabt und es ist alles in Ordnung oder zumindestens noch mit Laser zu behandeln, wie groß ist die Gefahr dass trotz in Zukunft gewissenhafterer Einhaltung der Kontrolltermine a) doch einmal eine Operation fällig wird oder b) ich auf einem oder sogar auf beiden Augen blind werden werde, d.h. auch eine Operation nicht mehr helfen wird?
c) Ich weiss, dass es verschieden Operationsmöglichkeiten gibt, aber das, was ich darüber bis jetzt gefunden habe, lässt bei mir immer noch Fragen offen. So ist mir z.B. klar, dass es nicht immer gelingt, eine schon sehr weit fortgeschrittene Ablösung, bei der das Sehvermögen schon sehr stark eingeschränkt ist, wieder zu "Reparieren", d.h. das es möglich ist, dass die Sehstörung bestehen bleibt. Aber kann es auch passieren, dass man ohne oder mit nur sehr geringen Sehstörungen operiert wird und erst nach der Operation starke Störungen entwickelt oder sogar blind wird? Außerdem würde ich gerne wissen, wie sehr nach einer Operation eine vorübergehende Blindheit oder Sehstörung besteht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man gleich nach so einem schweren Eingriff wieder richtig sehen kann, selbst wenn die Operation im Prinzip erfolgreich war. Wie lange muss man nach dem Eingriff im Krankenhaus bleiben? Und ist man danach vollkommen blind oder kann man bald wieder soweit sehen, dass man sich orientieren kann? Und welche Einschränkungen bestehen noch nach einer Operation?
Ich weiss, dass das sehr viele Fragen sind und das außerdem viele Leute hier im Forum sehr viel ernstere Probleme haben, aber mich belastet das alles im Moment doch ziemlich und ich mache mir Sorgen a) wegen der Untersuchung nächste Woche und b) wegen meiner Zukunft allgemein. Deshalb bitte ich alle die etwas dazu sagen können, ganz herzlich, mir zu helfen!
Vielen Dank im Voraus!
Mona
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